Sonntag, 19. Mai 2013

[Rezension] Cassandra Clare -Chroniken der Schattenjäger 01 - Clockwork Angel

Quelle: Amazon
Autor: Cassandra Clare
Titel: Chroniken der Schattenjäger 01 - Clockwork Angel
Originaltitel: The Infernal Devices 01: Clockwork Angel
Seiten: 580
Verlag: Arena
Veröffentlichung: Februar 2011
Einband: Gebunden
ISBN: 978-3-401-06473-1
Preis: 18,99 €

Inhalt:
London, 1878. Ein mysteriöser Mörder treibt in den dunklen Straßen der Stadt sein Unwesen. Ungewollt gerät Tessa in den Kampf zwischen Vampiren, Hexenmeistern und anderen übernatürlichen Wesen. Als sie erfährt, dass auch sie eine Schattenweltlerin ist und zudem eine seltene Gabe besitzt, wird sie selbst zur Gejagten. Doch dann findet sie Verbündete, und zwar ausgerechnet im Institut der Schattenjäger. Dort trifft sie auf James, hinter dessen zerbrechlicher Schönheit sich ein tödliches Geheimnis verbirgt, und auf Will, der mit seinen Launen jeden auf Abstand hält - jeden, außer Tessa. Tessa ist völlig hin- und hergerissen, und weiß nicht, wem sie trauen soll. Schließlich sind die Schattenjäger ihre natürlichen Feinde...

Charaktere:
Die Protagonistin Tessa Grey reist aus den Vereinigten Staaten zu ihrem Brunder nach England. Sie ist keines dieser typischen Mädchen zu der damaligen Zeit, die alles so hinnehmen, wie es ist, sondern sie sagt das was sie denkt. Das macht sie sehr sympatisch. Tessa kann es auch nicht leiden, untätig rum zu sitzen, wenn etwas passiert ist und sie möchte nicht, dass sich jemand ihretwegen in Gefahr begibt.
Will Herondale ist sehr selbstbewusst, aber er will die Menschen durch seine Arroganz und Überheblichkeit doch stoßen, was eine Selbstschutzfunktion von ihm ist. Zu erst denkt man, dass er das totale Arschloch ist, aber schnell beweist sich das Gegenteil.
Jem Carstairs ist der beste Freund von Will, genauer genommen sein Parabatei (wer die 'Chroniken der Unterwelt' kennt, kennt den Begriff, für alle anderen: Parabatai beschreibt die Bezeichnung für zwei Schattenjäger, die Waffenbrüder sind. Das heißt, dass ihre Loyalität über alles andere hinausgeht und sie enger miteinander verbunden sind als biologische Brüder.). Jem ist der ruhige und der wortgewandtere von beiden und er ist derjeniger, der Will zur Vernunft bringt.

Meine Meinung:
Man erkennt einige der Namen, die im Buch vorkommen aus "Chroniken der Unterwelt" wieder. Vorallem die Nachnahmen die vorkommen. 
"Clockwork Angel" ist der erste Band der Vorgeschichte von "Chroniken der Unterwelt" und man kommt sehr schnell rein. Es gibt Parallelen zu "Chroniken der Unterwelt". Zum Beispiel hält Tessa sich für nicht sehr hübsch, genauso wie Clary, und sie wird von zwei Jungen umschwärmt. Einmal dem Bad Boy und einmal den lieben netten. 
Ich liebe die Schreibweise von Cassandra Clare. Sie weiß, wie es geht, den Leser zu fesseln und ihn auch zum lachen zu bringen. 
Ich finde die Charaktere sind sehr gut gelungen, auch wenn sie sich sehr denen aus "Chroniken der Unterwelt" ähneln. So wie die Umgebung auch beschrieben wird, kann man sie sich sehr gut vorstellen. 
Im ersten Teil der Trilogie lernt man mehr die Charaktere kennen, und die Story ist etwas in den Hintergrund gerückt, was aber gar nicht schlimm ist, denn es ist trotzdem spannend bis zum Schluss.

Pro/Contra:
Contra ist auf jeden Fall die Übersetzung von 'Clockwork Angel', was mit Klockwerk Engel übersetzt wird. Das hört sich total dämlich an und man hätte es besser mit 'Clockwork-Engel' oder 'Uhrwerk-Engel' übersetzen sollen, wobei das erste noch am besten klingt. 
Pro ist auf jeden Fall der Schreibstil und die Idee, einfach noch die Vorgeschichte zu schreiben. 
Und die ganzen Ähnlichkeiten zur "Chroniken der Unterwelt" sind auch nicht weiter schlimm, denn jeder Charakter hat dennoch noch seinen eigenen Hintergrund und es macht Spaß diesen zu erfahren.

Fazit:
Das Buch ist ein gelungener Auftakt zu der Trilogie und es zieht einen in den Bann. Die Seiten sind sehr schnell gelesen. Luft nach oben ist aber trotzdem immer noch.

4 von 5 Punkte 







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