Donnerstag, 20. April 2017

[Neuzugang] Wo ist meine Selbstkontrolle?

Ich hätte tatsächlich nicht gedacht, dass nochmal ein Post zu meinen Neuzugängen kommt, bis ich endgültig aus Bristol wiederkomme im Juli. Tatsächlich ist es doch aber passiert, dass ich gestern und heute Bücher gekauft habe, obwohl es Sonntag schon wieder nach Bristol geht. 
Durch den Titel hört es sich jetzt eher so an, als hätte ich eine Menge Bücher gekauft, aber es sind zum Glück nur drei geworden, also akzeptable Menge (in Hinblick darauf, dass ich in ein paar Tagen für weitere drei Monate weg bin).

The Chosen von J.R. Ward war meine heiß ersehnte Neuerscheinung diesen Monat. Ich dachte eigentlich, ich müsste bis zum Ende meines Auslandsjahres warten, bis ich mir das Buch kaufen kann, weil ich keine 25€ für das Hardcover ausgeben wollte und mir dann das Taschenbuch bestellen wollte. Dann habe ich aber durch Zufall mal online nachgesehen und entdeckt, dass das Taschenbuch bei einem Thalia im Laden steht und dann musste ich dort einfach vorbei und es mir kaufen. 
My Heart and other Black Holes von Jasmine Warga ist spontan bei mir eingezogen, als ich heute mit einer Freundin bei Thalia war. Von dem Buch habe ich schon gehört, aber es hat nie großartig mein Interesse geweckt. Heute hat es aber quasi nach mir geschrien und somit musste es einziehen.
Zuletzt ist da noch Der Koffer von Robin Roe, welches auch bei dem Thalia Besuch mit einer Freundin bei mir eingezogen ist. Mir war gar nicht bewusst, dass das Buch eh schon auf meiner Wunschliste stand, aber halt auf Englisch. Von dem Königskinder Verlag, einem Imprint des Carlsen Verlags, hört man ja nur gutes und auch viele der Bücher, die bei ihnen veröffentlicht werden, scheinen wirklich eher etwas besonderer und tiefgründiger zu sein als viele Jugendbücher. Ich kaufe mir ja wirklich nur noch selten Bücher auf Deutsch, aber den Verlag unterstütze ich dann doch ganz gerne.

J.R. Ward - The Chosen (Black Dagger Brotherhood #15)
Xcor, leader of the Band of Bastards, convicted of treason against the Blind King, is facing a brutal interrogation and torturous death at the hands of the Black Dagger Brotherhood. Yet after a life marked by cruelty and evil deeds, he accepts his soldier's fate, his sole regret the loss of a sacred female who was never his: the Chosen Layla. Layla alone knows the truth that will save Xcor's life. But revealing his sacrifice and his hidden heritage will expose them both and destroy everythinng Layla holds dear - even her role of a mother to her precious young. Torn between love and loyality, she must summon the courage to stand up against the only family she has for the only man she will ever love. Yet even if Xcor is somehow granted a reprieve, he and Layla would have to confront a graver challenge: bridging the chasm that divides their worlds without paving the way for a future of even greater war, desolation and death. As a dangerous old enemy returns to Caldwell, and the identity of a new deity is revealed, nothing is certain or safe in the world of the Black Dagger Brotherhood, not even true love... or destinies that have long seemes set in stone.

Jasmine Warga - My Heart and Other Black Holes
Sixteen-year-old physics nerd Aysel is obsessed with plotting her own death. With a mother who can barely look at her without wincing, classmates who whisper behind her back, and a father whose violent crome rocked her small town. Aysel is ready to turn her potential energy into nothingness. There's only one problem: she's not sure she has the courage to do it alone. But once she discovers a website with a section calles Suicide Partners, Aysel's convinced she's found her solution: a teen boy with the username FrozenRobot (aka Roma) who's haunted by a family tragedy is looking for a partner. Even though Aysel and Roman have nothing in common, they slowly start to fill in each other's broken lives. But as their suicide pact becomes more concrete, Aysel begins to question whether she really wants to go through with it. Ultimately, she must choose between wanting to die or trying to convince Roman to live so they can discover the potentioan of their energy together. Except that Roman may not be so easy to convince.

Robin Roe - Der Koffer
"Wie viele Sterne?", hat Julians Vater immer gefragt, wenn er ihn abends ins Bett brachte. Zehntausend-Sterne-Tage waren die besten überhaupt. Doch Julians Eltern sind tot. Seit er bei seinem Onkel wohnt, ist ihm nichts geblieben als Geheimnisse und ein Koffer voller Erinnerungen. Als Julian seinem Pflegebruder Adam wiederbegegnet, ist er zunächst voller Glück. Adam, der so nett ist und so tollpatschig und trotzdem zu den Coolen gehört. Doch ist es schwierig Vertrauen Julian fasst, desto mehr kommt Adam hinter seine Geheimnisse. Das bringt sie beide in große Gefahr.


Mittwoch, 12. April 2017

My Book Bucket Reading List


Vor kurzem habe ich ein Video von Regan von PeruseProject auf Youtube gesehen, in dem es um genau eine solche Reading Bucket List geht (*HIER*) und das hat mich dazu inspiriert, selber eine Bucket List zu erstellen. Ich komme mit monatlichen Leselisten etc nicht klar und es funktioniert für mich einfach nicht, aber bei einer solchen Bucket List, die quasi mein ganzes Leben lang läuft, habe ich keinen Druck und es hat ganz schön viel Spaß gemacht darüber nachzudenken. Natürlich kann und wird sich die Liste im Laufe der Zeit ändern, aber vielleicht kann ich ja einmal im Jahr die Liste aktualisieren (wenn ich es nicht vergesse). Es ist sicher interessant zu sehen, wie viel sich in einem Jahr und länger verändert und was alles noch dazu kommt.

Game of Thrones Reihe komplett lesen
Ich hab die Reihe jetzt schon seit einiger Zeit zu Hause stehen, aber bisher habe ich immer noch nur die ersten beiden Bücher von den bisher 5 Büchern gelesen. Mir gefallen die Bücher wirklich gut, aber ich finde sie gleichzeitig auch etwas langatmig und anstrengend zu lesen. Außerdem ist der Umfang der Bücher etwas einschüchternd, weswegen es mich immer eine ganze Weile braucht, bis ich die Bücher in die Hand nehme.

Alles von Stephen King lesen
Keine Ahnung, ob ich das jemals schaffen werde, weil der Typ einfach schon so viel veröffentlicht hat und auch unter Pseudonymen. Ich muss mich vielleicht mal wirklich hinsetzen und eine Liste machen mit allen Werken, die er veröffentlicht hat. Einige habe ich dank meiner Eltern zu Hause stehen, weil beide von ihm als sie in meinem Alter viele seine Bücher gelesen haben. Besonders mein Vater war ein Fan von ihm und ich habe definitiv noch 11 Bücher von ihm auf dem SuB und ich habe sicher noch bis zu 10 weitere Büchern von ihm in meinem Regal stehen, die schon gelesen sind. Dieser Punkt auf der Liste wird wohl wirklich eine Lebensaufgabe sein.

