Sonntag, 22. Juni 2014

[Rezension] Marie Lucas - Was wir auch tun

Autor: Marie Lucas
Titel: Was wir auch tun
Reihe:
Seiten: 496
Verlag: FJB
Veröffentlichung: 6. März 2014
Einband: Hardcover
ISBN: 978-3-8414-2215-6
Preis: 16,99 €

Inhalt:
 Die 16-jährige Robin bekommt immer, was sie will. Auch Alex, den schweigsamen und undurchdringlichen Außenseiter, der niemanden wirklich an sich ranlässt. Was Robin nicht ahnt, ist, dass er ein gefährliches Geheimnis hat. Ein Geheimnis, das Robins Exfreund Jasper entdeckt -und verraten will. Es sei denn, Alex lässt sich auf einen Deal ein: eine Nacht mit Robin.

Zitate:
"Schluss ist immerhin Schluss, und Vergangenes vergangen. Jetzt geht es darum, wie er Robin zurückerobern kann." (S.45)

"Liebe ist nicht viel. Liebe ist doch der Anfang." (S.90)

"Endlich wieder begehrt zu werden, nicht weggestoßen zu werden: Das hat schon etwas Verführerisches." (S.216)

Meine Meinung:
Bevor ich mich bei der Leserunde auf Lovelybooks zu diesem Buch beworben habe, habe ich von der Autorin noch nichts gelesen. Nachdem ich dieses Buch gelesen habe, ist mir klar geworden, dass ich Marie Lucas ersten Roman auch lesen muss.
Der Klappentext hat mich direkt neugierig gemacht. Ich wollte wissen, was genau dahinter steckt und was alles in dem Buch passiert. Auch das Cover hat dazu beigetragen, dass es mir aufgefallen ist. Oben kann man ein Mädchen sehen, dass in einer guten Umgebung steht und unten einen Jungen, der in einer heruntergekommenen Umgebung steht. 
Man mag vielleicht denken, dass das Buch wieder so eine Klischee Dreiecksbeziehung beinhaltet, und zum Teil tut sie das auch aber es steckt wirklich viel mehr dahinter. Es werden viele ernste Themen angesprochen und keines wird zu kurz behandelt. Großes Thema waren vor allem zwischenmenschliche Bereiche und diese wurden authentisch dargestellt. 
Direkt der Prolog und der Anfang werfen die ersten Fragen auf und mit allen paar weiteren Seiten tauchten noch mehr Fragen auf. Ich war oft dabei irgendwelche Theorien aufzustellen und wollte unbedingt Antworten haben. Mit jedem Teil mehr, wurde ein Teil der Fragen dann auch beantwortet. Ich steh auch eigentlich nicht so sehr auf Perspektiven wechsel. Bei zwei Charakteren finde ich es noch ok, aber bei drei bin ich immer skeptisch weil oft viel zu viel verraten wird, aber dadurch, dass Alex, Robin und Jasper so verschieden sind, war das absolut kein Problem und es wurde nie zu viel verraten
Die Charaktere waren alle sehr gut ausgebaut und Robin war mir von Anhieb auf sehr sympathisch und sie war auch sehr naiv. Das sie so naiv war fand ich aber manchmal ein wenig  seltsam durch ihre Familiengeschichte. Alex war ja wirklich mein Favorit und ich wollte immer mehr von ihm wissen. Was ich mir das Buch über gewünscht habe war, dass man mehr über seine Familie erfährt. Jasper war wirklich das Arsch, wie man sich ihn vorgestellt hat. Er war mir wirklich unsympathisch, weil er einfach nur egoistisch war. Mich hat dazu gefreut, das Randcharaktere zu wichtigen Nebencharaktere geworden sind.
Der Schreibstil der Autorin hat mir wirklich sehr gut gefallen. Er war sehr leicht, aber nicht zu leicht. Wenn ich abends schlafen wollte, aber das Buch in der Hand hatte, konnte ich gar nicht aufhören zu lesen. Es hat einen wirklich sehr gefesselt

Fazit:
Das Buch kann mit einer ziemlich ruhigen Geschichte überzeugen. Es wurden viele Themen aus dem wahren Leben angesprochen und kamen auch nicht zu kurz. Für mich ist klar, dass ich den ersten Roman der Autorin lesen werde und für ihre weiteren Projekte auch offen bin.


Über die Autorin:
Marie Lucas liebt Geheimnisse, Schlittschuhlaufen und ihren Hund. Sie lebt in Berlin und Hannover, schreibt ihre Bücher aber am liebsten in einer kleinen Hütte irgendwo in den Bergen.
›Was wir auch tun‹ ist nach ›Zwischen Ewig und Jetzt‹ der zweite Roman der Autorin bei FISCHER FJB.

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