Donnerstag, 5. Mai 2016

[Rezension] Leigh Bardugo - Siege and Storm

Autor: Leigh Bardugo
Titel: Siege and Storm
Deutscher Titel: Grischa: Eisige Wellen
Reihe: Band 2 von 3
Seiten: 435
Verlag: Square Fish
Veröffentlichung: 17. Juni 2014
Gelesen als: Paperback
ISBN: 978-1-250044-43-3
Preis: ca. 10€

Inhalt:
Darkness never dies. 
Hunted across the True Sea, haunted by the lives she took on the Fold, Alina must try to make a life with Mal in an unfamiliar land, all while keeping her identity as the Sun Summoner a secret. But she can't outrun her past or her destiny for long. The Darkling has emerged from the Shadow Fold with a terrifying new power and a dangerous plan that will test the very boundaries of the natural world. With the help of a notorious privateer, Alina returns to the country she abandoned, determined to fight the forces gathering against Ravka. But as her power grows, Alina slips deeper into the Darkling's game of forbidden magic, and farther away from Mal. Somehow, she will have to choose between her country, her power, and the love she always thought would guide her - or risk losing everything to the oncoming storm.

Zitate:
"Mal was still wary, but I'd spoken the truth: The sea whip's power was a part of me now. It thrilled me. It buoyed me. I didn't fear it." (S.107)

"And I had to admit, I liked Sturmhond, too. He was cocky and brash, and always used ten words when two would do, but I was impressed with the way he led his crew. He didn't bother with any of the tricks I'd seen the Darkling employ, yet they followed him without histitation. He has their respect, not their fear." (S.112)

Meine Meinung:
Nachdem Shadow and Bone noch Ende 2015 eines meiner Jahreshighlight war, konnte ich Siege and Storm kaum abwarten und hatte dementsprechend hohe Erwartungen. Irgendwie habe ich es aber geschafft, dass Siege and Storm eine ganze Weile bei mir ungelesen rumlag, was mir den Einstieg in die Handlung etwas schwer fallen lies, da ich doch recht große Teile der Handlung des ersten Bandes vergessen habe. Mit der Zeit wurden diese Lücken aber zum Glück wieder gefüllt und ich kam richtig in die Handlung rein. Allerdings hatte ich dennoch Probleme damit, die Charaktere richtig einzuordnen. Außerdem habe ich auch schnell nach beginnen des Buches meine Erwartungen mächtig runtergeschraubt, denn ich habe einfach gemerkt, dass der zweite Band nicht so gut sein wird wie der erste. Die Handlung konnte mich einfach nicht so richtig packen und so konnte mich alles einfach viel zu leicht ablenken. 
Das Gute an der Handlung von Siege and Storm war, dass sie nicht vorhersehbar war, aber, und das ist das schlechte an der Handlung, sie war nicht wirklich interessant. Ich hatte nie das Gefühl, dass ich das Buch unbedingt weiterlesen muss, weil so viel interessantes geschehen ist. Zum Ende der Handlung hin wurde alles zum Glück ein wenig interessanter, aber auch nur ein wenig. Dadurch konnte mich das Buch auch erst zum Schluss etwas packen, aber das hätte ich mir wirklich viel eher gewünscht, so wie beim ersten Band. 
Womit Leigh Bardugo bei mir punkten konnte, waren ihre neuen Charaktere. Auch wenn ich mit den schon bekannten Nebencharakteren meiner Probleme hatte, sah es bei den neuen ganz anders aus. Besonders mit Nikolai. Von ihm wünsche ich mir, dass er im dritten Band eine Menge vorkommt. Ich finde er ist ein sehr gelungener Charakter, der die ganze Stimmung immer wieder aufgelockert hat, was definitiv nötig war. Er, genauso wie die Zwillinge Tolya und Tamar, waren super interessant und ich möchte unbedingt noch mehr von ihnen erfahren. Die neu eingeführten Charaktere haben wirklich toll in die Handlung und in das Setting gepasst und haben einiges an Schwung in die Handlung gebracht. Aber auch die Entwicklung von Alina hat mir ganz gut gefallen. Besonders die Art und Weise wie sie mit ihren Problemen umgegangen ist, fühlte sich wirklich real an. Man hat ihren inneren Kampf mit sich selber sehr gut nachvollziehen können. Ein Charakter gefällt mir aber immer noch nicht und das ist Mal. Ihn finde ich weiterhin langweilig. Er ist einfach so ein stereotypischer Charakter. Ich hätte mir ruhig weniger von ihm gelesen, dafür aber mehr vom Darkling, denn von diesem bin ich immer noch fasziniert. 

Fazit:
Ich hoffe, dass Siege and Storm nur so ein typischer Zwischenband ist. Auf denen scheint ja ein Fluch zu liegen, dass sie meisten schlechter sind als der Auftakt und der Schluss einer Trilogie. Auch wenn die Handlung zum Ende hin besser wurde, konnte mich das Buch im Endeffekt nicht von sich überzeugen und ist um einiges schwächer als Shadow and Bone.




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