SuB auf 15 Bücher reduzieren
Ja, ihr habt richtig gelesen. Ich möchte meinen SuB auf mind. 15 Bücher reduzieren. Für viele mag das wirklich eine Traumvorstellung sein, aber für mich doch ein recht realistisches Ziel, da mein SuB momentan nicht weit von der 30 entfernt ist. Ich fühle mich selbst mit einem SuB von 'nur' 50 oder 30 Büchern einfach nicht wohl und arbeite weiterhin daran, ihn zu verkleinern. Mit Erfolg. Ich muss dazu aber sagen, dass mein Auslandsjahr wirklich dabei hilft, weil ich dadurch die ganzen ungelesenen Bücher auf dem Kindle lese und nicht so viele Printbücher kaufe, aufgrund meines Platzes im Gepäck. Ich glaube, dass ich mich mit einem SuB von 15 Büchern viel wohler fühlen würde und darum geht es doch. Mancher mag sich mit einem SuB im dreistelligen Bereich wohl fühlen, was auch nicht falsch ist, aber ich gehöre nicht zu diesen Personen.

Mehr Klassiker lesen
Das dürfte so ziemlich ein Standard auf solchen Listen sein und man liest es auch oft in den Jahresvorsätzen von anderen. Ich will es aber auf längerem Zeitraum ausweiten, weil ich vielleicht ein oder zwei Klassiker pro Jahr lese. Ich picke mir nämlich immer genau die raus, die mich auch wirklich interessieren und will nicht unbedingt eine bestimmte Anzahl von Klassikern lesen oder einen Klassiker lesen, obwohl er mich nicht interessiert, aber weil er eben als Klassiker gilt. Ich denke aber auch mal, dass Klassiker eben nicht ohne Grund als solche gelten und man kann sich ja auch mal freiwillig älteren Werken widmen. In der Schule werden sie einem ja eher aufgezwungen, sodass man sie meist zu hassen beginnt, aber wenn man sich sie frei auswählen kann, dann findet man für sich ja sicher einige Schätze, die man aufgrund seiner entwickelten Abneigung in der Schule nie gefunden hätte.

Mehr Wälzer lesen
Der Punkt liegt mir ganz nah am Herzen. Die meisten Bücher, die ich lese, sind um die 300-400 Seiten lang. Als Wälzer gelten für mich aber Bücher erst ab mind. 500 Seiten. Mich schüchtern Wälzer gut und gerne mal ein, wie ich schon beim ersten Punkt in diesem Post erwähnt habe. Ich möchte mich aber nicht mehr von diesen einschüchtern lassen, sondern anfangen öfter zu ihnen zu greifen, denn ich denke, dass in Wälzern, besonders bei Fantasybüchern, die Welt und Charaktere einfach mit einer viel besseren Tiefe gestaltet werden können, als bei einem normalen 300-400 Seiten Buch.

Mehr diverse Bücher lesen
Der Punkt liegt mir ebenfalls nah am Herzen. Ich bin wirklich froh, dass mir aufgrund von Social Media die Augen geöffnet worden sind und mir meine Privilegien so richtig bewusst geworden sind. Dadurch ist mir auch erst so richtig bewusst geworden, wie weiß die Buchwelt doch ist. Wie selten ist es, dass wir über schwarze Protagonisten lesen oder über Asiatische oder über Protagonisten der LGBTQ+ Community. Letzterer Punkt taucht zwar immer öfter auf, aber viele sind es dennoch nicht und leider sind es auch meistens nur schwule Protagonisten. Ich würde allerdings gerne mehr über lesbische Charaktere lesen, über Transgender, über asexuelle, pansexuelle, bisexuelle Charaktere. Mit diversen Büchern möchte ich meinen Horizont erweitern und ich würde mir so sehr wünschen, dass alle mir Minoritäten endlich auch ihren rechtfertigen Platz in der Buchwelt bekommen würden. Die Welt ist vielfältig und das sollte auch in Bücher widergespiegelt werden!

Interview mit einem Vampir lesen
Ab und zu habe ich auf meinem Blog ja schon erwähnt, dass ich ein absoluter Fan von Vampiren bin. Eigentlich müsste man meinen, dass ich hier jetzt Dracula von Bram Stoker nennen würde, aber das Buch habe ich schon gelesen. Interview mit einem Vampir von Anne Rice ist aber auch ein wirklicher Klassiker unter den Vampirromanen und ich habe einfach das Gefühl, dass wenn man auf Vampire steht, das Buch gelesen haben muss.So will ich das Buch im Laufe meines Lebens auch irgendwann noch lesen.


Das war es dann erstmal mit meiner Bucket-List und das sind die Dinge, dir mir vorerst eingefallen sind.
Habt ihr auch irgendwelche buchige Ziele, die ihr irgendwann in eurem Leben erreichen wollt?

Freitag, 7. April 2017

[Neuzugang] Alles aus England seit Januar

Seit Dezember ist dies hier jetzt mein erster Neuzugangspost, so hat sich auch ein bisschen angesammelt. Den Post kann ich jetzt auch in Ruhe schreiben, weil ich seit letzter Nacht wieder in Hamburg bin und nach meinem Urlaub hier geht es für die letzten drei Monate zurück nach Bristol. Seit Januar sind bei mir 18 Bücher eingezogen, wovon 11 E-Books sind. Was auch gut ist, denn 6 Print-Bücher plus Klamotten in Rucksack und Carry On verteilen war eine kleine Herausforderung. Gut, dass Printbuch Nr. 7 hier bei mir zu Hause lag und nur noch ausgepackt werden wollte.
Einmal alle meine 7 neuen Printbücher, wovon ich alle bis auf "The Hate U Give" schon gelesen habe, weil ich das Buch gestern Nacht erst ausgepackt habe. 
Blood Vow wollte ich eigentlich schon kaufen, als es erschienen ist, aber da mein Waterstones es zu dem Zeitpunkt nicht hatte, musste ich halt warten. Kaum war ich aber in Bristol, habe ich es im Laden gesehen und es musste einziehen. 
Falling Kingdoms stand schon lange auf meiner Wunschliste, aber es kamen wie so oft einfach andere Bücher dazwischen. Bei einer kleinen Shoppingtour ist es dann mit Lies We Tell Ourselves und If I Was Your Girl bei mir eingezogen. Von Robin Talley habe ich schon ein Buch gelesen, welches mir sehr gut gefallen hat und das von Meredith Russo hat mich schon seitdem ich das erste Mal von dem Buch gehört habe gereizt.
Illuminae war lange Zeit in aller Munde. Ich dachte immer, dass das Buch nichts für mich wäre, aber dann habe ich es doch einfach mal gewagt und es gekauft. Enttäuscht hat es mich auch definitiv nicht.
Zuletzt wäre da noch Six of Crows. Das Buch wollte ich auch schon lange lesen, aber wegen des Buchclubs Booktravelers auf Facebook habe ich endlich die Motivation gefunden, es mir endlich zu kaufen. 

Und hier sind jetzt alle meine neuen E-Books. Bis auf  Der Monsterjäger und die Prinzessin der Dämmerung sind alle Bücher schon gelesen. 

Das waren meine Neuzugänge seit Anfang des Jahres. Ich bin erstaunt, dass es doch weniger ist, als ich erwartet habe, aber meinem SuB tut es sehr gut, besonders da fast alle Bücher schon gelesen sind. 
Jetzt heißt es die nächsten vier Monate abwarten und mal sehen, was in der Zeit so bei mir einzieht.

Samstag, 1. April 2017

[Monatsrückblick] März 2016

Heiliger BimBam! Der März ist doch tatsächlich schon zu Ende und ich habe es beinahe nicht mitbekommen. Der März war aus einem Grund bei mir ganz schön hart. Die Eltern meiner Gastmutter haben seit Ende Februar bei uns in der kleinen Wohnung gelebt und die sprechen wirklich nur Spanisch. Außerdem war es ordentlich eng in der Wohnung und permanent laut. Das ging mir wirklich gegen den Strich und ich habe mich innerhalb der Wohnung eher zurückgezogen, weil ich mich so eingeengt gefühlt habe. Seit einer Woche sind die Großeltern allerdings wieder in Spanien und alles ist wieder beim alten. Zum Glück! Außerdem fiebere ich schon dem 6.4. entgegen, weil es dann für mich endlich wieder nach Hause geht, auch wenn es nur für zwei Wochen ist und demnächst werden meine Mama und ich dann auch meinen Rückflug für Juli buchen, wenn es dann endgültig wieder für mich nach Hause geht. Mein Auslandsjahr läuft also schnurstracks auf die Zielgerade zu. 
Diesen Monat war ich auch in Oxford und lasst euch sagen, dass die Stadt wirklich schön ist, auch wenn sie quasi nur aus Universitäten und Colleges besteht (38 an der Zahl). Ansonsten habe ich meine Zeit eher damit verbracht, mich mit meinen Freunden hier zu treffen und meine letzten paar Monate hier in Bristol zu genießen, auch wenn Bristol nie meine Lieblingsstadt sein wird. 
Mein Lesemonat ist dieses Mal von der Anzahl der gelesenen Bücher wirklich sehr gut gewesen und auch anhand meiner Bewertungen war es nicht der schlechteste Lesemonat. Die Großeltern haben da wirklich einen Aufschwung bei mir bedeutet.
Jetzt reicht es aber auch mit dem Gelaber und wir kommen dann jetzt auch mal zu meinem Lesemonat.

Satistik:
Gelesen: 10
Seitenanzahl (insgesamt): 3836
Seitenzahl (Schnitt am Tag): 123,74
Durchschnittliche Bewertung: 3,6
Angefangen: Falling Kingdoms
Neuzugänge: 5
SuB (am Ende des Monats): 37 (Vormonat: 40)

Gelesen:
1. Pepper Winters - Tears of Tess
2. Sabine Schulter - Blutwächter
3. Jay Kristoff & Amie Kaufman - Illuminae
4. Sarah J. Maas - Throne of Glass
5. Eva Pohler - The Purgatorium
6. Robin Talley - Lies We Tell Ourselves
7. Kristine Cayne - Going All In
8. Leigh Bardugo - Six of Crows
9. Raye Wagner - Curse of the Sphinx
10. Elle Kennedy - The Mistake

Monatshighlight:

Enttäuschung des Monats:



Montag, 27. März 2017

[Rezension] Leigh Bardugo - Six of Crows

Autor: Leigh Bardugo
Titel: Six of Crows
Deutscher Titel: -
Reihe: Band 1 von 2
Seiten: 491
Verlag: Indigo
Veröffentlichung: 29. September 2015
Gelesen als: Paperback
ISBN: 978-1-78062-227-9
Preis: ca. 10€

Inhalt:
Criminal prodigy Kaz Brekker has been offered wealth beyond his wildest dreams. But to claim it, he'll have to pull off a seemingly impossible heist:

Break into the notorious Ice Court
(a military stronghold that has never been breached)

Retrieve a hostage
(who could unleash magical havoc on the world)

Survive long enough to collect his reward
(and spend it)

Kaz needs a crew desperate enough to take on this suicide mission and dangerous enough to get the job done - and he knows exactly who: six of the deadliest outcasts the city has to offer. Together, they just might be unstoppable - if they don't kill each other first.

Zitate:
"When everyone knows you're a monster, you needn't waste time on doing every monstrous thing."

"No Mourners. No Funerals."

"The easiest way to steal a man's wallet is to tell him you're going to steal his watch. You take his attention and direct it to where you want it to go."

Meine Meinung:
Six of Crows war schon immer ein Buch, auf welches ich ein Auge geworfen habe, aber es aus unerfindlichen Gründen doch nie gekauft habe, obwohl es doch so gut sein soll, sogar besser als ihre Grischa-Trilogie und mir diese auch ganz gut gefallen hat. Aufgrund einer Leserunde habe ich mir das Buch dann endlich auch mal gekauft und hatte sehr hohe Erwartungen, weil ich bisher noch keine einzige schlechte Rezension dazu gesehen habe und jeder das Buch zu lieben scheint.
Dadurch, dass ich wegen der Grischa-Trilogie schon mit der Welt vertraut war, fiel mir der Einstieg nicht so schwer, allerdings muss man die Trilogie auch nicht gelesen haben um Six of Crows zu lesen. Ich habe mich also sehr schnell in dem Buch zurechtgefunden und habe mich schnell in dem Setting wieder wohl gefühlt. Besonders toll war zu sehen, wie die Autorin ihre Welt weiter ausgebaut hat und man ein paar weitere Facetten sehen konnte, als von dem schon bekannten.
Nachdem ich so schnell in das Buch hineingekommen bin, ist mir schnell aufgefallen, dass in dem Buch ein eher langsameres Tempo herrscht. Bei vielen Büchern passt dieses Tempo meiner Meinung nach nicht oder es wurde nicht gut umgesetzt, aber Leigh Bardugo hat eine wirklich gute Balance gefunden, sodass das Buch nicht langweilig geworden ist. Mit dem gewählten Tempo konnte Leigh Bardugo viel Platz für die facettenreichen Charaktere und deren inneren Konflikten, welche neben der eigentlichen Handlung sehr weit im Vordergrund standen. Die Charaktere waren im generellen einfach nur genial! Besonders toll ist es, dass wir hier einen sehr diversen Cast haben und er nicht komplett aus weißen, wunderschönen Charakteren besteht, sondern der Norm entweichen. Jeder einzelne der Charaktere ist einzigartig und durch und durch interessant. Sie hatten alle ihre eigene Vergangenheit, durch welche sie angetrieben werden und man erfährt Stück für Stück, wie diese Vergangenheit aussieht. Leigh Bardugo hat einen sehr guten Job geleistet jeden ihrer Charaktere mit einer unglaublichen Tiefe auszuarbeiten.
Ich finde, dass man eigentlich sagen könnte, dass das Buch von den Charakteren geleitet wird und nicht nur von Ereignis zu Ereignis lebt. Die Spannung ging in dem Buch dadurch auch absolut nicht verloren, was durch das eher langsame Tempo leicht der Fall hätte sein können. Ich konnte das Buch aber kaum noch aus der Hand legen und wollte immer wissen, wie es weitergeht. Der Plot hat sich wie ein roter Faden durchgezogen und der Verlauf der Handlung unvorhersehbar und wir haben in dem Buch auch einige Überraschungen, die auf einen warten. Besonders zum Ende hin wurde das Buch immer rasanter und mit den Twists und Aufdeckungen die es gab, habe ich absolut nicht gerechnet. Nach diesem Ende möchte man definitiv am liebsten weiterlesen!

Fazit:
Ein sehr gutes Buch! Ich kann es wirklich empfehlen, denn ich habe absolut keine Kritikpunkte für das Buch und es war mal schön ein YA Fantasybuch mit einem diversen Cast zu lesen. Wer ein Buch mit einem diversen Cast lesen möchte, sollte definitiv zu diesem Buch greifen!
Das einzige, was mich von einer vollen Bewertungen abhält ist der Fakt, dass ich nicht head over Heels in das Buch verliebt bin.



Dienstag, 14. März 2017

[Rezension] Amie Kaufman & Jay Kristoff - Illuminae

Autor: Amie Kaufman & Jay Kristoff
Titel: Illuminae
Deutscher Titel: -
Reihe: Band 1 von 3
Seiten: 599
Verlag: Oneworld
Veröffentlichung: 20. Oktober 2015
Gelesen als: Paperback 
ISBN: 978-1-78074-837-5
Preis: 9,99€

Inhalt:
The year is 2575 and two mega-corporations are at war over a planet that's little more than ice covered speck.
Too bad nobody thought to warn the people living on it. With enemy fire raining down on them, Ezra and Kady have to make their escape on the evacuating fleet. But their troubles are just beginning. A deadly plague has broken out on one of the spaceships and it is mutating with terrifying results. Their ship's protection is seriously flawed. No one will say what is going on.
As Kady hacks into a tangled web of data to find the truth, it's clear that only one person can help her. Ezra. And the only problem with that is they split up before all this trouble started and she isn't supposed to be talking to him.

Zitate:
"Perhaps braveryis simply the face humanity wraps its collective madness."

"Miracles are statistical improbabilities. And fate is an illusion humanity uses to comfort itself in the dark. There are no absolutes in life, save death."

Meine Meinung:
Ich habe das Gefühl, dass jeder, der auf Englisch liest, dieses Buch schon gelesen hat und davon begeistert ist. Ich habe es so lange auf jeder Plattform gesehen, aber bisher es nie gekauft, weil ich immer das Gefühl hatte, dass das kein Buch für mich wäre. Wie ich damit aber doch falsch lag!
Dadurch, dass es um das Buch einen Riesen Hype gab, hatte ich natürlich sehr hohe Erwartungen. Ich habe nur positives über das Buch gehört und auch darüber, wie es geschrieben ist. Es ist nämlich nicht wie ein normaler Prosatext geschrieben, sondern die Geschichte wird in Logbucheinträgen, Chatverläufen oder Dokumenten erzählt, was wirklich cool und einzigartig ist. Mir ist noch nie ein Buch dieser Art unter Augen gekommen.
Ich war ja komplett darauf vorbereitet, dass es eine Weile dauern wird, bis ich in die Handlung hineinfinden werde, weil das bei den meisten der Fall war, aber mir fiel der Einstieg erstaunlich leicht. Mich hat das Buch sofort in seinen Bann gezogen und ich konnte mit dem Lesen gar nicht mehr aufhören. Die Seiten flogen schon gleich zu Anfang nur so dahin und ich hatte kaum Probleme mich zurechtzufinden. Das einzige, was mich ein wenig aus der Bahn geworfen hat ist, dass man nie wirklich einen Grund für den Krieg erfahren hat. Oder hab ich das einfach nur überlesen? Das wäre mein einziger Kritikpunkt, denn das wäre etwas, was mich mächtig interessiert hätte. Ich habe mich auch nicht lange an die außergewöhnliche Erzählweise gewöhnen müssen, sondern kam sehr schnell damit klar und habe mich immer weiter gefreut, was als nächstes kommen würde.
Die Handlung fand ich einfach nur spitze! Ebenso wie den Verlauf. Man wird quasi direkt durch ein Interview in die Handlung geschmissen und bekommt einen kleinen Überblick was passiert ist, bevor es dann so richtig losgeht und alles aufgedeckt wird und wir mit den Charakteren herausfinden, was wirklich Sache ist. Ich fand die gesamte Umsetzung mehr als gelungen, weil man sich immer gefragt hat, was wohl als nächstes passieren würde. Die Handlung war wirklich undurchsichtig und es gab auch einige Überraschungen, die definitiv fies waren! So viele Gefühle die ich für dieses Buch hatte, habe ich schon lange nicht mehr gehabt. Es war sogar so weit, dass ich in der Öffentlichkeit beinahe ein paar Tränen vergossen habe, wobei ich eigentlich gut bin so was in der Öffentlichkeit nicht zu zeigen.
Zu den Charakteren kann ich nur eines sagen: ICH LIEBE SIE! Ich war von Beginn an ein Fan von Kady und Ezra. Bei den beiden stimmt einfach die ganze Chemie und ich wollte sie permanent zusammen haben. Ich hatte ja erst mal Angst, dass ich aufgrund der Erzählweise keinen Zugang zu den Charakteren finden würde, aber das war glücklicherweise nicht der Fall. Es war sogar eher so, dass ich das Gefühl hatte, ihnen näher zu sein, als manch anderen Charakteren in Büchern, die als normale Prosatexte verfasst sind. Das hat mich positiv überrascht, aber hat mich das Buch gleich noch viel mehr lieben lassen.
Zum Ende hin wurde das Buch aber wirklich frustrierend, aber nicht im negativen Sinne, dass es plötzlich schlecht geworden ist. Eher waren es die Ereignisse, die es so frustrierend gemacht haben und ich wollte das ein oder andere absolut nicht wahr haben. Zum Ende hin gab es dann aber noch eine Überraschung, die mich wirklich zum ausrasten gebracht hat. Diejenigen, die das Buch kennen, wissen sicher welchen Moment ich am Ende meine.

Fazit:
Wow. Einfach nur Wow. Ich bereue es, so lange damit gewartet zu haben das Buch zu lesen. Bis auf eine einzige Kleinigkeit habe ich an dem Buch wirklich nichts auszusetzen und kann es wirklich jedem ans Herz legen. Ein wirklich einzigartiges Buch, welches man lesen sollte. Selbst ein paar Tage nach beenden des Buches bin ich noch immer total hin und weg. Selbst wenn man nicht der größte Si-Fi-Leser ist wie ich, kann man sehr viel gefallen an dem Buch finden!


Freitag, 10. März 2017

[Rezension] Sabine Schulter - Melody of Eden: Blutwächter

Autor: Sabine Schulter
Titel: Melody of Eden: Blutwächter
Reihe: Band 2 von ?
Seiten: 348
Verlag: Dark Diamonds
Veröffentlichung: 24. Februar 2017
Gelesen als: E-Book
ISBN: 978-3-646-30008-6
Preis: 4.99 €

Inhalt:
**Eine Liebe, so weitreichend wie der Horizont""
Allmählich beginnt Mel, sich an ihr neues Leben zu gewöhnen, und es dank Eden sogar zu genießen. Aber noch immer sorgt ihr Widersacher Rufus mit seinen perfiden Plänen für großes Chaos. Die Vampire beschließen, ihn ein für alle mal zu stoppen, und verbünden sich mit den Einheiten anderer Bezirke. Dass daraufhin ausgerechnet die gut aussehenden und manipulativen Vampirzwillinge des Mittelbezirks ein Auge auf Mel werfen, passt Eden gar nicht. Er muss lernen, endlich zu seinen Gefühlen für Mel zu stehen, und das am besten so bald wie möglich. Denn wenn Rufus erst mal mit seiner Vampirarmee aufwartet, könnte es dafür bereits zu spät sein...

Zitat:
"Sie war eine gute Partnerin, aber mir wurde auch bewusst, dass ich sie hier einer viel zu großen Gefahr ausgesetzt hatte- Sie lernte all die Techniken erst noch, die so wichtig im Kampf gegen die Wilden waren, und trotzdem hatte sie sich mir ohne Murren angeschlossen." 

Meine Meinung:
Dank NetGalley und dem Verlag hatte ich die Möglichkeit, den zweiten Teil der Melody of Eden Reihe zu lesen und da mir der erste Teil schon sehr gut gefallen und mich positiv überrascht hat, war ich sehr gespannt auf die Fortsetzung und meine Erwartungen waren auch recht hoch. 
Mir ist der Einstieg sehr leicht gefallen, weil es nicht sehr lange her ist, dass ich den ersten Band gelesen habe, aber es wird auch auf vergangenes verwiesen, weswegen man sehr leicht in die Handlung hineinfinden kann und es hat mir auch keine Probleme bereitet, die Charaktere zu unterscheiden, da sie sehr verschieden sind. 
Das Buch schließt nah dort an, wo der erste Band geendet hat, was mir sehr gut gefallen hat und man lernt auch schnell die Vampire der anderen Bezirke kennen, wodurch das Buch noch etwas mehr an Humor und Spannung bekommen hat. Den darauffolgenden Verlauf der Handlung empfand ich als sehr angenehm, denn wir hatten einen guten Wechsel von actionreichen und ruhigeren Szenen, wobei die actionreichen eher im Vordergrund standen. Es ist wirklich eine Menge passiert, weswegen ich das Buch einfach nicht weglegen wollte und mit dem ich so nicht gerechnet hätte. Das Buch hat wirklich etwas an sich, wodurch es sich von anderen Vampirbüchern unterscheidet bzw. generell von anderen Büchern unterscheidet. Sehr schön fand ich auch, dass die Romanze nicht in den Hintergrund gerückt ist und die beiden sich nicht ständig in den Haaren hatten, wie es so oft in zweiten Teilen einer Trilogie/Reihe üblich ist. Klar, es läuft nicht alles unbedingt rund, aber Melody und Eden vertrauen sich einfach und man merkt, dass ihre Gefühle füreinander echt sind und sie mit aller Kraft versuchen, dass ihre Beziehung funktioniert. 
An den Charakteren habe ich auch nichts auszusetzen. Fast alle Charaktere haben eine gewisse Entwicklung durchgemacht, die man gut beobachten kann. Besonders bei einer Person war ich von der Entwicklung wirklich überrascht, aber es hat mir gut gefallen. Ich möchte nicht sagen von wem, denn das würde die kleine Überraschung komplett wegnehmen. Besonders Mel hat mir richtig gut gefallen in dem zweiten Band. Sie hat wieder gezeigt, wie Willensstark sie ist und das sie nicht alles mit sich machen lässt und dafür kämpft, wofür sie steht.
Das Ende konnte mich dann nochmal richtig fesseln. Es gab einen kleinen finalen Showdown, der mehr als überraschend endete. Ich habe richtig mit den Charakteren mitgefiebert und gelitten und was dann kam, hat mich echt etwas sprachlos zurück gelassen. Nach dem Ende bin ich froh, dass der dritte Band nicht in allzu langer ferne erscheint.

Fazit:
Eine wirklich gelungene Fortsetzung. Vom Gefühl her nicht besser als der erste Band, aber auch nicht schlechter, sondern auf dem selben Niveau. Ich kann den dritten Teil kaum noch abwarten und kann die Bücher wirklich jedem empfehlen. Besonders denen, die Fans von Vampiren sind.

Mittwoch, 1. März 2017

[Monatsrückblick] Februar 2016

Wie kann es angehen, dass der Februar schon wieder vorbei ist? Aber ich kann mich eigentlich nicht beschweren und bin irgendwie froh, dass die Zeit momentan schnell vergeht, weil ich mental nicht mehr auf dem besten Stand bin. Für mich sind es noch 5 Monate in Bristol und ich würde am liebsten jetzt schon wieder abbrechen, weil mir grad alles zu viel wird, aber aufgeben ist für mich nicht drinnen und mit der Unterstützung meiner Freunde klappt das alles schon. 
Im Februar ist wieder ein wenig was passiert und das ich momentan nicht allzu groß in der Stimmung bin Life-Updates zu machen, informiere ich hier euch ein wenig. Ich war diesen Monat im wunderschönen Startford-upon-Avon, oder vielen bekannt als der Geburtsort von Shakespeare und lasst euch eins sagen. Diese Stadt ist einen Besuch wert! Aber dazu gibt es noch einen eigenen Post. Der Ausflug dorthin hat wirklich Spaß gemacht, aber leider musste ich mich einige Tage später von einer Freundin verabschieden, die wieder nach Deutschland geht, weil ihre Familie kein AuPair mehr braucht. Dann hatte ich im Februar auch noch 4 Tage lang die Wohnung für mich alleine, weil meine Gastmutter und ihr Sohn nach Spanien geflogen sind und in der Zeit habe ich mir mit zwei weiteren Freundinnen das Musical Evita angesehen, welches wirklich toll war. Ich habe vorher davon noch nie etwas gehört und bin dadurch ohne Erwartungen hineingegangen und wurde wirklich positiv überrascht. Da passt es ja auch gut, dass ich Tickets für Hamilton bekommen habe. Leider erst für den 1.6.2018, aber das ist ja egal!
In der letzten vollen Februarwoche sind dann jetzt auch die Eltern meiner Gastmutter dazu gestoßen und leben momentan bei uns in der kleinen Wohnung und ich kann euch sagen, dass es echt anstrengend ist und sehr eng. Die beiden sprechen nur Spanisch und das ist ne kleine Herausforderung für mich. Ich hoffe ich muss mich nur dran gewöhnen und das es dann wieder bergauf geht. 
Außerdem gab es im Februar auch noch einen Ausflug zu Stonehenge und zur Salisbury Cathedral, der wirklich mehr als genial war. Ich habe ein paar tolle neue Leute kennengelernt und freue mich schon auf den nächsten Ausflug im März nach Oxford.
Das wurde jetzt für einen Monatsrückblick doch ein recht ausführlicher Einblick in mein Leben hier, aber manchmal muss das aber sein. Dafür gibt es jetzt die Zahlen zu meinem Monat.

Satistik:
Gelesen: 6
Seitenanzahl (insgesamt): 2423
Seitenzahl (Schnitt am Tag): 86,5
Durchschnittliche Bewertung: 4,0
Neuzugänge: 7
SuB (am Ende des Monats): 40 (Vormonat: 38)

Gelesen:
1. J.R. Ward - Bourbon Kings
2. Mary E. Pearson - Der Kuss der Lüge
3. Meredith Russo - If I Was Your Girl
4. Sarina Bown & Elle Kennedy - Him
5. Sarina Bowen & Elle Kennedy - Us
6. Elle Kennedy - The Deal

Monatshighlight:

Enttäuschung des Monats:


Sonntag, 19. Februar 2017

Warum es hier so still geworden ist

Ich weiß gar nicht, wie genau ich diesen Post beginnen soll, aber ich fühlte mich einfach danach, euch zu erklären, warum es hier auf dem Blog momentan so ruhig ist. 
Wie einige wohl mitbekommen haben bin ich momentan in Bristol als AuPair und das seit dem 30.9.2016. Seitdem ist es hier auch um einiges ruhiger geworden. Nur im Dezember ging es wieder bergauf, weil ich zwei Wochen zu Hause in Hamburg war. Meine (beinahe) Funkstille kommt nicht daher, dass ich in irgendeiner Leseflaute stecke, denn ich lese immer noch so gut wie täglich. 
Mein Problem, welches ich habe seitdem ich in Bristol bin, ist die fehlende Motivation. Meine Gastfamilie hat kein WLAN und ich muss immer zur Universität, die ein paar Minuten zu Fuß entfernt ist oder in einen Coffeeshop und das kann ganz schön nervig sein. Ich versteh, warum sie kein WLAN hat, weil sie hofft, im September diesen Jahres zurück nach Spanien ziehen zu können und sie für einige Monate dann sehr wahrscheinlich umsonst zahlen müsste. Ich habe damit erstaunlich wenig Probleme, ohne WLAN im Haus zu leben, aber dadurch ist meine Motivation auch verflogen. Ich bin jetzt meinen 5. Monat hier in Bristol und vor mir liegen noch 5 weitere und ich sehe nicht, dass meine Motivation in diesen paar Monaten wiederkommt. 
Noch dazu kommt, dass ich momentan absolut keine Energie mehr habe. Meine Gastmutter war jetzt von Donnerstag bis Sonntag, also heute, in Spanien, denn hier sind gerade Schulferien gewesen und man könnte meinen, dass ich in den 4 Tagen voller Ruhe wieder energiegeladen bin, aber das ist leider nicht der Fall. Ich fühl mich schon seit einiger Zeit so, als würde ich in einem Tief feststecken. Es hat nichts mit Heimweh zu tun, denn das habe ich glücklicherweise nicht mehr und dieses auch gut überwunden. Nur aus dem Tief scheine ich nicht herauszukommen. 
Ich bin momentan fast permanent müde oder habe Kopfschmerzen und noch dazu werde ich, seitdem ich in Bristol bin, jeden Monat einmal krank und habe eine Erkältung. Inzwischen denke ich nicht mehr, dass es daran liegt, dass ich es nicht gewohnt bin um Kinder herum zu sein. Das war vielleicht in den ersten drei Monaten der Fall, aber nicht mehr jetzt im 5. Heute ist es sogar so schlimm, dass ich am liebsten alles stehen und liegen lassen würde um sofort nach Hause zu gehen. Zwischendurch würde ich meiner Gastmutter auch am liebsten sagen, dass ich alles abbrechen will und sie sich leider ein neues AuPair suchen muss. Aufgeben ist für mich allerdings absolut keine Option und ich weiß, dass ich in ein paar Jahren bereuen würde, wenn ich jetzt hier abbrechen würde. Die erste Hälfte ist geschafft und jetzt muss nur noch die zweite hinter mich gebracht werden. 
Jetzt ist der Post leider etwas ausgeartet, aber ich musste das einfach mal ein wenig auslassen. Ich werde, trotz fehlender Motivation, weiterhin versuchen zu bloggen, auch wenn es bis August recht still hier bleiben wird.

