Donnerstag, 23. Juni 2016

[Rezension] Jojo Moyes - Me Before You

Autor: Jojo Moyes
Titel: Me Before You
Deutscher Titel: Ein ganzes halbes Jahr
Reihe: Band 1 von 2
Seiten: 481
Verlag: Penguin
Veröffentlichung: 5. Januar 2012
Gelesen als: Paperback
ISBN: 978-0-7181-5783-8
Preis: ca. 9€

Inhalt:
Lou Clark knows lots of things. She knows how many footsteps there are between the bus stop and home. She knows she likes working in The Buttered Bun tea shop and she knows she might not love her boyfriend Patrick.
What Lou doesn't know is she's about to lose her job or that knowing what's coming is what keeps her sane.
Will Traynor knows his motorcycle accident took away his desire to live. He knows everything feels very small and rather joyless now and he knows exactly how he's going to put a stop to that.
What Will doesn't know is that Lou is about to burst into his world in a riot of colour. And neither of them knows they're going to change the other for all 
time. 

Zitate:
"You only get one life. It's actually your duty to live it as fully as possible."

"Some mistakes... Just have greater consequences than others. But you don't have to let the results of one mistake be the thing that defines you."

Meine Meinung:
Ich habe das Gefühl, dass wirklich jeder das Buch schon gelesen hat. Besonders da es ja einen riesen Hype um das Buch gab, als es erschienen ist. Ich hatte daher schon immer ein gewisses Interesse für das Buch, aber erst durch den Film kam die Motivation auf, es auch endlich zu lesen, weil ich es noch getan haben wollte, bevor ich mir den Film ansehen werde. Aufgrund des Hypes hatte ich sehr hohe Erwartungen, weil ich wirklich NUR positives über das Buch gehört habe. Ich war auch schon darauf eingestellt, dass es emotional werden würde. 
Der Einstieg in die Handlung viel mir sehr leicht. Was mir sehr gut gefallen hat ist, dass wir zuerst einen Einblick in Wills Leben bekommen haben, bevor er den Unfall hatte und Lou erst dann kennen lernen. So wusste man als Leser gleich, wie Will einmal war. 
Die Handlung an sich war recht simpel, wenn man sich die ernste Seite weg denkt, aber trotz dieser simplen Handlung sind doch keine Längen aufgetaucht. Es war immer irgendwas los. Mag es jetzt sein, dass Will und Lou etwas gemacht haben oder es auf emotionaler Ebene war. Jojo Moyes hat es geschafft, dass man auf allen Ebenen von dem Buch gefesselt wird, ohne das einem ein einziges Mal langweilig wird. Mich freut es auch, dass sie sich an ein solch gesellschaftskritisches Thema herangetraut hat. Die Handlung wurde, wenn mal nichts großartiges los war, durch die Dialoge zwischen den Charakteren wieder interessant und unterhaltsam gemacht. Die Dialoge haben sowieso den meisten Spaß in alles hineingebracht. Die Dynamiken zwischen den ganzen Charakteren stimmen einfach und Jojo Moyes hat die verschiedenen Schwierigkeiten der Charaktere sehr gut herübergebracht, sodass man sie nachvollziehen kann, selbst wenn man selber nie in einer solchen Lage war. Mir haben es ja die Familien von Lou und Will angetan, denn die waren absolut passend. Beide Familien sind absolut verschieden, aber sie haben dennoch sehr viel zur Handlung beigetragen und waren nicht nur Extras, die man auch hätte weglassen können. So erging es mir aber bei wirklich jedem Charakter. 
Jojo Moyes hat sich bei ihrem Buch an ein wirklich schwieriges Thema herangetraut und es hat mir sehr gut gefallen, wie sie damit umgegangen ist. Gerade deswegen gefällt mir auch das Ende super gut und ich bin froh, dass sich die Autorin für dieses Ende entschieden hat. Mir war ja von Anfang an klar, was am Ende geschehen wird, weil ich den Trailer zum Film kenne, der wirklich fast alles verrät. 

Fazit:
Jojo Moyes hat mit dem Buch bei mir wirklich ins schwarze getroffen. Ich habe das Buch als sehr realistisch empfunden und es hat mir eine Freude gemacht es zu lesen. Ich springe vor Begeisterung zwar nicht umher, aber ich kann das Buch dennoch jedem empfehlen.

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