Montag, 20. Juni 2016

[Rezension] Leigh Bardugo - Ruin and Rising

Autor: Leigh Bardugo
Titel: Ruin and Rising
Deutscher Titel: Grischa: Lodernde Schwingen
Reihe: Band 3 von 3
Seiten: 368
Verlag: Square Fish
Veröffentlichung: 19. Juni 2014
Gelesen als: Paperback
ISBN: 978-1-2500-6316-8
Preis: ca. 10€

Inhalt:
The capital has fallen.
The Darkling rules Ravka from his shadow throne.
Now the nation's fate rests with a broken Sun Summoner, a disgraced tracker, and the shattered remnants of a once-great magical army.
Deep in an ancient network of tunnels and caverns, a weakened Alina must submit to the dubious protection of the Apparat and the zealots who worship her as a Saint. Yet her plans lie elsewhere, with the hunt for the elusive firebird and the hope that an outlaw prince still survives.
Alina will have to forge new alliances and put aside old rivalries as she and Mal race to find the last of Morozova's amplifiers. But as she begins to unravel the Darkling's secrets, she reveals a past that will forever alter her understanding of the bond they share and the power she wields. The firebird is the one thing that stands between Ravka and destruction—and claiming it 
could cost Alina the very future she’s fighting for.

Zitate:
"I will strip away all that you know, all that you love, until you have no shelter but mine."

"Beauty was your armour. Fragile stuff, all show. But what's inside you? That's steel. It's brave and unbreakable. And it doesn't need fixing."

Meine Meinung:
Von dem zweiten Band der Grischa-Trilogie war ich ja recht enttäuscht gewesen, weswegen ich meine Erwartungen für den Abschluss heruntergeschraubt habe. Die Hoffnung, dass der Abschluss wieder besser wird, habe ich aber dennoch nicht aufgegeben, weil das für Trilogien doch typisch ist. Beginnen mit einem Bang und enden auch mit einem. 
Leider viel mir der Einstieg in das Buch nicht ganz einfach. Ich konnte mich an den Inhalt vom zweiten Teil nur noch grob erinnern und hatte dadurch wirkliche Schwierigkeiten. Das hat sich aber alles wieder geändert, nachdem ich mir eine ausführliche Zusammenfassung im Internet herausgesucht habe um mich nochmal einzulesen. Danach konnte ich das Buch wirklich ohne Probleme weiterlesen und es konnte mich auch schon zu Anfang viel mehr packen als sein Vorgänger, besonders, da ich nach dem Ende von Band 2 ganz gespannt war, wie alles enden wird. 
Ich fand den Verlauf der Handlung stimmig. Sie ging zwar etwas langsamer vonstatten, aber es fehlte dennoch nicht an Action und alles hat einen Sinn ergeben und man konnte allem folgen. Man merkt wirklich, dass es einen roten Faden gab. Es ist trotz des langsameren Tempos einiges geschehen und ich habe wirklich kaum was davon vorhergesehen. Bis zum Ende hin konnte ich mir nie sicher sein, was als nächstes geschehen würde. Einiges konnte mich auch wirklich überraschen oder auch schockieren. Besonders eine Sache konnte mich schockieren, die mit einem meiner Lieblingcharakteren zu tun hat. Wer es ist, werde ich aber nicht verraten.
Die Charaktere haben mir wieder ganz gut gefallen und endlich habe ich sie auch nicht mehr alle Nebencharaktere durcheinander gebracht. Besonders Alinas Entwicklung hat mich begeistert. Wenn man sich mal ansieht, wie sie am Anfang des Buches war und zum Ende hin, dann liegen da Welten zwischen und das nicht nur, weil Alina zu Anfang extrem geschwächt war. Welche Charaktere mir immer mehr ans Herz gewachsen sind, waren Tolya und Tamar. Die beiden fand ich ja schon im zweiten Band toll, aber hier gefielen sie mir noch besser. Mit welchem Charakter ich leider immer noch nicht klar gekommen bin war Mal. Er ist einfach so langweilig und ich hätte lieber mehr von anderen Charakteren erlebt als von ihm. 
Womit ich bei dem Buch auch unzufrieden war ist das Ende. Es hat mich absolut nicht begeistert zurückgelassen, was ich mir eigentlich gewünscht hätte. Es war nicht schlecht, besonders der finale Kampf, aber alles danach fand ich nicht so toll. Da hätte ich mir lieber etwas anderes gewünscht.

Fazit:
Ein toller Abschluss dieser Trilogie, auch wenn ich mit dem Ende nicht ganz so zufrieden bin. Ich habe das Buch wirklich gerne gelesen und trenne mich nur ungerne von den Charakteren. Naja, außer von Mal. 


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