Mittwoch, 5. Juni 2013

[Rezension] Nick Hornby - Slam

Quelle: Kiwi-Verlag
Autor: Nick Hornby
Titel: Slam
Originaltitel: Slam
Seiten: 304
Verlag: Kiepenheuer & Witsch (Kiwi-Verlag)
Veröffentlichung: 15 Januar 2008
Einband: Gebunden
ISBN: 978-3-462-03965-8
Preis: Bei Amazon: 9,99 €
Beim Verlag: 19,95 €

Inhalt:
Sam, der Sohn einer 32-jährigen Mutter, ist ein besessener Skateboardfahrer. Seine Bibel ist die Autobiographie des berühmten Skateboarders Tony Hawk, die für alle Lebensfragen das richtige Zitat bietet. Selbst als sich Sam in Alicia verliebt, läuft alles wie am Schnürchen - die beiden kommen tatsächlich zusammen. Doch dann droht die Glückssträhne zu reißen, denn Sam muss Angst haben, dass Alicia schwanger ist: Da mit der Angst zu leben immer noch besser ist, als zu wissen, dass die schlimmsten Befürchtungen Wirklichkeit geworden sind, nimmt Sam erstmal Reißaus.

Pressestimmen:
"Rührend und durch und durch überzeugend." The Guardian

"Wir wissen genau, wie sich Sam fühlt - auch wennsich seine Gefühle zwischen dem Anfang und dem Ende eines Satzes ändern können - und es fühlt sich alles ganz richtig an: eine schwindelerregende Mischung aus Wut, Verwirrung, Einsicht, Humor und Liebe." Booklist

Charaktere:
Sam ist ein 15-jähriger Junge, der im Laufe des Buches 16 wird und ganz zum Schluss 18 ist. Er liebt das Skaten und redet mit seinem Tony Hawk Poster. Seine Beziehung zu seiner Mutter ist ziemlich gut und seinen Vater sieht er kaum. Sam wollte eigentlich nie ein Kind mit 16 Jahren bekommen, so wie seine Mutter. 
Alicia ist Sams Freundin. Sie sieht gut aus und das weiß sie auch. Sie wollte erst eigentlich Model werden, aber das sagt sie ihren Eltern nicht, weil sie weiß was sie davon halten. 
Sams Mutter hat ihn auch erst mit 16 Jahren bekommen und sie ist der Meinung, dass er damals erstmal ihr Leben zerstört hat. Lieben tut sie ihn aber dennoch sehr.
Alicias Eltern verhalten sich Sam nicht sehr nett gegenüber und zeigen ihm auch deutlich, was sie von ihm halten. Sie versuchen auch Alicia zur Abtreibung zu bewegen.

Meine Meinung:
Das Buch ist definitiv nichts für mich. Mir hat es kaum gefallen. Ich hatte das Gefühl, dass Sam nicht 15/16 ist, sondern 11/12. Es kam mir auch nicht wirklich in den Kopf, dass jemand noch in dem Alter mit seinem Poster spricht. Das hat er selbst noch getan, als das Kind auf die Welt gekommen ist. Ich selber bin auch 16 und kam nie auf die Idee mit meinem Poster zu reden. 
Für mich war das Buch für die Handlung viel zu lang, denn die Haupthandlung des Buches ist ja eigentlich, dass Sam sich in Alicia verliebt, sie schwängert und sie das Kind bekommen. Fertig, Ende, Aus. Aber nein. Sam musste ja auf die Idee kommen, abzuhauen. Mit 15 und ohne Geld. Er dachte wirklich, dass er innerhalb eines Tages einen guten Job findet und eine Unterkunft. Das ist eigentlich kaum möglich.
Außerdem hat mir der Schreibstil nicht sehr gefallen. Ich fand das Buch einfach nur hingeschrieben und ich konnte mich wirklich nicht in die Charaktere hineinversetzen. Ich hab auch oft nicht verstanden, was sie gesagt haben, denn oft hat es nicht wirklich Sinn gemacht. Die gesamte Umsetzung des Themas fand ich nicht  gut. Ich hatte definitiv mehr erwartet, weil es in meinem Englisch Schulbuch (war ne dumme Idee auf ein Schulbuch zu hören) so hoch-gepusht worden ist.

Fazit:
Ein nicht sehr gelungenes Buch, trotz guter Idee. Die Probleme von Teenager-Eltern allerdings, werden ziemlich realistisch dargestellt. Es gibt um einige bessere Bücher, die man lesen kann. Sicher auch mit dem selben Thema. 



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