Sonntag, 27. April 2014

[Rezension] Anja Marschall - London Calling

Autor: Anja Marschall
Titel: London Calling
Seiten: 304
Verlag: Goldfinch
Veröffentlichung: März 2014
Einband: Paperback
ISBN: 978-3-940258-33-5
Preis: 12,95 €
Leseprobe: *klick*

Inhalt:
In der City of London, dem Herzen der internationalen Finanzwelt, wird die Leiche des dubiosen Finanzberaters Bradshaw gefunden. Die flippige Künstlerin Luna hat den Mann seit einiger Zeit verfolgt, weil das Geld, das sie ihm anvertraut hat, verschwunden ist. Scotland Yard vermutet schnell, dass eine Stalkerin den Banker erschossen hat - und kommt auf die Spur von Luna. Doch diese schwört ihrer Freundin Kate, dass sie unschuldig ist. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach dem wahren Mörder und stechen unversehens in ein Wespennest aus Korruption und Geldwäsche, Eitelkeiten und Gier.

Zitate:
"Was war in den letzten Stunden nur passiert? Noch gestern war ihr Leben in Ordnung gewesen. Nicht schön, aber sicher." (S.59) 

"Wer ist heutzutage denn kein Betrüger? Jeder beschummelt das Finanzamt, jeder schweigt, wenn er zu viel Wechselgeld  an der Kasse bekommen hat, jeder versucht, erst einmal sein eigenes Portemonnaie zu füllen, bevor er an den Nachbarn denkt. Ein Betrüger ist heutzutage nur derjenige, der erwischt wird. Alle anderen sind ehrbare Leute. " (S.105)

Meine Meinung:
Ich mag das Cover echt gerne. Ich steh ja eh total auf London und ich denke mal, dass ich es auch mögen würde, wenn ich nicht so der riesen Fan von England wäre. Es ist sehr passend zur Geschichte, das sie auch komplett in London spielt.

Die Idee fand ich ganz schön interessant. Vor allem das Ermittler Duo ist einfach nur außergewöhnlich. Was mir am besten gefallen hat, ist, dass die Geschichte in London spielt und ich mich in meine Lieblingsstadt zurückversetzen konnte. 
Bei der Umsetzung bin ich in einem Zwiespalt. Zum einen fand ich sie ja wirklich gut, aber auf der anderen Seite fand ich es einfach zu unspektakulär. Klar. Eine Krankenschwester und eine Künstlerin sind keine Polizisten und in Krimis ist es eh mehr so, dass ein Mord etc aufgeklärt wird. Aber mich konnte das ganze hier in dem Buch einfach nicht überzeugen. Mich hat es den Großteil eher gelangweilt. Nachdem es schon ein paar positive Reaktionen gab, habe ich mehr erwartet. Ich fand es war zu einem sehr großem Anteil eher eine Rundreise durch die Finanzwelt Londons und eine Sightseeing Tour durch diese Welt. 
Auf den letzten Seiten wurde es dann aber doch noch spannender und es gab einen ziemlichen Twist, mit ich nicht gerechnet hätte. Ich hatte selber schon ein paar Theorien, aber nichts ging in diese Richtung. Der Schluss hat mir eigentlich am besten gefallen, weil es einfach diesen Twist gab und es nochmal wirklich spannend wurde.
Der Schreibstil war sehr angenehm und leicht zu lesen. Es war im Buch aber auch nicht ganz so viel zum Thema Wirtschaft, weswegen er noch wesentlich einfacher war. Wenn man schon mal in London war, konnte man sich eigentlich alles gut vor Augen vorstellen, weil es so ausführlich war.
Die Charaktere fand ich ganz in Ordnung. Luna war mir aber viel zu naiv. Ein bisschen Naivität finde ich ja wirklich ok, aber bei ihr war es mir einfach zu viel. Kate fand ich ganz sympathisch. Sie stürzte sich nicht sofort in alles rein und sie hatte manchmal ihre Zweifel an dem, was sie tun. Kate war für mich der weitaus realistischere Charakter.
Fazit:
Das Buch eignet sich ganz gut für Zwischen durch. Allerdings haut es mich wirklich nicht vom Hocker und für mich entspricht es eher dem Durchschnitt. 

Einen Großen Dank an den Goldfinch Verlag und an BloggDeinBuch. Hier könnt ihr das Buch bestellen *klick*
Über die Autorin:
Anja Marschall lebt und schreibt in Schleswig-Holstein, wo sie seit mehreren Jahren als Publizistin arbeitet. Im Dyras Verlag sind die Romane "Fortunas Schatten" und "Das Erbe von Tanston Hall" erschienen.

Sonntag, 20. April 2014

[Rezension] Sebastian Fitzek - Noah

Autor: Sebastian Fitzek
Titel: Noah
Reihe:
Seiten: 559
Verlag: Noah
Veröffentlichung: 20. Dezember 2013
Einband: Hardcover
ISBN: 978-3-7857-2482-8
Preis: 19,99 €
Leseprobe: *klick*

Inhalt:
Er kennt seinen Namen nicht. Er hat keine Ahnung, woher er kommt. Er kann sich nicht erinnern, warum er in Berlin ist, seit wann er hier auf der Straße lebt. Die Obdachlosen, mit denen er umherzieht, nennen ihn Noah: Dieser Name ist ein seinen rechnen Handballen tätowiert. Für Noah wird die Suche nach seiner Identität zu einem Alptraum. Denn wie es scheint, ist er das wesentliche Schlüsselelement einer globalen Verschwörung, die bereits zehntausende Opfer gefordert hat und nun die gesamte Menschheit bedroht...

Zitate:
"Es ist nicht schlimm. Niemand hält es für schlimm. Keiner sieht mehr hin. Keiner unternimmt etwas dagegen. Und das ist nicht genetisch bedingt, sondern fremdbestimmt." (S.132)

"Beim Bau der ägyptischen Pyramiden waren wir noch unter uns, lauschige dreißig Millionen lebten auf dem Planeten. Heute sind es über sieben Milliarden. Und alle 2,6 Sekunden komm ein weiterer dazu, der Fleisch und Getreide braucht, Benzin verbrennen will, Wasser trinken muss." (S.203)

Meine Meinung:
Das Cover finde ich echt toll. Es ist zwar echt schlicht, aber dennoch zieht es Aufmerksamkeit auf sich. Dieser weiße Handabdruck auf einem schwarzen Hintergrund mit dem Titel als Tattoo ist dann doch etwas anderes. Was mir eines Abends einen wirklich schrecken eingejagt hat, ist, dass die Hand verdammt noch mal leuchtet wenn sie lange genug vom Licht angestrahlt wurde. Ich habe mich vielleicht erschreckt. Aber das ist eine echt tolle Idee. 

Die Idee ist wirklich gut. Sie entpuppte sich als etwas vollkommen anderes, als man vielleicht geglaubt hat. Ich hab echt nicht damit gerechnet, dass das Thema Überbevölkerung angesprochen wird und wie nah mir das Thema dann doch geht.
Die Umsetzung fand ich auch echt genial. Wie im Satz vorher, ging mir das ganze Thema wirklich sehr nahe. Am Anfang kam ich ein wenig schwer in Buch rein, was aber sehr wahrscheinlich daran liegt, dass das Buch aus einem ganz anderem Genre entstammt, als die Bücher die ich normalerweise lese. Das Buch spielt in einigen großen Städten, was die ganze Geschichte viel authentischer gemacht hat, denn bei der Handlung wäre es echt seltsam gewesen, wenn alles in nur einem Land geschehen wäre. Die Spannung war von Anfang an da und sie hat auch gar nicht nachgelassen. Mir war wirklich nicht langweilig, als ich das Buch gelesen habe. Fitzek hat seine Kapitel aber auch wirklich fies enden lassen. Es endete immer so plötzlich und ich wollte immer wissen, wie es weitergeht. 
Zum Ende hin war ich aber auch vielleicht verwirrt. Der Twist der kam war völlig unerwartet und mit dem habe ich auch gar nicht gerechnet. Ich habe erst mal nicht mehr durchgeblickt. Nicht, weil es viele Charaktere waren, sondern weil alles so verzweigt war. Aber mit jeder Seite mehr hat es für mich mehr Sinn ergeben. 
"Noah" ist eines der wenigen Bücher, bei denen ich das Nachwort gelesen habe und es hat sich bei dem Buch echt gelohnt. Ich finde es echt gut, dass Fitzek dort nochmals seinen persönlichen Standpunkt zum Ausdruck bringt und die absolute Wahrheit sagt.

Der Schreibstil war toll. Ich hatte absolut keine Probleme und ich habe alles auf Anhieb verstanden. Manche Dinge musste ich mir ein zweites oder drittes Mal durchlesen, weil ich mir das alles direkt vor Augen halten und kurz drüber nachdenken musste.

Die Charaktere fand ich persönlich auch sehr toll ausgearbeitet. Es gab zwar viele, aber sie waren so unterschiedlich, dass ich sie immer unterscheiden konnte und mit ihnen nie durcheinander kam. 

Fazit:
Einfach nur Wow! Der Ausflug in ein komplett anderes Genre hat sich gelohnt. Ich wurde wirklich nicht enttäuscht. Das Buch regt einen wirklich zum Nachdenken an, auch wenn es zur Unterhaltung dient. Ich denke, dass das eine wirklich gut Mischung ist.


Über den Autor:
Sebastian Fitzeks Psychothriller sind definitiv nichts für schwache Nerven. "Therapie", erschienen 2006, war sein erstes Werk - und wurde gleich ein Bestseller. Seither präsentiert der Friedrich-Glauser-Preisträger einen Erfolgstitel nach dem anderen. Zum Glück entstammen die bedrohlichen Plots seiner Fantasie - und ebenfalls erfreulich: Fitzeks Sprache hat wenig mit seinem Uni-Abschluss zu tun. Denn sein erstes Buch schrieb der 1971 geborene Berliner in Form einer Jura-Promotion zum Thema Urheberrecht. Es folgten redaktionelle Tätigkeiten in Funk und Fernsehen. Als Autor und bekennender "Mailoholic" ist Fitzek ebenso fleißig wie kommunikativ, tourt gern auf Lesereisen und ist (fast) immer online. Sein Wohnort ist weiterhin Berlin.

Montag, 14. April 2014

Happy Birthday to me.. 1 ganzes Jahr schon + Gewinnspiel

Ich kann es selber gar nicht glauben. Mein Blog wird heute 1 Jahr alt!! Genau ein Jahr ist es her, dass ich mich entschlossen habe, diesen Blog zu eröffnen und ich hätte wirklich nicht gedacht, dass ich das wirklich durchziehen werde. Ich bin ein Mensch, dem etwas sehr schnell langweilig wird. Aber der Blog wurde mir nie langweilig.
Bücher haben mich einfach schon immer interessiert und meine Freunde sind alle ganz doof und lesen nicht :( Da war es doch die perfekte Entscheidung mich hier anzumelden und mich über einen Bücherblog mit anderen über Bücher zu unterhalten.
(Ich glaube meine Freunde sind jetzt froh, dass ich sie nicht mehr ganz so zulabere :D)
Ich hab mir mal die Mühe gemacht, zu schauen wie viele Posts ich in diesem Jahr erstellt habe und es sind sage und schreibe 226 und ganze 85 Leute folgen mir. Ich hätte nie gedacht, dass es mal so viele werden. Am Anfang habe ich mir gesagt, dass ich schon mit 10 zufrieden gewesen wäre. Und ich glaube, als Inspiration von Lottasbuecher, zähle ich auch mal nach, wie viele Rezensionen ich insgesamt geschrieben habe. 
5 Minuten später....
In einem Jahr habe ich ganze 101 Rezensionen geschrieben. 125 Posts waren voll mit irgendeinem anderem Zeugs, den wahrscheinlich die wenigstens interessiert haben :D Naja, aber ich muss euch ja auch auf dem laufenden halten, wenn ich mal weg bin oder Neuzugänge habe etc.
Ich kann im Endeffekt sagen, dass ich echt froh bin, diesen Blog zu haben und ich kann mir gar nicht mehr vorstellen wie es ist, keinen zu haben. Ohne ihn würde mir wirklich etwas fehlen.

Und kommen wir nun zu einem klitzekleinem Gewinnspiel :D
Und ich will anmerken, dass das mein ersten Gewinnspiel ist, welches ich veranstalte. Da ich nicht stur ein Buch vorgeben wollte, habe ich mir überlegt, dass ich 3 Bücher zur Auswahl stelle und der Gewinner kann sich eins (!) davon aussuchen.
Zur Auswahl stehen:

(Mit Klick auf das jeweilige Cover gelangt ihr auf die Amazon-Seite, auf der ihr auch eine Inhaltsangabe findet.)

ODER
1 Wunschbuch im Wert von 10€!

Teilnahmebedingungen:

1. Seid Leser meines Blogs. Am besten ist es wenn ihr mir über GFC folgt. Das Gewinnspiel ist ein Dank an sie!
2. Ihr habt einen Wohnsitz in Deutschland.
3. Ihr seid mind. 16 Jahre alt und/oder habt die Erlaubnis eurer Eltern.
4. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen und ich werde keine Haftung übernehmen, sollte das Päckchen auf dem Postweg verloren gehen. Es gibt keinen Anspruch auf Ersatz und ich zahle den Gewinn nicht bar aus.
5. Beantwortet folgende Frage in den Kommentaren:
Wenn ihr ein übernatürliches Wesen sein könntet, welches würdet ihr am liebsten sein und warum?

Ihr habt bis zum 04.05.2014 um 23.59 die Chance mitzumachen. Am 05.5.2014 werde ich dann den Gewinner auslosen. Wer von mir per E-Mail im Gewinnfall benachrichtigt werden möchte, hinterlässt doch bitte seine E-Mail Adresse. Dies gilt auch, wenn ich euch auf eurem Blog bescheid geben soll. Dann hinterlasst bitte euren Link. Ansonsten müsst ihr selber die Augen offen halten.
Ich wünsche euch allen viel Glück und drücke jedem die Daumen :D
May the odds be ever in your favour!




Samstag, 12. April 2014

Fantasy-Lesenacht by Ines

Endlich ist es wieder so weit. Ines veranstaltet heute wieder eine Lesenacht. Ich freu mich immer wie sonst was, wenn sie eine veranstaltet. 
Die Zeiten, zu denen ein Update kommt, sind
21:30 Uhr; 22:20 Uhr; 23:10 Uhr; 0:00 Uhr; 0:50 Uhr; 1:40 Uhr; 2:30 Uhr und 3:30 Uhr
Ich bin wirklich gespannt, wie lange ich durchhalte, denn schon vor einer Stunde habe ich eine gewisse Müdigkeit verspürt und lange geschlafen habe ich letzte Nacht auch nicht.

20:38 Uhr
In knapp einer Stunde geht es los und ich kann mich immer noch nicht entscheiden, was ich lesen soll. Aber damit beschäftige ich mich wohl, wenn ich The Breakfast Club zu Ende geschaut habe. Ich freu mich schon wirklich, wenn es losgeht mit der Lesenacht.

