Samstag, 7. Mai 2016

[Rezension] Maggie Stiefvater - Blue Lily, Lily Blue

Autor: Maggie Stiefvater
Titel: Blue Lily, Lily Blue
Deutscher Titel: Was die Spiegel wissen
Reihe: Band 3 von 4
Seiten: 389
Verlag: Scholastic
Veröffentlichung: 21. Oktober 2014
Gelesen als: Paperback
ISBN: 978-1-407136-63-9
Preis: ca. 10€

Inhalt:
For the first time in her life, Blue Sargent has found a place where she feels at home. The Raven Boys have taken her in as one of their own and she is sure that this is where she belongs.
But certainties can unravel.
Visions can mislead.
And friends can betray.
The trick with found things is ow easily they can be lost...

Zitate:
"He knew he was different since aligning himself more tightly with the ley line this summer. He was himself, but more powerful. Himself, but lessn human." (S.28)

"You can be just friends with people, you know," Orla said. "I think it's crazy how you're in love with all those raven boys."

Meine Meinung:
In der Rezension zu The Dream Thieves habe ich geschrieben, dass ich immer noch nicht die Begeisterung spüre, wie fast jeder andere. Ich kann jetzt schon vorwegnehmen, dass die gewünschte Begeisterung immer noch nicht da ist, aber sie wächst. Die Reihe ist einfach ständig in meinen Gedanken und ich kriege sie da auch nicht raus. 
Der Einstieg in Blue Lily, Lily Blue hat mir sehr gut gefallen, weil er sehr interessant gestaltet war und er hat mich direkt gefesselt. Es war einfach bei jedem Charakter etwas bestimmtest los und man konnte als Leser einfach nicht sehen, inwiefern alles miteinander verknüpft ist. Besonders toll war, dass man wieder viel von Blue's Familie mitbekommen hat. Schon nach dem Prolog wollte ich einfach nur noch wissen wie es weitergeht. Bei keinem einzelnem Handlungsstrang hatte ich das Gefühl, dass dieser langweilig oder unnötig ist. Man merkt einfach, dass Maggie Stiefvater sich dabei etwas denkt und sie irgendwie miteinander verbunden und notwendig sind. Für mich gab es während des Lesens keinen Moment, der mich in irgendeiner Art und Weise enttäuscht hat. Das Buch befindet sich einfach auf einem ganz hohen Niveau und es gab wenn überhaupt nur Höhepunkte. Ich fand die Handlung, alles in allem, sogar noch interessanter als im zweiten Band und diese war nun auch schon sehr gut. Zum Ende hin habe ich einen wirklichen Sprint gemacht, was das Lesen anging, denn so schnell wie hier habe ich den Schluss eines Buches schon lange nicht mehr gelesen. Es hat mich absolut nicht losgelassen. 
Was mir besonders gut gefallen hat, war, dass wir endlich Malory richtig kennengelernt haben. Man kennt ihn ja nun schon von Telefonaten mit Gansey, aber jetzt war er mal richtig präsent und hat das Leben der Gang ein wenig auf den Kopf gestellt. Das war etwas, was wirklich sehr amüsant zu lesen war und ich hätte nichts dagegen gehabt, wenn wir mehr davon bekommen hätten. Aber auch die neuen Charaktere, Colin & Piper Greenmantle, haben ihren Teil dazu beigetragen, dass die Handlung ihren Lauf genommen hat und es war toll zu sehen, welchen Part sie in der Handlung eingenommen haben und ihre Beweggründe. Was ich jetzt, nach lesen des dritten Bandes, sagen kann, ist, dass mir die Charaktere wirklich ins Herz gewachsen sind und ich könnte mich nie für einen Liebling entscheiden. Mir graut es ehrlich gesagt schon vor The Raven King und was da wohl geschehen wird. 
Eine Sache, mit der ich selbst nach dem dritten Band noch nicht ganz zurechtkomme, ist der Schreibstil von Maggie Stiefvater. Es ist zwar alles verständlich, aber ich finde, dass der Schreibstil nicht dazu beiträgt, dass das Buch leicht zu lesen ist. Ich finde es immer etwas anstrengend, ihre Bücher zu lesen, wobei ich dazu sagen muss, dass diese Reihe die ersten Bücher sind, die ich von ihr lese und daher habe ich keinen Vergleich. 

Fazit:
Blue Lily, Lily Blue ist ein sehr starker Folgeband, der einen richtig gut fesseln kann und mann will permanent wissen wie es weitergeht. Man kann jetzt nur noch gespannt sein, wie Maggie Stiefvater ihre Reihe mit The Raven King beenden wird.



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