Samstag, 10. Oktober 2015

[Rezension] Julia Crane - Freak Of Nature

Autor: Julia Crane
Titel: Freak Of Nature
Reihe: Band 1 von 3
Seiten: 286
Verlag: Valknut Press
Veröffentlichung: 02. Februar 2013
Gelesen als: E-Book
ISBN: 978-1-624-11024-5
Preis: ca. 3€

Inhalt:
Donate Body to Science. Check.
When seventeen-year-old Kaitlyn checked the boy, she never sespected she'd have her life-and her body-stolen from her. She awakens one day in a secret laboratory to discover that her body is now half-robot and is forced to hide her own secret: thst she still has human emotions and a human mind. If the scientists who made her find out, they'll erase what remains of who she was.
Kaitlyn finds and unlikely ally in Lucas, a handsome, brilliant scientist who can't get over the guilt he feels knowing she was once a vibrant, beautiful young woman. He never expected a science project to affect him the way she does. As he tries to help her rediscover her past, he finds himself falling for the brave girl struggeling to find her place ad acceptance between the human and computer worlds.

Zitate:
"Human emotions and reactions were nothing more than synapses firing, telling the brain what to do." (S.3)

"He felt this overwhelming need to protect her, which was ironic since he had played a huge part in turning her into a cyborg." (S.29)

"Harrington's dry sense of humor had thought it would be funny to name his company IFICS: Sci-fi backwards." (S.44)

Meine Meinung:
Bei dem Buch weiß ich gar nicht wie ich anfangen soll. Ich habe es mir aufgrund meines Lieblingsbooktuber BenjaminOfTomes geholt, als er es in einem seiner Videos vorgestellt hat und es hörte sich wirklich vielversprechend an. Ich hatte die Hoffnung, dass es ein wenig in die Richtung gehen würde, dass die Protagonistin sich gegen die Wissenschaftler auflehnt und in Aktion tritt. Da wurde ich aber ziemlich enttäuscht, denn das Buch ist einfach nur das Gegenteil davon. Dazu aber gleich noch mehr. 
Als ich das Buch begonnen habe, bin ich schon mit etwas höheren Erwartungen ran gegangen, denn der Booktuber hat einen super Geschmack was Bücher angeht und mich auch bisher nicht mit Empfehlungen enttäuscht hat. 
Kaum habe ich aber das erste Kapitel gelesen, wurde ich in meinen Erwartungen schon enttäuscht. Es war ein komplettes Teenie-Drama. Nicht auf die Art und Weise, wie in Contemporary Büchern, aber es war dennoch schon sehr ähnlich. Es hat nicht viele Seiten gebraucht und schon ging der ganze Schwachsinn von wegen "Ich finde ihn so toll, aber wir können nicht zusammen sein und ich darf nicht zeigen, dass ich Emotionen besitze" bla bla bla los. Und so geht es wirklich in jedem Kapitel. In den Kapiteln aus Kaitlyns Sicht und auch in den Kapiteln aus Lucas Sicht. Ich musste jedes Mal wieder mit den Augen rollen und den Kopf schütteln. Ist ja kein Ding, dass man in das Buch eine Romanze hineinbaut, aber es gleich so zu übertreiben hat schon wehgetan. Besonders da es 3 Bücher gibt und man die Beziehung in den Büchern Stück für Stück hätte aufbauen können. Mir hat es auch das ganze Buch vermiest. Ich würde ja gerne ein wenig etwas über den Verlauf sagen, aber da gibt es einfach nicht viel zu sagen. Klar, die Handlung ging ein wenig voran, aber auch nur sehr langsam und absolut nicht glaubwürdig. Besonders zum Schluss. Mir fehlte in diesem Buch absolut die Logik hinter der Geschichte
Während des Lesens habe ich mich auch des öfteren gefragt, ob jemand das Buch überhaupt korrigiert hat, denn mir ist der ein oder andere Fehler aufgefallen. Für die Handlung ist es zwar nicht störend, aber mich hat es in meinem Lesefluss ein wenig gestört, weil ich immer an dieser Stelle dann gestockt habe. Ansonsten konnte ich das Buch sehr schnell lesen. Es war sehr flüssig und auch eine sehr leichte Sprache. Also mit dem Englisch hatte ich keine Probleme, weil das Buch absolut nicht wissenschaftlich war. Ich hätte da wirklich ein wenig mehr erwartet.
Wie oben auch schon herauskommt, konnte ich die Charaktere nicht leiden. Sie haben mich nur genervt und sie waren nur sehr oberflächlich und flach konstruiert. Da hat die Tiefe mehr als gefehlt. Aber selbst wenn die Tiefe bei den Charakteren existiert hätte, hätte es das Buch nicht mehr retten können. Auch das Setting fand ich mehr als flach. Ich konnte mir zwar alles recht gut vorstellen, aber auch nur weil ich weiß, wie ein Krankenhaus von innen aussieht. So hab ich mir das alles vorgestellt im Buch. Als würde die Handlung in einer Art Krankenhaus spielen. 

Fazit:
Das einzige was mich davon abgehalten hat, das Buch abzubrechen, ist, dass ich es wie die Pest hasse, Bücher abzubrechen und die Kürze des Buches. Das Buch war absolut nicht meins. Die ganze Story mit seinen Charakteren war mir zu flach und ich habe etwas komplett anderes erwartet. Manchmal überrascht es einen positiv, wenn man etwas anderes erwartet, aber hier war es der andere Fall. Ich werde diese Reihe definitiv nicht weiter verfolgen.


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