Sonntag, 4. Oktober 2015

[Rezension] Katie McGarry - Pushing The Limits

Autor: Katie McGarry
Titel: Pushing The Limits
Reihe: Band 1 von 5
Seiten: 392
Verlag: Mira Ink
Veröffentlichung: 31. Juli 2012
Gelesen als: E-Book
ISBN: 978-1-408-95743-1
Preis: ca. 1€

Inhalt:
They say be a good gir, get good grades, be popular. hey know nothing about me. I can't remember the night that changed my life. The night I went from popular to loner freak. And my family are determined to keep it that way. They sais therapy was supposed to help. They didn't expect Noah. Noah is the dangerous boy my parents warned me about. But the only one who'll listen. The only one who'll help me find the truth.
I know every kiss, every promise, every touch is forbidden. But what if finding your destiny means breaking all the rules?

Zitate:
"Trust. Why not ask me to do something easier, like prove the existence of God?" (S.77)

"We'd read about sirens in English this fall; Greek mythology bullshit about women so beautiful, their voices so enchanting, that men did anything for them. Turned out that mythology crap was real because everyt tme I saw her, I lost my mind." (S.80)

Meine Meinung:
Ich weiß nicht wie lange Pushing The Limits nun bei mir auf dem Kindle war, bis ich überhaupt daran gedacht habe, es endlich zu lesen. Besonders da ich nur positives auf Goodreads gesehen habe. Selbst im deutschsprachigen Raum habe ich nur positives mitbekommen und nun bin ich froh, dass ich das Buch auch gelesen habe. 
Trotz der ganzen begeisterten Meinungen hatte ich keine allzu hohen Erwartungen, da es sich um ein Contemporary-Buch handelt und die sind ja meist immer voll von Klischees. Aber das weiß und erwartet man ja auch, wenn man ein Buch aus dem Genre in die Hand nimmt. Ich hätte auch gedacht, dass mir die Handlung wieder von Anfang an klar sein würde, aber das war nicht der Fall. Ich muss aber auch dazu sagen, dass ich den Klappentext nicht gelesen habe, als ich mit dem Lesen begonnen habe.
Schon zu Anfang wird man mit dieser Nacht konfrontiert, die für Echo alles verändert hat, aber da sie sich nicht daran erinnert, tapst man auch als Leser im Dunkeln. Mit der Zeit wird einem immer klarer, was in dieser Nacht passiert sein könnte, aber ich war mir nie sicher, bis es auch in der Handlung verraten worden ist. Der Verlauf der gesamten Handlung war ebenfalls sehr schön und ich wollte gar nicht aufhören zu lesen. Ich war immer neugierig auf das, was als nächstes kommen würde, denn so offensichtlich, wie ich es erwartet habe, war es dann doch wieder nicht. Besonders den Wechsel der Sichten zwischen Echo und Noah fand ich mehr als gelungen. Auch wenn die zwei viel zusammen sind, gab es dennoch genügend Platz für individuelle Handlungsstränge. Echo hatte mit ihrer Vergangenheit zu kämpfen und bei Noah ging es um seine Familie. Ich werde nicht groß was dazu sagen, denn sonst verrate ich zu viel.
Die Charaktere im Buch haben mir allesamt sehr gut gefallen. Besonders Echo, Noah und Mrs. Collins. Aber auch die Nebencharaktere wie Beth und Isaiah. Ich hatte von jedem Charakter das Gefühl, dass er sehr gut durchdacht worden ist. Alle schienen ihre Ecken und Kanten zu haben und Probleme, mit denen sie offensichtlich zu kämpfen haben. Naja alle, bis auf Mrs. Collins, die als Psychologin oder ähnliches, ziemlich 'glatt' war. Der einzige Charakter, der etwas unoriginell erschien, war Noah. Er war so der typische Bad-Boy, der eigentlich einen weichen Kern hat und etwas hat, wofür er kämpft. Da hätte die Autorin sicher noch etwas machen können, aber im Endeffekt hat mich das gar nicht gestört. 
Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen, denn er ließ sich sehr leicht und flüssig lesen. Auch das Englisch war sehr angenehm und leicht zu verstehen. Ich konnte mich ganz gut in die Charaktere hineinfühlen, aber der Funken ist nicht ganz übergesprungen. Die Gefühle hätten für mich noch etwas stärker sein können, denn sie erscheinen mir recht schwach, da ich selber nicht die großen Gefühle gespürt habe. Manche Szenen waren zwar süß oder auch traurig, aber irgendwie fehlte da noch das gewisse etwas.

Fazit:
Das Buch hat mir echt gut gefallen, aber irgendwie ist bei mir der Funke übergesprungen und es konnte mich, trotz der tollen Handlung, der Charakteren und des Schreibstils, nicht vom Hocker hauen, wie viele andere. Ich habe es dennoch genossen, das Buch zu lesen und kann es nur weiterempfehlen.



Kommentare:

  1. Hallo,

    du wurdest von mir getagt.
    http://mausisleselust.blogspot.de/2015/10/tagg-mein-liebster-award.html

    lg backmausi

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  2. Hallöchen,
    eine sehr schöne Rezension. ♥
    Von "Pushing the Limits" habe ich noch nichts gehört, was ziemlich komisch ist, da es eigentlich genau zu meinem Beuteschema gehört. :)
    Schade, dass der überzeugende Funken dann trotz dertollen Handlung gefehlt hat.
    Liebe Grüße
    Sara

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    1. Ich kann es dir dann nur empfehlen, wenn es in dein Beuteschema passt :D
      Auch wenn der Funke nicht ganz übergesprungen ist, wird mich das dennoch nicht davon abhalten, die Reihe weiterzuverfolgen

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