Donnerstag, 25. Juli 2013

[Rezension] Sarah Crossan - Breathe 01: Gefangen unter Glas

Autor: Sarah Crossan
Titel: Breathe 01: Gefangen unter Glas
Originaltitel: Breathe
Reihe: Band 1 von 3
Seiten: 432
Verlag: dtv
Veröffentlichung: 1. März 2013
Einband: Hardcover
ISBN: 978-3-423-76069-0
Preis: 16,95 €
Leseprobe: *klick*

Inhalt:
Eine Welt ohne Sauerstoff, eine streng hierarchische Zweiklassengesellschaft. Bea und Quinn sind hier aufgewachsen - er als Premium-Bürger, sie als zweitklassige "Second" - und haben ihr Leben nie infrage gestellt. Doch alles ändert sich, als Bea und Quinn mit zwei Flaschen voll Sauerstoff einen Ausflug raus aus der Kuppel machen wollen. Im luftlosen Ödland treffen sie auf die gleichaltrige Alina, verhelfen ihr zur Flucht vor Soldaten - und geraten unversehens mitten in den Konflikt zwischen den Widerständlern und "BREATHE"...

Erster Satz:
Atmen ist ein Grundrecht, kein Privileg.

Charaktere:
Alina gehört zu den Rebellen, die gegen "BREATHE" kämpfen. Doch als die Jagd auf die Rebellen beginnt, muss sie fliehen und braucht die Hilfe eines Premium-Bürgers. Mithilfe von Quinn und Bea schafft sie es aus der Kuppel zu fliehen und macht sich auf den Weg zum Rebellenhain.
Quinn ist der Sohn eines ranghohen "BREATHE"-Direktors und somit ein Premium. Er kann sich Sauerstoff ohne Ende leisten und lädt Bea auf einen Ausflug außerhalb der Kuppel ein. Da er sich in Alina verliebt hat, kommt er ihr natürlich zu Hilfe.
Bea ist eine "Second". Ihre Familie muss wirklich schuften um zu überleben. Bea ist in Quinn verliebt und hofft auf dem Ausflug ihm näher zu kommen.

Meine Meinung:
Das Cover spricht mich gar nicht an. Es passt nicht wirklich zur Geschichte, weil man meinen könnte, dass einer von den beiden außerhalb der Kuppel lebt und der andere in der Kuppel. Das ist allerdings nicht der Fall.

Die Idee hörte sich eigentlich gar nicht so schlecht an und ich konnte es mir eigentlich gut vorstellen, dass wir irgendwann in Zukunft keinen Sauerstoff mehr haben und wir in einer Art Kuppel leben müssen, um zu überleben.
Von der Umsetzung war ich allerdings nicht sehr begeistert. Ich konnte mir nichts, was im Buch beschrieben worden ist, wirklich vorstellen, bis auf den Rebellenhain, weil der ja in einem ehemaligen Fußballstadion ist.
Es findet auch oft ein Perspektiven wechsel statt. Jedes Kapitel war aus einer anderen Perspektive, was ja an sich wirklich gut ist, weil man andere Eindrücke bekommt und man die Charaktere dadurch eigentlich gut kennen lernen kann. Das Problem war nur, dass die Kapitel oft nur 2 1/2 Seiten lang waren und das fand ich wirklich nervend, dass dadurch die Perspektive so schnell gewechselt hat. Zudem fand ich die Geschichte zu vorhersehbar. Ich konnte schon immer vorher sagen, was passieren wird oder wer als nächstes auftauchen wird. Zum Schluss gab es dann mal endlich etwas mehr Spannung, aber dennoch nicht so viel, dass es mich umgehauen hat von dem, was passiert ist.

Den Schreibstil fand ich gar nicht sooo schlecht. Allerdings war er mir zu langweilig und zu steif. Ich habe mich beim lesen des Buches wirklich ziemlich gelangweilt.

Die Charaktere wurden mir auch nicht sympathisch. Ich fand sie sehr oberflächlich dargestellt. Bea ist das kleine verliebte Mädchen, und ein großteil ihrer Gedanken handeln immer nur um Quinn und wie Eifersüchtig sie doch ist und dass hat genervt. Ist ja nicht so, dass sie im Ödland umherwandert. Quinn ist der neugierige Junge, der sich in jemanden verliebt, den er nicht kennt und nicht checkt, dass seine beste Freundin in ihn verliebt ist und Alina ist die kleine Rebellin, die einzige, die ich irgendwo verstehen konnte.

Fazit:
Ein Buch mit einer sehr guten Grundidee, allerdings war die Umsetzung nicht der Hit und es hat an Tiefe gefehlt. Dazu waren mir die Charaktere zu oberflächlich. Kaufen werde ich mir den zweiten Band nicht, aber ausleihen kann man sich ihn ja.




Kommentare:

  1. Ich fand das Buch damals eigentlich ziemlich gut, es war auch meine erste Dystopie, aber ich kan deine Kritikpunkte sehr gut verstehen. Ich bin um ehrlich zu sein auch nicht so sehr gespannt auf den zweiten Teil.

    Mal sehen.
    Liebst, Lotta

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  2. Kennst du schon "Never Let Me Go"? Dort geht es auch um eine dystopische Gesellschaft, allerdings um Klone als "Ersatzteillager", wenn du an sich Dystopien magst, kann ich dir das empfehlen. Ach da läuft glaube ich demnächst auf Pro 7 der Film dazu. Auf Deutsch heisst er: Alles was wir geben mussten.

    Liebe Grüße,

    biancabrilliant.blogspot.com

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    1. Nein. Aber das hört sich sehr interessant an. In der Schule hat uns meine Lehrerin auch mal so ein Buch in der Art vorgelesen, in denen Klone als "Ersatzteillager" dienten.
      Der Film läuft Sonntag. Ich seh davon andauernd die Vorschau dazu.
      Danke für deine Empfehlung(:

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