Freitag, 26. April 2013

[Rezension] John Green - Margos Spuren

Quelle: buecher.de
Autor: John Green
Titel: Margos Spuren
Originaltitel: Paper Towns
Seiten: 336
Verlag: dtv
Veröffentlichung: November 2011
ISBN: 978-3-423-62499-2
Preis: 8,95 €

Inhalt:
Schon als kleiner Junge war Quentin in die schöne, wilde Margo verliebt, und schon damals war sie ihm ein Rätsel: Niemand konnte so mutig und entschlossen sein wie sie - niemand wirkte urplötzlich so unnahbar. Und so ist es geblieben. Der schüchterne Quentin kann die beliebte, von Gerüchten umrankte Margo nur aus der Ferne bewundern. Bis sie plötzlich vor seinem Fenster steht und ihn um Hilfe bittet: Für eine Nacht wirft Quentin alle Ängste über Bord und wird Teil des Margo-Universums. Doch am nächsten Tag ist Margo verschwunden. Um sie wiederzufinden, muss Quentin sein Leben auf den Kopf stellen und jeder noch so geheimnisvollen Spur folgen, die sie hinterlassen hat. Es sind Spuren, die ihn zu einem fremden Leben führen, das so ganz anders ist, als er sich je erträumt hat. 

Pressestimmen:
"John Green erschafft mit seinen Worten Personen, die man heiraten will, Welten, von denen man ein Teil sein will , und Geschichten, die man erleben will." Literaturhaus Wien

"'Margos Spuren' ist kein Jugendroman, sondern einer für alle." DIE ZEIT

"John Green schreibt Bücher für 15-Jährige. Auf den ersten Blick. Auf den zweiten Blick ist John Green einer der wichtigsten amerikanischen Schriftstellern der Gegenwart." Frankfurter Allgemeiner Sonntagszeitung 

Charaktere:
John Green schafft es immer wieder seine Charaktere so so beschreiben, dass man sich sehr gut in sie hinein versetzen kann.
Die Mischung der Charaktere in "Margos Spuren" ist sehr gut gelungen. Quentin ist ein schüchterner Junge, der in Margo verliebt ist. Margo allerdings ist eine selbstbewusste junge Frau, die das Planen von etwas liebt und das tut, was sie will. 
Quentin hat zwei beste Freunde, Ben und Radar. Ben ist ein ziemlich selbstverliebter Junge, der aber auch ernst sein kann und für seine Freunde da ist und Radar ist der Nerd in der Clique. 
Dann gibt es auch noch Lacey, die vom Charakter her ziemlich eingebildet ist.

Meine Meinung:
Es ist ein wieder sehr gelungenes Buch von John Green. Es ist inzwischen das dritte was ich von ihm gelesen habe und bin noch kein einziges Mal enttäuscht worden. 
Ich konnte bei dem Buch wirklich oft lachen, was mir sehr gefallen hat, denn ich liebe es, wenn man bei Büchern lachen kann und John Green bekommt es wirklich jedes Mal hin. 
John Green beschreibt die Umgebung in der sie sich immer befinden sehr gut und auch sehr anschaulich, so dass ich es mir immer sehr gut vorstellen konnte, wie es gerade aussieht.
Ich habe wirklich angefangen mit ihm mit zu fiebern.

Pro/Contra:
Am Buch war eigentlich alles im Pro Bereich, denn mir ist nur eine Sache aufgefallen, die eher negativ war. An vereinzelnden Stellen fand ich das Buch immer mal für kurze Zeit etwas langweilig, was aber auch sehr schnell wieder verflogen war. Leider hat mir manches an der Übersetzung auch nicht gefallen, was aber nicht an John Green liegt. Das liegt viel mehr an der Übersetzerin, was ich ihr aber auch nicht übel nehme, weil jeder Übersetzer anders übersetzt.

Fazit:
Insgesamt ist das Buch ein sehr gelungenes Buch. Von Der Story, von den Charakteren, bis hin zum Schreibstil, trotz mancher Mängel die ich an der Übersetzung habe und den kurzen Phasen die langweilig sind.
Das Buch kann man jedem ab 14 Jahren empfehlen und man kann es mit jedem Alter noch lesen, weil John Green keine typischen Jugendbücher schreibt.
John Green bringt in dem Buch einen dazu, mit Quentin mitzufiebern, auf dessen Reise. 
Ich kann dieses Buch, wie alle Bücher von John Green, weiter empfehlen. Es lohnt sich wirklich!

4 von 5 Punkten



1 Kommentar:

  1. Ich bin 12 Jahre alt und mir hat das Buch sehr gut gefallen!

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