Donnerstag, 17. Oktober 2013

[Rezension] Jennifer R. Hubbard - Atme nicht

Quelle: beltz
Autor: Jennifer R. Hubbard
Titel: Atme nicht
Originaltitel: Try Not To Breathe
Seiten: 256
Verlag: Beltz & Gelberg
Veröffentlichung: 28. Januar 2013
Einband: Klappenbroschur
ISBN: 978-3-407-81132-5
Preis: 13,95 €
Leseprobe: *klick*

Inhalt:
Ryan hat einen Selbstmordversuch hinter sich und versucht, die dunkle Zeit zu vergessen, der er entkommen ist. Das ist allerdings nicht leicht: Seine Eltern würden ihn am liebsten rund um die Uhr bewachen, wenn sie nicht selbst so viel zu tun hätten, und in der Schule gilt er seitdem als Freak. Nur wenn Ryan unter dem Wasserfall steht und das Wasser mit voller Wucht auf seinen Kopf prasselt, fühlt er sich lebendig. Bis er Nicky begegnet, die ebenfalls ein düsteres Geheimnis mit sich herumträgt. Mit sanfter Beharrlichkeit verfolgt sie ihn mit der Frage nach dem Warum und bringt Ryan dazu, sich den Dingen zu stellen, die ihn im Innersten bewegen. Doch was verbirgt Nicky selbst?

Erster Satz:
Es war gefährlich, unter dem Wasserfall zu stehen.
Meine Meinung:
Das Cover passt wirklich gut zum Buch! Man kann die Traurigkeit und Niedergeschlagenheit aus dem Gesicht lesen und vor allen aus den Augen. Was mir besonders gut gefällt, dass die Person vom Cover unter einem Wasserfall steht.

Die Idee hat mir echt gefallen. Das das Thema Selbstmord/Suizid auf diese Weise angesprochen wurde, hab ich auch noch nicht erlebt bzw. hab ich noch nicht auf diese Weise gelesen. Vor allem da sich mit den Fragen beschäftigt wurde, warum jemand sich umbringen will und wie es dazu kam.
Die Umsetzung war auch wirklich gut. Man hat zwar relativ schnell erfahren, was Ryans Absichten waren, aber trotzdem gab es Dinge, die man weiterhin herausfinden wollte. Und auch Nickis Absichten, warum sie auf Ryan zugegangen ist, waren sehr interessant und am Ende des Buches gab es wirklich eine gute Wendung, mit der ich nicht gerechnet habe und die mich wirklich überrascht hat.

Der Schreibstil von Jennifer R. Hubbard ist wirklich toll. Sie schafft es, ein so ernstes Thema, so verständlich zu beschreiben, das man das Buch ohne Probleme lesen konnte und es ist auch wirklich gut für 12/13 Jährige geeignet.

Ich fand die Charaktere sehr interessant. Ryan und Nicki waren sehr facettenreich und es hat Spaß gemacht, sie kennen zu lernen. Bei Ryan wollte man unbedingt herausfinden, was es erstmal mit dem Selbstmordversuch zu tun hat und dann, was der pinke Pullover zu bedeuten hat. Und Nicki tauchte so plötzlich auf, und fing an zu versuchen, ihn zu verstehen, warum er es tun wollte, weil ihr Vater sich auf umbrachte.

Fazit:
Ein wirklich tolles Buch, bei dem ich nichts zu bemängeln habe. Allerdings kann ich nicht ganz 5 Eulen vergeben, da es für mich jetzt nicht vom Hocker gehauen hat. Aber das Buch lohnt sich wirklich und jeder der sich für ein solches Thema interessiert, sollte es lesen!


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