Samstag, 4. Oktober 2014

[Rezension] Alexa Hennig von Lange - Ach wie gut, dass niemand weiß

Autor: Alexa Hennig von Lange
Titel: Ach wie gut, dass niemand weiß
Reihe:
Seiten: 400
Verlag: cbt
Veröffentlichung: 29. April 2014
Einband: Paperback
ISBN: 978-3-570-16284-2
Preis: 14,99 €

Inhalt:
Reibungslos, so soll das Leben von Sina, Tochter eines Staatsanwalts, verlaufen. Das passt ein aalglatter Schwiegersohn in spe wie Jean perfekt - jedenfalls für Sinas Eltern. Doch dann verändert ein einziger Abend Sinas ganzes Leben: Als ihre Freundinnen von den Jungs einer Gang angegriffen werden, ist es ausgerechnet einer der Täter, der Sina in letzter Minute rettet. Noah, so heißt der Junge, will Sina unbedingt wiedersehen und steigt sogar heimlich in die Villa ihrer Eltern ein, nur um mit ihr zu reden. Trotz allem, was zwischen ihnen steht, verlieben sich die beiden mit Haut und Haaren. Doch niemand darf von ihren heimlichen Treffen wissen! Und so beginnt ein Spiel mit dem Feuer, in dem plötzlich nichts mehr ist, wie es scheint...

Zitate:
"Ich hätte es nie gedacht, aber samstagabends zu Kentucky Fried Chicken zu gehen, scheint wirklich richtig abenteuerlich zu sein." (S.32)

"Es ist doch seltsam, dass Betrügen nicht bestraft wird, aber Klauen. Ist denn nicht beides eine Straftat? Wenn man sich mal die Zehn Gebote anguckt?" (S.85)

Meine Meinung;
Lange habe ich es hinausgezögert dieses Buch anzufangen, obwohl mich der Inhalt schon angesprochen hat. Die ganzen negativ Stimmen haben mich allerdings etwas zurückhaltend werden lassen.Wirklich hohe Erwartungen hatte ich dementsprechend auch nicht.
Schon ziemlich zu Anfang habe ich jegliche Erwartungen über Board geworfen, die ich noch hatte. Man kam mit der Geschichte zwar echt schnell voran, aber mich hat sie kein Stück gefesselt oder irgendwie berührt. Wenn man ein solches Buch liest, dann ist es einem ja klar, dass es einfach nur ein riesiges Klischee sein wird, aber viele Autoren lassen sich dann doch noch irgendwelche Besonderheiten einfallen. Das war hier aber nicht der Fall. Ich fand das Buch wirklich sehr offensichtlich und dadurch war es einfach nur langweilig. 
Mir hat dieser eine Überraschungsmoment gefehlt, der alles in eine andere Richtung gelenkt hätte. Ich glaube, dass es solche Momente gegeben haben soll, aber die kamen nicht als solche rüber, sondern haben die Klischees nur weiter leben lassen. 
Besonders genervt haben mich die Charaktere. Ganz besonders Sina. Ich wollte sie immer am liebsten gegen die Wand klatschen. Ich fand, dass ihr Verhalten absolut daneben war. Sie konnte sich auch nie entscheiden. Mal wollte sie dies und dann wollte sie das. Ihre Meinung hat sich so oft geändert, dass ich fast verrückt geworden bin.
Auch ihre Freundinnen waren der Horror. Die sind genauso wie Sina aus einem schlechten Teenie-Film entsprungen. Wenn ich nur daran denke, wie sie miteinander geredet haben, dann würde ich am liebsten schreien.
Das einzige gute was mir zu dem Buch jetzt einfällt ist, dass es einen ein wenig unterhält und es ist ein gutes Buch für Zwischendurch. Für einen kleinen Zeitvertreib reicht das Buch wirklich aus.

Fazit:
Mich hat das Buch ziemlich genervt und besonders gut finde ich es auch nicht. Es unterhält einen zum Teil und es ist wirklich gut, wenn man ein Buch für Zwischendurch will oder seine Monatsstatistik erhöhen will, aber wirklich qualitativ ist es in meinen Augen nicht.


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