Montag, 17. Juni 2013

[Rezension] Josephine Angelini - Göttlich verdammt

Autor: Josephine Angelini
Titel: Göttlich verdammt
Originaltitel: Starcrossed
Seiten: 496
Verlag: Dressler
Veröffentlichung: Mai 2011
Einband: Gebunden
ISBN: 978-3-7915-2625-6
Preis: 19,95 €
Leseprobe: *klick*
 
Inhalt:
Schicksalhafte Liebe, antike Fehde, göttliches Erbe Die 16-jährige Helen lebt bei ihrem Vater auf Nantucket und langweilt sich. Ihre beste Freundin Claire hofft, dass nach den Ferien endlich etwas Aufregendes passiert. Der Wunsch geht in Erfüllung, als die Familie Delos auf die Insel zieht. Alle sind hin und weg von den äußerst attraktiven Neuankömmlingen. Nur Helen spürt von Anfang an großes Misstrauen. Gleichzeitig plagen sie plötzlich düstere Albträume, in denen drei unheimliche Frauen Rache nehmen wollen. Es scheint eine Verbindung zwischen ihnen und Lucas Delos zu geben. Was dahintersteckt, erfährt Helen erst nach und nach: Lucas und sie stammen von Halbgöttern ab und sind dazu verdammt, einen erbitterten Kampf auszulösen indem sie sich ineinander verlieben.
 
Erster Satz:
"Aber wenn du mir jetzt ein Auto kaufst, gehört es dir, wenn ich in zwei Jahren aufs College gehe."
 
Charaktere:
Helen Hamilton ist dem Leser gleich von Anfang an sympathisch. Helen ist stärker und schneller als alle anderen und das weiß sie auch. Sie scheint zwar schüchtern, aber in der Nähe von Lucas Familie blüht sie richtig auf.
Lucas Delos ist charmant und mit seiner Familie neu nach Nantucket gezogen. Man merkt ihm auch sehr an, dass er hin- und hergerissen zwischen seinen Gefühlen zu Helen und seinem Pflichtgefühl seiner Familie gegenüber ist. Außerdem kann man in Lucas Nähe nicht lügen, denn er erkennt es sofort, wenn jemand lügt.
Die Familie von Lucas schließt man auch sehr schnell ins Herz, denn sie sind alle Individuen und unterscheiden sich auch gut voneinander, sodass man sie immer gleich wieder gut zuordnen kann. Seine Familie nimmt Helen herzlich auf, obwohl sie in ein anderes Haus gehört.
 
Meine Meinung:
Ich habe das Buch nur auf Empfehlung einer Freundin gelesen, weil sie wirklich fasziniert davon war. Ich war anfangs etwas skeptisch, weil ich bisher nur Percy Jackson gelesen habe, was sich mit dem Thema beschäftigt hatte und ich hatte etwas Angst, dass die beiden Reihen sich sehr ähneln würden. Aber das tun sie kaum bis gar nicht. Das einzige worin sie sich ähneln ist, dass es um griechische Mythologie geht.
Mir haben die Charaktere sehr gut gefallen, denn jeder war mir auf seine eigene Art und Weise sympathisch und es gab nicht wirklich sehr viele Charaktere die ich nicht mochte. Ich bin vielleicht sogar eine von denen, die Hector von Anfang an mochten, denn viele scheinen ihn nicht gemocht zu haben.
Ich hatte Anfangs erst etwas Probleme damit, mich in den Schreibstil einzufinden, aber das legte sich nach den ersten 100 Seiten. Ab da an gefiel mir der Schreibstil auch sehr gut, einfach weil ich gut vorankam.
Zum Schluss wird es nochmal richtig spannend, sodass man das Buch erst aus der Hand gelegt hat, als es zu Ende war.
Das Buch hat ein offenes Ende und es gibt viele Fragen, auf die man hofft, dass sie beantwortet werden. Man möchte wirklich gerne wissen wie es weiter geht und wie sich alles entwickelt. Allerdings gibt es auch noch etwas Luft nach oben.
Im Endeffekt hat man in dem Buch viel gelacht, getrauert und mitgefiebert. Und das Buch ist auch nicht nur für Leute geeignet, die auf eine Liebesgeschichte stehen, sondern auch für Leute, die auf Action stehen, denn davon ist einiges in dem Buch!
Josephine Angelini hat es geschafft eine neue Lieblingsreihe für mich zu schaffen, von denen es schon ein paar gibt.
 
Fazit:
Ein sehr zu empfehlendes Buch und eignet sich für alle Fans der griechischen Mythologie!
 
 
 
 
Buchtrailer:
 
Vom Verlag gibt es auch einen Buchtrailer, in dem Helens Song gespielt wird.
 
 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen