Sonntag, 23. August 2015

[Rezension] George R.R. Martin - A Game of Thrones

Autor: George R.R. Martin
Titel: A Game of Thrones
Deutsche Ausgabe: Die Herren von Winterfell/Das Erbe von Winterfell
Reihe: Band 1 von ?
Seiten: 835
Verlag: Bantamdell
Veröffentlichung: 4. März 2011
Erstveröffentlichung: 6. August 1996
Gelesen als: Paperback
ISBN: 978-0-553-57340-4
Preis: ca. 6€

Inhalt:
In a land, where summers can last decades and winters a lifetime, trouble is brewing. The cold is returning, and in the frozen wastes to the North of Winterfell, sinister and supernatural forces are massing beyond the kingdom's protective Wall. At the center of conflict lie the Starks of Winterfell, a family as harsh and unyielding as the land they were born to. Sweeping from a land of brutal cold to  a distant summertime kingdom of epicurean plenty, here is a tale of lords and ladies, soldiers and sorcerers, assassins and bastards, who come together in a time of grim omens. Amid plots and counterplots, tragedy and betrayal, victory and terror, the fate of the Starks, their allies, and their enemies hangs perilously in the balance, as each endeavors to win that deadliest of conflicts: the game of thrones.

Zitate:
"Never forget what you are, for surely the world will not. Make it your strength. Then it can never be your weakness. Armor yourself in it, and it will never be used to hurt you." (S.57)

"Lords are gold and knights steel, but two links can't make a chain. You also need silver and iron and lead, tin and copper and bronze and all the rest, and those are farmers and smiths and merchants and the like. A chain needs all sorts of metal, and a land needs all sorts of people." (S.450)

Meine Meinung:
Nachdem ich schon eine ganze Weile Lust hatte, die erste Staffel von Game of Thrones zu rewatchen, habe ich mich allerdings dazu entschlossen, dass erste Buch der Reihe zu lesen, weil eine Freundin im Urlaub den ersten deutschen Band gelesen hat. Jetzt, im Nachhinein, frage ich mich wirklich warum ich so lange gewartet habe. Die Seitenanzahl wirkt aber auch sehr einschüchternd. Insgesamt habe ich eine Woche gebracht, das Buch zu lesen und ich finde, dass das gerade bei einer Seitenanzahl von über 800 und dann auch noch auf Englisch, wirklich schnell ist. Ich habe immer gedacht, dass es schwieriger sein würde, das Buch zu lesen, aber obwohl die Sprache etwas älter ist, so lässt sie sich doch sehr leicht lesen und der Schreibstil ist sehr flüssig. Mich konnte der Schreibstil wirklich in die Geschichte katapultieren, außer wenn es zu den Catelyn Kapiteln kam. Ich kann diese Frau einfach nicht leiden und immer wenn ein Kapitel von ihr kam, wollte ich das Buch zur Seite legen. Aber dann hätte ich das Buch ja nie beendet. Bei ihr war es also eher ein Augen zu und Durch. Am Liebsten hatte ich definitiv die Daenerys, Jon, Tyrion, Arya und Sansa Kapitel. Die haben mich auch dadurch am meisten gefesselt. Aber Daenerys ist und bleibt mein absoluter Liebling. Ich habe jedes Mal geschaut, wie weit es noch ist, bis sie wieder dran ist und habe Abends erst aufgehört zu lesen, wenn ihr Kapitel das Letzte war, welches ich gelesen habe.
Ein Pluspunkt für das Buch ist auf jeden Fall die Karte am Anfang. Ich liebe Karten in Fantasy-Büchern und blättere jedes Mal zurück, wenn ein Ort genannt wird, aber hier hatte ich dazu keine wirkliche Lust. Bis man auf der Karte einen Ort findet dauert es so seine Weile, weil einfach so viel darauf zu sehen ist! Dadurch wurde es leider auch sehr unübersichtlich, was mir nicht so gefallen hat.
Die Settings des Buches konnte ich mir, dank der TV-Serie, sehr gut vorstellen und fand die Settings auch richtig toll. Ich denke aber, dass ich es auch getan hätte, wenn ich die TV-Serie nicht kennen würde. Ich hatte keine direkten Bilder im Kopf, aber immer eine gute Vorstellung davon, wie alles aussieht.
Die Handlung ist sehr komplex und man hat ebenso viele Charaktere, die man kennen lernt. Mit manchen Nebencharakteren kam ich so einige Male durcheinander, was meinen Lesefluss leicht gestört hat, weil ich manche Stellen ein weiteres Mal lesen musste. Mit den vielen Handlungssträngen, die parallel stattfinden, kam ich zum Glück nicht durcheinander, da sie ziemlich getrennt voneinander stattfanden.  Überraschungen gab es für mich ebenfalls keine, da ich die Serie kenne und die erste Staffel stimmt fast eins zu eins mit dem Buch überein. Daher war mir alles natürlich bekannt und ich war auf so einige Dinge vorbereitet. 

Fazit:
Umgehauen hat mich "A Game of Thrones" nun nicht, aber ich habe es dennoch genossen, das Buch zu lesen und ich freue mich schon darauf, die nächsten Bücher zu lesen und zu sehen, in wieweit sich die Serie von den Büchern weiterhin unterscheidet.



Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen