Sonntag, 28. August 2016

[Rezension] Victoria Aveyard - Glass Sword

Autor: Victoria Aveyard
Titel: Glass Sword
Deutscher Titel: Gläsernes Schwert
Reihe: Band 2 von ?
Seiten: 444
Verlag: Harper Collins
Veröffentlichung: 9. Februar 2016
Gelesen als: Paperback
ISBN: 978-0-06-244963-4
Preis: ca. 7€

Inhalt:
Mare Barrow's blood is red - the color of common folk. but her Silver ability, the power to control lightning, has turned her into a weapon that the royal court tries to control. 
The crown calls her an impossibility, a fake, but as she makes her escape from Maven, the prince . the friend- who betrayed her, Mare uncovers something startling: she is not the only one of her kind.
Pursued by Maven, now a vindictive king, Mare sets out to find and recruit other Red-and-Silver fighters to join in the struggle against her oppressors.
But Mare finds herself on a deadly path, at risk of becoming exactly the kind of monster she is trying to defeat.
Will she shatter under the weight of the lives that are the cost of rebellion? Or have treachery and betrayal hardened her forever?
The electrifying next installment in the Red Queen series escalates the struggle between the growing rebel army and the blood segregated world they've always known - and pits Mare against the darkness that has grown in her soul.

Zitate:
"If I am a sword, I am a sword made of glass, and I feel myself beginning to shatter."

"No one is born evil, just like no one is born being alone. They become that way, through choice and circumstance."

Meine Meinung:
Ich weiß gar nicht, wo ich bei dem Buch anfangen soll. Ich fand den ersten Teil ja schon nicht ganz berauschend, aber nicht so schlecht, dass ich den zweiten Teil nie lesen wollte. Herangegangen bin ich an Glass Sword allerdings mit ganz niedrigen Erwartungen, weil ich nur gemischte Meinungen gehört habe. Entweder man liebt das Buch oder man kann es nicht leiden. Ich gehöre nach Glass Sword definitiv zur zweiten Sorte und werde die Reihe recht sicher nicht mehr weiterverfolgen
Der Einstieg ist mir sehr leicht gefallen. Glass Sword schließt dort an, wo Red Queen geendet hat und es wurde auch mal auf die Geschehnisse im Vorgänger verwiesen. Auch wenn der Einstieg leicht fiel, kam ich nie vollends in die Handlung rein und das lag definitiv an dem Verlauf der Handlung und an der Umsetzung. 
Die Handlung kann ich mit zwei Worten beschreiben: 'Langweilig' und 'Monoton'. Ich hatte das Gefühl, dass nichts in diesem Buch geschehen ist. Oder wohl eher gesagt, nichts neues. Die Handlung war sich nur am wiederholen und so unfassbar langatmig. Ganz ehrlich, ich habe es ja schon erwartet, was die Handlung sein wird, aber ich hätte nicht gedacht, dass man es schafft, sie so langweilig zu gestalten, sodass immer nur das selber passiert und wir uns im Kreis drehen. Die Umsetzung ist in meinen Augen absolut nicht gelungen. Man hätte vielleicht ein paar Plot Twists einbauen können, die wir noch nicht im ersten Band hatten. Dann hätte das ganze sicher anders aussehen können. Mir kam das alles viel zu bekannt vor, als das ich hätte überrascht werden können. Ich habe wohl eher immer wieder meine Augen verdreht. Zum Ende hin hat es sich wieder ein wenig gebessert, aber da war ich schon an einem Punkt angekommen, an dem mir alles egal war und ich das Buch einfach nur noch beenden wollte.
Was mir auch negativ aufgefallen ist sind die Charaktere. Besonders Mare hat mich genervt. Ich verstehe ja, warum sie so down ist, aber das ganze Buch über? Das war definitiv zu viel des Guten. Sie war sich permanent nur am beschweren und hat sich so aufgespielt als wäre sie die wichtigste Person auf Erden. Ich habe mir echt gewünscht, dass sie mal von ihrem hohen Ross runterkommt. Verglichen zu Cal, hat sie kaum etwas durchmachen müssen und nicht einmal er hat sich so benommen. Cal war unter den Charakteren aber auch mein einziger Lichtblick. Ich hatte bei ihm als einziges das Gefühl, dass da eine Charakterentwicklung zu sehen war und ich hätte mir mehr von ihm gewünscht und weniger von Mare. Dann sind da aber auch noch Kilorn, Farley und Shade. Mit Kilorn kann ich leider absolut nichts anfangen, er ging mir nur auf die Nerven und auch Farley fand ich eher flach. Sie verbindet einfach alle Stereotypen von einer Person, der an einer Rebellion teilnimmt. Und von Shade müssen wir nicht sprechen. Bei ihm hatte ich das Gefühl, dass sein Charakter einfach nur sinnlos ist und er nichts zur Handlung beigetragen hat. Leider haben wir die Personen, die Mare & Co rekrutiert haben, kaum kennen lernen können. Sie waren da, aber das war es auch schon. 

Fazit:
Ich kann den Hype um diese Reihe definitiv nicht verstehen. Glass Sword war einfach nur langweilig und monoton. Auch die Charaktere sind unglaublich flach und ich war wirklich froh, als ich das Buch beendet habe. Ich bezweifle sehr stark, dass ich die Reihe weiter verfolgen werde.



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