21:33 Uhr
1.) Was für ein Buch ist es, und wieso wirst du es lesen? Kennst du noch andere Bücher des Autors oder der Autorin, und wenn ja: wie fandest du sie?
Ich lese heute Nacht "Gezeichnet" von P.C. Cast und Kristen Cast. Ich habe die House of Night Reihe schon gelesen (naja, bis zum 10. oder 11. Band. Keine Ahnung welches das letzte war, welches ich gelesen habe) und vor kurzem überkam mich die Lust, es zu rereaden. Die ersten paar Bücher der Reihe waren noch ganz gut aber ab einem bestimmten Zeitpunkt ging es nur noch bergab und die Bücher haben mich extrem gelangweilt.

22;22 Uhr
2.) Wenn du ganz plötzlich in einer riesigen Bibliothek stehen würdest, mehrere Etagen, Keller, Tausende Regale voller Bücher, ganz alleine wärst und unbegrenzt Zeit hast um dort zu verweilen und Arbeit, Schule etc nicht mehr existiert in diesem Moment - in welche Abteilung gehst du zuerst? Wonach hälst du ausschau? Womit würdest du beginnen - mit welchen Büchern würdest du beginnen? Wo würdest du dich niederlassen und lesen? Auf dem Boden? In einer Nische? Am Fenster? Stell dir vor was du willst :)
Huii, das erinnert mich voll an Doctor Who :D
Ich würde zuerst zu den Jugendbüchern gehen, glaube ich. Ich würde nach allem ansprechendem Ausschau halten und nach dem, was ein totaler Blickfang ist. Ich wüsste gar nicht genau, mit welchen Büchern ich beginnen würde. Ich würde einfach jedes in die Hand nehmen und es mir genau anschauen. Am ehesten würde ich mich am Fenster niederlassen oder mich an irgendeine Wand auf dem Boden setzen und dort Stundenlang verbringen.

23:12 Uhr
3.) Wenn du an genau dieser Stelle jetzt den Platz deines Protagonisten einnehmen könntest, wie würdest du handeln? Und: Würdest du handeln wie er? Was würdest du anders machen? Kannst du dich mit ihm identifizieren? Ist er dir sympathisch?
Die Frage kommt grad perfekt. Mein Lieblingscharakter ist das erste Mal richtig da :D
Ich würde glaube ich ganz ähnlich wie Zoey reagieren, nur mit einer kleinen Änderung. Ich würde Erik die GANZE Zeit anstarren und ihn anschmachten. Mit Zoey kann ich mich bis zum jetzigen Zeitpunkt ganz gut identifizieren, weil ich weiß, wie ein plötzlicher Schulwechsel ist und sie ist auch ein bisschen Nerdy, so wie ich :D
Bis jetzt ist mir Zoey noch sympathisch und ich glaube, dass wird sich im ersten Band nicht wirklich ändern. 

00:00 Uhr
4.) Schlage das Buch zu, schlage es an irgendeiner Stelle auf und lese die Seite und schreibe ein Zitat heraus. 
"Stevie Rae schluckte schwer. "Sie ist tot. Ich hab sie sterben sehen. Die ganze Klasse hat sie sterben sehen." (S. 285)

00:11 Uhr
Für Madame (ja, ich nenne mich selber Madame :D ) ist jetzt hier Schluss. Ich bin extrem müde und habe mega die Kopfschmerzen. Keine gute Kombi, finde ich. So macht lesen echt keinen Spaß. Alles, woran ich denken kann, ist schlafen. Ich hoffe alle anderen halten noch länger durch als ich und ich wünsche allen noch viel Spaß :D

Samstag, 5. April 2014

[Rezension] Lauren Oliver - Delirium

Ich lese
Autor: Lauren Oliver
Titel: Delirium
Original Titel: Delirium
Reihe: Band 1 von 3
Seiten: 416
Verlag: Carlsen
Veröffentlichung: November 2011
Einband: Hardcover
ISBN: 978-3-551-58232-4
Preis: 18,90 €
Leseprobe: *klick*

Inhalt:
Früher, in den dunklen Zeiten, wussten die Leute nicht, dass die Liebe tödlich ist. Sie sterben sogar danach, sich zu verlieben. Heute und in Lenas Welt ist Amor deliria nervosa gibt ja schon einpaar Bücher, sa als schlimme Krankheit erkannt worden. Doch die Wissenschaftler haben ein Mittel dagegen gefunden. Auch Lena steht dieser kleine Eingriff bevor, kurz vor ihrem 18. Geburtstag. Danach wird sie geheilt sein. Sie wird sich nicht verlieben. Niemals. Aber dann lernt sie Alex kennen. Und kann einfach nicht mehr glauben, dass das, was sie in seiner Anwesenheit spürt, schlecht sein soll.

Zitate:
"Ich bin nach Maria Magdalena benannt, die beinahe an der Liebe gestorben wäre." (S.86)

"Gracies Leben brach wegen eines einzelnen Wortes auseinander: Sympathisant. Meine Welt explodierte wegen eines anderen Wortes: Selbstmord." (S.141)

"Ich fühlte mich wie in einem Käfig. Es ist ja auch einer: ein Käfig aus Grenzen." (S.218)

Meine Meinung:
Hätte ich nicht so viele gute Rezensionen zu dem Buch gelesen, hätte ich das Buch wohl nie aus der Bücherhalle mit nach Hause genommen. Mich hat das Cover nicht wirklich angesprochen und den Klappentext fand ich jetzt auch nicht so toll. Es war einfach keine Geschichte, die mich interessiert haben. Aber durch die ganzen Schwärmereien musste es dann doch irgendwann mal mit zu mir nach Hause.

Die Idee zum Buch finde ich relativ gut. Es gibt ja schon ein paar Bücher, in denen einem der Partner fürs Leben zugeteilt wird (z.B. Die Auswahl), aber das die Liebe als Krankheit gilt und geheilt werden kann, ist mir noch nicht zuvorgekommen. Ich stellte es mir aber dennoch ziemlich unspektakulär vor, aber es war besser, als ich gedacht habe. Den ganzen begeisterten Stimmen kann ich mich aber
Die Umsetzung konnte mich nicht vollends überzeugen. Den Anfang fand ich wirklich gut. Ich fand sehr gut in die Welt von Lena hinein und es war sehr übersichtlich. Trotzdem fand ich es ziemlich seltsam, wie z.B. die Evaluierung gestört worden ist. Ich fand das wirklich nicht sehr logisch und ein wenig überzogen. Zur Mitte hin, als alles zwischen Lena und Alex begann, war es manchmal ein wenig langweilig und zu lang. Aber es gab Momente, mit denen ich nicht gerechnet habe und die wirklich Spaß gemacht haben zu lesen. Der Großteil des Buches war sehr unterhaltsam.
Eine Stelle hat mich ganz besonders überrascht, denn mit dem was passiert ist, hab ich am wenigsten gerechnet. An etwas in der Art habe ich nicht einmal gedacht. Dadurch war die Überraschung noch größer. Der Schluss ist meiner Meinung nach auch gut gelungen, aber war wieder ein ziemlich typisches Ende. Es kommt mir fast so vor, als würde viele Trilogien nach dem ersten Band auf diese Art und Weise enden.

Mit dem Schreibstil kam ich echt gut klar. Er war sehr einfach und angenehm zu lesen. Alles war sehr bildlich dargestellt und sehr verständlich.
Mit der den Charakteren kam ich ganz gut klar, aber alle gingen mir auf ihre Art und Weise auf die Nerven. Lena war die einzige, mit der ich gar nicht klar kam. Ich mag sie als Protagonistin echt nicht. Sie musste immer geleitet werden und schien nie wirklich ihre eigene Meinung zu sagen.
Alex fand ich am Anfang ja wirklich toll, aber was mir bei ihm auf die Nerven ging war, dass er Lena immer sicher wissen wollte, aber sie trotzdem in Gefahr bringt. Das hat für mich absolut keinen Sinn ergeben.
Hana mochte ich am meisten. Sie hat das gesagt, was ich auf der Zunge lag und musste auch oftmals zurückgehalten werden. Erinnert mich ein wenig an mich. Meine Freunde müssen mich manchmal auch ruhig stellen.

