Freitag, 8. August 2014

[Rezension] Rick Riordan - Helden des Olymp 02: Der Sohn des Neptun

Autor: Rick Riordan
Titel: Helden des Olymp 02: Der Sohn des Neptun
Originaltitel: The Heroes of the Olympus - The Son of Neptune
Reihe: Band 2 von 5
Seiten: 544
Verlag: Carlsen
Veröffentlichung: Dezember 2012
Einband: Hardcover
ISBN: 978-3-551-55602-8
Preis: 17,90 €

Inhalt:
Auf die beiden römischen Halbgötter Hazel und Frank wartet ein wahnsinnig gefährliches Abenteuer: Sie müssen in die Eiswüste von Alaska reisen und Thanatos, den Totengott, aus seiner Gefangenschaft befreien. Nur dann kann die Grenze zwischen Tod und Leben wieder stabilisiert werden. Und es wird sie noch ein dritter Halbgott begleiten, der ganz neu im römischen Camp ist und sein Gedächtnis verloren hat. Angeblich ist er der Sohn des Neptun - den er aber bei seinem griechischem Namen nennt: Poseidon. 
Und er heißt Percy Jackson...

Zitate:
"Bald würde er vor Erschöpfung zusammenbrechen und dann - er war zwar nicht leicht umzubringen, aber er war ziemlich sicher, dass die Gorgonen dann eine Möglichkeit finden würden." (S.10)

"Er öffnete mit zitternden Fingern den Deckel. Drinnen, auf dem Samtfutter, lag ein entsetzliches, lebensveränderndes, unvorstellbar wichtiges ... Stück Holz." (S.131)

"Sie waren ein Team, als ob sie alle drei schon seit Jahren zusammenarbeiten." (S.149)

Meine Meinung:
Nachdem ich den ersten Band gelesen habe und ihn nur so lala fand, habe ich schnell diesen Band gelesen. Er war gerade in der Bücherhalle und ich habe gesehen, dass Percy wieder dabei ist. Da war mir klar, dass ich das Buch ganz schnell lesen muss.
Ich muss wirklich sagen, dass mir das Buch von Anfang an besser gefallen hat, als der erste Band. Ich weiß wirklich nicht, ob es daran lag, dass Percy wieder zurück ist und ich dadurch komplett anders an das Buch ran bin, weil er ein schon von  mir geliebter Charakter ist.
Rick Riordan hat das Wechseln der Perspektiven beibehalten und diesmal war es auch viel besser, denn es war absolut nicht voraussehbar, was im ersten Band ein großes Problem war. Die Charaktere hatten keine solchen Geheimnisse, die das ganze Geschehen und das Team auseinander hätte reißen können. Es gab ein großes Geheimnis, aber das war meiner Meinung nach wesentlich harmloser als das aus dem vorherigen Band. 
Die Tatsache, dass Percy ins römische Camp kommt, fand ich wirklich spannend, weil man die Römer noch nicht kennt und nicht weiß wie sie drauf sind. Der einzige Römer, den man bisher ja kennengelernt hat, ist Jason. Der Auftrag war ja auch wieder mehr als heikel und an jeder Ecke lauerten wieder Gefahren. Ich konnte nie 'vorraussagen' was wohl als nächstes Geschehen könnte und somit gab es auch einige Überraschungen. 
Bei diesem Band musste ich ein wenig öfter hinten im Glossar nachschauen um zu klären, wie der römische Gott in Griechenland heißt und wozu er zuständig ist. Oftmals wurde es aber auch erklärt und bei den großen und bekannten Göttern wusste ich es auch oftmals. 
Die neuen Halbgötter Hazel und Frank waren mir von Anfang an sympathisch. Sie hatten etwas an sich, was mir sofort gefallen hat und auch während des Auftrages wurden sie mir sympathischer. 

Fazit:
Das Buch gefiel mir weitaus besser als Band 1 und es war eine gute Entscheidung weiterzulesen. Es war spannend und sehr unterhaltsam. Der Humor in dem Buch ist auch um einiges gestiegen und für mich ist klar, dass ich schnell weiterlesen muss, nach dem Ende.


Über den Autor:
Rick Riordan war viele Jahre lang Lehrer für Englisch und Geschichte. Mit seiner Frau und seinen zwei Söhnen lebt er in San Antonio, USA, und widmet sich inzwischen ausschließlich dem Schreiben. Seine Percy-Jackson-Serie hat den Buchmarkt im Sturm erobert und ist in 40 Länder verkauft worden. Auch seine nachfolgenden Serien, »Die Kane-Chroniken« und »Helden des Olymp«, schafften auf Anhieb den Sprung auf die New-York-Times-Bestsellerliste.

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