Montag, 11. November 2013

[Rezension] Stephen King - Carrie

Autor: Stephen King
Titel: Carrie
Originaltitel: Carrie
Reihe:
Seiten: 320 (meine Ausgabe von 1991: 240)
Verlag: Bastei Lübbe
Veröffentlichung: 27. Oktober 1987
Einband: Paperback
ISBN:  3-404-13121-5
Preis: 8,99 €
Leseprobe: *klick*

Inhalt:
Als Dreijährige lässt sie einen Steinregen auf ihr Elternhaus niederregnen, weil die Mutter ihr in einem Anfall religösen Wahns nach dem Leben trachtet. Als Sechszehnjährige muss sie einen Augenblick tiefster Demütigung erleben. Schon immer von ihren Mitschülerinnen wegen ihrer scheuen, zurückhaltenden Art gehänselt, wird sie auf dem Abschlussball der Schule Opfer eines bösen Streichs. Schmerz, Enttäuschung, Wut, treiben sie zum Äußersten: Mit der schieren Kraft des Willens entfesselt sie ein Inferno, gegen das die Hölle ein lieblicher Garten Eden ist. Das ist Carrie - beseelt, besessen von einer unheimlichen Gabe mit ungeheurer Tragweite und furchtbaren Folgen. 

Erster Satz:
Notiz in der Wochenzeitung Enterprise vom 19. August 1966: STEINREGEN GEMELDET
Meine Meinung:
Hier eines der neusten Cover
Das Cover, das ich habe, könnt ihr oben sehen. Ich wollte euch mit Absicht die Ausgabe zeigen, die ich habe, weil sie ja nun ein bisschen älter ist (Sagen wir mal so...1991 war ich noch nicht mal geplant). Ich finde das Cover ja origineller als das heutige. Das neue Cover finde ich auch wirklich toll, aber ich steh bei Büchern oft mal auf die älteren Cover. Auf dem alten wird auch zurückhaltende und scheue Carrie gut wiedergespiegelt, mit dem zarten Gesicht. Nur die Pflanzen darin verstehe ich nicht ganz. Was mir besonders gefällt, dass das Cover komplett schwarz ist bis auf das Gesicht.

Die Idee zum Buch finde ich genial! Ich meine, von Mobbing und zurückhaltenden Leuten haben wir alle schon etwas erlebt. Vielleicht sind manche von euch selber sehr zurückhaltend oder ein Mobbingopfer gewesen. Oder ihr seid sogar ein Mobber, nur wart euch dem nie bewusst. Und Stephen King hat mit diesen Elementen und der Telekinese eine wirklich eine so aktuelle Geschichte geschaffen. Die Geschichte ist in dem Sinne noch total aktuell, da das Mobbing eine sehr große Rolle spielt.
Die Umsetzung fand ich auch sehr gut. Es war wirklich spannend und hat mich total gefesselt. Stephen King verrät eigentlich das ganze Buch über, wie es endet, schafft es aber, es unglaublich spannend zu halten und man entdeckt immer wieder neue Dinge. Ein große Punkt der mir auch aufgefallen ist, dass Stephen King es geschafft hat, das ich über mein Verhalten anderen gegenüber, mit denen ich nicht so klar komme, nachdenke und mir ist nun auch bewusst geworden, wie scheiße ich mich manchmal verhalte und das ich daran wirklich arbeiten muss. Ich muss ja nicht jeden mögen, aber akzeptieren. Ich fand es auch cool, dass das Carrie eine sehr streng gläubige Mutter hat und das ausgerechnet Carrie diese Kräfte hat und nicht jemand, der in einer komplett normalen Familie aufgewachsen ist.

Aus anderen Büchern von Stephen King bin ich ja den Schreibstil von ihm gewohnt, den ich bei meinen ersten Büchern ja als etwas schwieriger empfand. Bei Carrie war das aber absolut anders. Ich fand es mega einfach zu lesen und schwups war ich mit dem Buch fertig. Stephen King hat wieder alles sehr bildlich beschrieben und ich fand es auch wirklich einfacher zu lesen. Was mir sehr gut gefallen hat, waren die Zeitungsberichte oder Buchausschnitte immer zwischendrin auftauchten. Durch die wusste man schon wie das Buch endet, aber es hat nicht geschadet.

Die Charaktere waren gut durchdacht und passten auch sehr gut ins Buch rein. Carrie ist sehr verschlossen, zurückhaltend und schau durch ihre Mutter, da diese sehr religiös ist und versucht, dass Carrie genauso religiös wird wie sie. Sie lässt sich auch nichts einreden und Carrie lässt sich oft von ihr unterbuttern und hat deswegen nie an Selbstvertrauen dazu gewonnen. Auch der Charakter des Tommys war schön. Er wollte Carrie nichts böses und hatte auch keine so großen Probleme damit, mit ihr auf den Ball zu gehen. Er ist jemand, der Menschen so akzeptiert, wie sie sind.

Fazit:
Das Buch hat mich einfach umgehauen. Die Story war unglaublich spannend und es hat mich absolut nicht gelangweilt. Ich habe an diesem Buch nichts auszusetzen.


Filmtrailer 2013:


Der Autor:
Stephen Edwin King (* 21. September 1947 in PortlandMaine) ist ein US-amerikanischer Schriftsteller. Er schrieb auch unter Pseudonymen, 1972 als John Swithen und zwischen 1977 und 1985 als Richard Bachman. Er ist vor allem bekannt für seine Horror-Romane, die ihn zu einem der meistgelesenen und kommerziell erfolgreichsten Autoren der Gegenwart machen. Bis heute hat Stephen King als Autor über 400 Millionen Bücher verkauft, die in insgesamt 40 Sprachen übersetzt wurden. (Quelle: wikiepdia)








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