Fazit:
Ein gelungener Auftakt, der hungrig auf weiteres macht. Vor allem der Cliffhanger am Schluss macht einen Neugierig. Ich kann mich leider den Lobeshymnen nicht ganz anschließen. Es gibt dann doch zu viele Punkte, mit denen ich nicht ganz zufrieden war. Lange habe ich überlegt, ob ich 3 oder 4 Eulen vergebe. 3 erschien mir zu wenig und mit 4 kann ich mich nicht anfreunden. Und deshalb...


Über die Autorin:
Schon als Kind hat Lauren Oliver leidenschaftlich gern Bücher gelesen und dann Fortsetzungen dazu geschrieben. Irgendwann wurden daraus ihre eigenen Geschichten. Sie hat Philosophie und Literatur studiert und kurz bei einem Verlag in New York gearbeitet. Lauren Oliver lebt in Brooklyn.



Mittwoch, 2. April 2014

[Monatsrückblick] März 2014

Mein März ist dafür, dass ich 2 Wochen Ferien hatte, eher lau ausgefallen. In den Vormonaten habe ich je 10 Bücher gelesen und diesmal lag ich ein wenig drunter. Dennoch bin ich relativ zufrieden, da ich privat ein paar tolle Dinge erlebt habe und in den Ferien Bewerbungen für einen Praktikumsplatz geschrieben habe. Im März war ich auf zwei Konzerten. Erstmal von You Me At Six (dieses war noch in den Ferien) und dann auf dem von The Pretty Reckless (das war in der ersten Schulwoche). Bei beiden Konzerten war ich gerade mal 3 meter von der Band entfernt und OMG ES WAR SO TOLL *-* Bei The Pretty Reckless hat sich meine beste Freundin auch ein Plektrum vom Bassisten Mark Damon gesichert und es mir gegeben. ICH LIEBE SIE DAFÜR SO EXTREM! ICH MEIN ICH HABE EIN PLEKTRUM!!!! ICH RASTE DESWEGEN IMMER NOCH AUS! (Es ist jetzt mit dem Ticket in einem Bilderrahmen :D). Einen Praktikumsplatz habe ich auch bekommen. Ich werde in eine bilinguale Krippe gehen. Ich freu mich schon echt drauf, vor allem da sie zweisprachig ist. 
Also ihr merkt schon, bei mir war diesen Monat ein wenig was los. Auch in der Schule. Der Schulstress hat mich letztendlich dann doch gepackt. Ich freue mich jetzt echt schon auf die Maiferien, aber in denen bedeutet es lernen, lernen und nochmals lernen.
Ich glaube kaum, dass sich irgendjemand das durchlesen wird, aber vielleicht gibt es doch ein paar unter euch. In letzter Zeit habe ich mit der Idee gespielt, einen wöchentlichen Post zu erstellen. Einige Blogger machen schon den wöchentlichen Rückblick und ich finde diese echt toll. Deshalb eine Frage an EUCH!! Wie steht ihr zu den wöchentlichen Rückblicken? Mögt ihr sie oder gehen sie euch auf die Nerven?

Jetzt genug gelabert. Kommen wir zur Statistik.

Statistik:
Gelesen: 6
Seitenanzahl (insgesamt): 2477
Seitenanzahl (Schnitt am Tag): 79
Durchschnittliche Bewertung: 3,6
Angefangen: Delirium
Neuzugänge: 0 (ZIEL ERREICHT :D)
SUB (am Ende des Monats): 49 (Vormonat: 53)

Gelesen:
4. Alexa McNight - NeuGier

Monatshighlight:

Mehr erwartet habe ich von:
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