Sonntag, 24. Januar 2016

[Rezension] Cinda Williams Chima - Das Erbe der Krieger

Autor: Cinda Williams Chima
Titel: Das Erbe der Krieger
Originaltitel: The Warrior Heir
Reihe: Band 1 von 5
Seiten: 480
Verlag: Blanvalet
Veröffentlichung: 15. September 2014
Gelesen als: Paperback
ISBN: 978-3-442-26970-9
Preis: 9,99 €

Inhalt:
Der 16-jährige Jack führt ein normales Leben. Bis er vergisst, seine tägliche Medizin zu nehmen. Plötzlich ist er stärker als je zuvor und tötet aus Wut beinahe einen Mitschüler. Erst danach erfährt Jack die Wahrheit über sich: Er ist ein Weirlind, Mitglied einer Gesellschaft von magischen Begabten, die von zwei miteinander verfeindeten Häusern angeführt wird. Ihre jeweilige Macht wird durch ein magisches Turnier bestimmt, bei dem jedes Haus einen Krieger erwählt, der bis zum Tod kämpft. Und Jack ist einer der letzten Krieger - zu einer Zeit, da beide Häuser nach einem Spieler suchen...

Zitate:
"Hört mal, ich weiß ihr wollt ein Fräulein in Nöten helfen, aber habt ihr mal daran gedacht, dass euch etwas zustoßen könnte? Und wenn sie unschuldig ist, warum will sie uns dann nicht sagen, was los ist? Warum ruft sie nicht die Polizei?" (S.96)

"Seine Mutter und seine Tante hatten sich schon immer für das interessiert, was Linda "Scharlatanerie" nannte: Astrologie, Kartenlesen, Handlesekunst und so weiter. Aber er hatte immer den Eindruck gehabt, dabei handle es sich mehr um Unterhaltung." (S.145)

Meine Meinung:
Bis vor kurzem war dieses Buch gar nicht auf meinem Schirm. Jedenfalls nichts auf Deutsch, denn ich habe die Reihe schon des öfteren auf Englisch gesehen. Ich wusste aber gar nicht, dass es die Bücher auch schon in Deutschland auf dem Markt gibt und bin durch ein Rezensionsexemplar darauf aufmerksam geworden. Aus versehen habe ich den zweiten Band der Reihe angefragt, welches ich zwar hätte lesen können, ohne den ersten Band zu kennen, aber ich wollte Band 1 unbedingt vorher lesen und so habe ich es mich fix aus der Bücherhalle geholt. Ich war auf das Buch recht gespannt, da es sich richtig gut anhörte, aber die Meinungen waren doch sehr unterschiedlich. 
Der Einstieg in das Buch war ziemlich verwirrend und daher braucht ich auf eine ganze Weile, bis ich richtig in die Handlung hereingekommen bin. Der erste  und der zweite Teil des Prologs haben mich einfach komplett aus der Bahn geworfen, dass ich mir nicht ganz sicher war, worum es nun wirklich ging und es wurden mit Begriffen um sich geworfen, die man noch gar nicht kennen konnte. Zum Glück wurde man aber im Laufe der Handlung aufgeklärt, sodass die Verwirrung sich immer mehr gelegt hat. Ich denke aber weiterhin, dass die Aufklärungen etwas spät kamen. Besonders da das Buch der Auftakt der Reihe war und dadurch hätte ich sie mir doch etwas eher gewünscht. Als Leser tappt man einfach zu lange im Dunkeln, auch wenn man sich einige Dinge langsam zusammenreimt. Die Konsequenz meiner Verwirrung war, dass mich das Buch erstmal nicht packen konnte, aber sobald ich erst einmal drinnen war, wurde ich auch endlich von allem gepackt. 
Der Verlauf der Handlung war in einem recht angenehmen Tempo, aber an manchen Stellen war es doch etwas langsam und ich konnte es kaum abwarten, dass mal wieder etwas rasantes passiert. Ein Glück, dass es davon einige Dinge gab, besonders je näher man dem Schluss kam. Das Ende hat mich richtig gut überraschen können und ich saß erstmal etwas geschockt da und wollte nicht glauben, was ich da gerade gelesen habe. Durch diese Wende fand ich aber den unmittelbaren Schluss etwas vorhersehbar, denn wenn man Jack kennen lernt, weiß man was er machen wird und was eher nicht. 
Das führt mich jetzt zu den Charakteren, denn die fand ich allesamt sehr interessant und sie waren nicht unbedingt das, was sie zu sein schienen. Da gab es doch die ein oder andere Überraschung. Keiner schien unnötig für die Handlung zu sein, sondern sie haben alle etwas zum Verlauf der Handlung beigetragen  und besonders gut haben mir Jacks beste Freunde gefallen, denn die beiden waren einfach in jeder Situation an seiner Seite und haben versucht ihm zu helfen, egal wie surreal die Situation war und was Jack sie gebeten hat zu tun. Bessere Freunde hätte Jack sich nicht wünschen können. 
Die Spannung in dem Buch war fast permanent vorhanden. Besonders weil man so lange im Dunkeln tappt, aber auch danach, denn es passieren immer spektakulärere Dinge in Jacks Leben. Selbst wenn es mich nicht ganz so schnell gepackt hat, wollte ich einfach nur wissen wie es weitergeht und man konnte das Buch auf Grund des flüssigen und leichtem Schreibstil der Autorin sehr schnell lesen. 

Fazit:
Anfangs fand ich das Buch leider etwas zu verwirrend und es konnte mich nicht ganz so schnell packen, aber mit der Zeit hat sich das definitiv geändert und ich bin schon sehr gespannt auf den zweiten Band, welcher, laut den Bewertungen auf Goodreads, besser werden soll. In diesem wird es diesmal um einen Zauberer gehen. 



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