Freitag, 17. Februar 2017

[Rezension] Mary E. Pearson - Der Kuss der Lüge

Autor: Mary E. Pearson
Titel: Der Kuss der Lüge
Original Titel: The Kiss of Deception
Reihe: Band 1 von 4
Seiten: 560
Verlag: Bastei Lübbe
Veröffentlichung: 16. Februar 2017
Gelesen als: E-Book
ISBN: 978-3-7325-4121-8
Preis: 13.99 €

Inhalt:
Sie befahl, und das Licht gehorchte ihr. Auf einen Wink von ihr fielen Sonne, Mond und Sterne auf die Knie und erhoben sich wieder. Es war einmal eine Prinzessin, mein Kind, und die ganze Welt lag ihr zu Füßen … Blonde Locken, ein warmer Blick, freundlich – der eine. Dunkle Augen, braungebrannt, ein beunruhigendes Lächeln – der andere. Gleich zwei Männer sind es, die Lias Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Es ist der erste Abend, an dem Lia als Schankmädchen in der Taverne arbeitet. Dabei ist sie eigentlich eine Prinzessin. Doch sie ist auf der Flucht, weggelaufen von zu Hause, weil sie sich nicht auf die Ehe mit einem Prinzen einlassen wollte, den sie noch nie in ihrem Leben gesehen hat. Was sie nicht ahnt, einer der beiden Männer ist der Prinz, gegen den sie sich entschieden hat. Und der andere ein Mörder, losgeschickt, um Lia zu töten. Während Lia sich zu beiden hingezogen fühlt, ahnt sie nicht, dass sie längst in größter Gefahr schwebt...

Zitate:
„Heute war der Tag, an dem tausend Träume sterben mussten und ein einzige geboren wurde.“

„Ich selbst war nun die Herrin meines Schicksals – und kein Stück Papier, das mich mit einem Runzelprinzen vermählte. Endlich war ich von alldem befreit.“

„Er forderte mich bei allem, was ich sagte, heraus, aber er hörte auch aufmerksam zu. Er hörte zu, als wäre jedes Wort wichtig, das ich sagte.“

Meine Meinung:
Der Kuss der Lüge hatte ich schon eine ganze Weile im Auge, denn im englischsprachigen Raum wurde das Buch ganz schön gehyped. Als ich es dann auf NetGalley entdeckt habe, musste ich einfach mein Glück versuchen und bin dem Verlag für das Rezensionsexemplar wirklich dankbar.
Ich bin mir sehr hohen Erwartungen an das Buch gegangen, weil ich so viel gutes gehört habe und es hörte sich auch nach einem Buch ganz nach meinem Geschmack an. Dementsprechend habe ich mich natürlich sehr gefreut, als ich das Buch endlich beginnen konnte und musste leider schnell feststellen, dass das Buch in mir keinerlei Begeisterung hervorrufen konnte.
Der Einstieg ist mir nicht schwer gefallen und bis es zum eigentlichen Plot kommt, muss man nicht lange warten. Mir ist sehr schnell aufgefallen, wie bildhaft das Buch ist. Das hat mir sehr gut gefallen, denn ich konnte mir alles sehr gut bildlich vorstellen und ich konnte mich auch sehr schnell in dem Buch und der Welt orientieren. Zu Anfang schien das Buch auch noch sehr vielversprechend zu sein und ich habe mich darauf gefreut, weiterzulesen.
Leider ist mir bei dem Buch recht schnell langweilig geworden. Die Handlung bewegte sich nicht von der Stelle und ich hatte das Gefühl, dass wir uns im Kreis drehen würden. Zum Ende hin nahm das Buch ein wenig an Fahrt auf, aber wirklich packen konnte es mich dort ebenfalls nicht. Auch die Umsetzung, mit der Frage, wer der Prinz und der Mörder ist, fand ich absolut nicht gut umgesetzt. Ich musste nicht viel vom Buch lesen und ich wusste, wer der Prinz und wer der Mörder ist. Das hätte definitiv besser umgesetzt werden können. Vielleicht wäre es anders gewesen, wenn wir nicht so häufig aus der Sicht des Prinzen oder des Mörders gelesen hätten.
Mit dem Liebesdreieck konnte man ja schon Anfang an rechnen und das hat mich auch wenig gestört, aber was mich gestört hat ist, dass es quasi nur eine Liebesgeschichte im Fantasy-Setting ist. Ich hatte das Gefühl, dass das einzige, was in irgendeiner Art und Weise an Fantasy erinnert hat, waren die Namen, die Welt und die Gabe, von der aber leider ganz schön wenig die Rede war und man auch erst zum Ende hin ein wenig mehr über sie erfahren hat. Glücklicherweise war der Weltenbau nicht schlecht, aber man hätte sicher noch etwas tiefer in die Materie gehen können, denn ich bin mir sicher, dass hinter allem noch eine Menge mehr steckt.
Lia fand ich als Protagonistin toll. Sie war nicht diese hilflose Prinzessin, wie man sie oft in den typischen YA Fantasybüchern findet, sondern sie war schlagfertig und wusste sich zu wehren. Sie hatte definitiv ihren eigenen Kopf, was mal ganz erfrischend war. Den Prinzen und den Mörder fand ich beide allerdings etwas langweilig und flach, wobei ich den Mörder etwas interessanter fand. Trotzdem habe ich mich für beide nicht wirklich interessiert. Generell habe ich mich nur für einen Charakter richtig interessiert und das war ausgerechnet ein Nebencharakter, welcher leider nicht sehr häufig auftauchte.
Das Ende hat mich leider auch wieder nicht großartig packen können. Es nahm zwar, wie ich schon erwähnte, etwas an Fahrt auf, aber dadurch, dass der Großteil des Buches schon so schleppend und langweilig war, hätte das Ende auch nichts mehr herausreißen können. Leider fand ich das Ende aber auch wieder recht typisch, sodass es keine große Überraschung war und der Twist war in meinen Augen ja sowieso sehr schwach.

Fazit:
Der Kuss der Lüge ist wohl eines der schwächsten Fantasybüchern, die ich je gelesen habe. Es war jetzt nicht absolut schlecht, aber es hat mich auch absolut nicht beeindrucken oder fesseln können. Ich bin mir selber nicht sicher, ob ich die Reihe weiter verfolgen werde, auch wenn ich Potential sehe, dass die Reihe nach dem Auftakt noch etwas besser wird.


Mittwoch, 1. Februar 2017

[Monatsrückblick] Januar 2017

Jetzt wo ich diesen Monatsrückblick schreibe, wird mir gerade erst bewusste, dass ich in 6 Monaten wieder nach Hause zurückkehre und mein Auslandsjahr vorbei ist. Die Zeit hier vergeht wirklich unglaublich schnell und ich kann es kaum glauben, dass der Januar schon vorbei ist. Dafür war ich diesen Monat aber im Bristol Aquarium (ist sein Geld nicht wert) und eigentlich war auch ein Besuch der SS Great Britain geplant, aber das muss jetzt im Februar nachgeholt werden. 
Mein Lesemonat ist wirklich ganz gut geworden. Ich habe mir für dieses Jahr vorgenommen, mich nicht mehr stressen zu lassen, was das Lesen angeht, weil es mir mein Hobby einfach vermiest und das klappt bisher auch ganz super. Ich lese wirklich nur noch dann, wenn ich die Lust dazu verspüre und mir macht es auch grad nichts aus, wenn ich mal mehrere Tage nichts lese. Nachdem ich mich in den letzten Monaten immer etwas davon habe stressen lassen, wie viel die anderen lesen, ist damit jetzt endlich Schluss und ich hoffe, dass das auch weiterhin so gut klappen wird. Ansonsten hab ich im Januar generell etwas meine Motivation verloren und bin permanent müde. Ich hoffe, dass sich das mal bald ändert, damit ich auch hier auf dem Blog wieder ein wenig mehr durchstarten kann. Aber kommen wir mal lieber zu dem, was ich im Januar gelesen habe.

Satistik:
Gelesen: 6
Seitenanzahl (insgesamt): 2350
Seitenzahl (Schnitt am Tag): 75,8
Durchschnittliche Bewertung: 3,7
Angefangen: Bourbon Kings
Neuzugänge: 6
SuB (am Ende des Monats): 38 (Vormonat: 37)

Gelesen:
1. Krista & Becca Ritchie - Addicted To You
2. Jex Lane - Captive
4. Gena Showalter - Alice in Zombieland
5. J.R. Ward - Blood Vow
6. Mona Kasten - Trust Again

Monatshighlight:

Enttäuschung des Monats:




Sonntag, 29. Januar 2017

[Cover Reveal] A Court of Wings And Ruin - Sarah J. Maas


Looming war threatens all Feyre holds dear in the third volume of the #1 New York Times bestselling A Court of Thorns and Roses series.
Feyre has returned to the Spring Court, determined to gather information on Tamlin's maneuverings and the invading king threatening to bring Prythian to its knees. But to do so she must play a deadly game of deceit-and one slip may spell doom not only for Feyre, but for her world as well.
As war bears down upon them all, Feyre must decide who to trust amongst the dazzling and lethal High Lords-and hunt for allies in unexpected places. 
In this thrilling third book in the #1 New York Times bestselling series from Sarah J. Maas, the earth will be painted red as mighty armies grapple for power over the one thing that could destroy them all.

Das Buch soll voraussichtlich am 2. Mai 2017 erscheinen. Einen deutschen Termin gibt es noch nicht, aber der erste Teil kommt demnächst auch hier raus. Soweit ich das mitbekommen habe, wird es im Februar unter dem Titel "Das Reich der sieben Höfe: Dornen und Rosen" erscheinen.

Mir persönlich gefällt das Cover extrem gut. Es passt super gut zu den anderen und das Kleid ist einfach der Wahnsinn!! Das Beste ist ja auch, dass es von einer Künstlerin stammt, die ein Bild von Feyre in dem Kleid veröffentlicht hat und sie daraufhin gefragt worden ist, ob man nicht das Kleid für das Cover benutzen könne. Ich habe ganz ehrlich gesagt nicht mit dem Grün für das Cover gerechnet und war ganz schön überrascht. Aber es fällt definitiv auf und passt somit super zu seinen Vorgängern. Auch das Messer sieht einfach nur Badass aus und lässt meine ganze Vorfreude steigen.
 Ich kann den dritten Band kaum noch erwarten und hibbel dem Erscheinungstermin schon entgegen. Ich will mich eigentlich nicht von den Charakteren verabschieden, aber nach dem Buch wird es noch drei weitere geben, von denen wir aber noch nicht viel mehr wissen. 

Mittwoch, 25. Januar 2017

[Rezension] Jennifer Wolf - Let's Play. Verspieltes Herz

Autor: Jennifer Wolf 
Titel: Let's Play. Verspieltes Herz 
Reihe: 
Seiten: 291
Verlag: Impress
Veröffentlichung: 05. Januar 2017
Gelesen als: E-Book
ISBN: 978-3-646-60310-1
Preis: 3.99 €

Inhalt:
**Die wahre Liebe kennt kein Game over...**
Seit der 22-jährigen Helena Sorrento das Herz gebrochen wurde, weiß sie, dass die Liebe kein Spiel ist und dass das Herz ein Organ darstellt, das es ganz besonders zu schützen gilt. Alles, was sie ihren Gefühlen jetzt noch erlaubt, ist das Eintauchen in dramatische Liebesromane und der Nervenkitzel beim Zuschauen von Let's Playern - Online-Gamern, die einen direkt in ihre Spieler-Welten mitnehmen. Wie Tausende anderer Frauen schwärmt sie dabei vor allem für den charmanten Let's-Player Aiden, dessen Stimme alles in ihr zum Stillstehen bringt. Zu gerne würde sie wissen, welcher Mann sich hinter den humorvollen und doch stets so tiefsinnigen Kommentaren verbirgt - und warum er sich seinen Fans nie zeigt...

Zitate:
"Ich trage Kleidergröße zweiundvierzig. Gelte ich damit in der Welt da draußen nicht schon als Fett?"

"Natürlich wünschen dich alle das Gesicht der Person zu kennen, die manchen von ihnen so viel Halt gibt, aber in erster Linie wollen wir, dass du glücklich bist."

Meine Meinung:
Dank NetGalley und dem Verlag kam ich an das Buch heran, von welchen ich vorher noch nie etwas gehört habe. Von der Autorin habe ich bisher auch noch nichts gelesen, aber irgendwie hat mich das Thema der Let's Plays auf das Buch aufmerksam gemacht. Ich selber schaue keine Let's Plays, aber ich fand die Thematik für ein Buch ganz interessant und war gespannt zu sehen, wie es umgesetzt wird, besonders da ich noch nie ein Buch entdeckt bzw. gelesen habe, welches sich damit beschäftigt. 
Da ich von der Autorin zuvor noch nichts gelesen habe, hatte ich keine allzu hohen Erwartungen. Ich wollte einfach wirklich nicht enttäuscht werden, was glücklicherweise nicht der Fall war. Schon nach dem Einstieg, der sehr einfach war, da man erst mal Stück für Stück in die Handlung hineingeführt worden ist und die Charaktere kennenlernen konnte, war mir klar, dass das Buch sicher keine Enttäuschung werden würde. Zu Anfang konnten wir auch gleich die Obsession unserer Protagonistin und ihrer zwei Mitbewohner um den Let's Player Aiden miterleben, die mich an mich selber erinnert hat. Was mir leider etwas missfallen hat ist, dass ich ganz schnell sagen konnte, wer Aiden ist. Das war mir viel zu offensichtlich. Mag vielleicht sein, dass es mit Absicht so offensichtlich war, aber ich hätte mir dann doch lieber gewünscht, dass es weniger offensichtlich gewesen wäre und mich überrascht hätte.
Den Verlauf der Handlung fand ich aber sehr passend gewählt. Ich habe ihn so definitiv nicht erwartet, aber der Handlungsverlauf passte auf diese Art und Weise perfekt und hat das Buch auch ein wenig anders sein lassen. Neben dem Aspekt der Let's Plays. Die Umsetzung um diese fand ich auch gelungen, da diese nicht in den Hintergrund gerückt sind, sondern immer eine große Rolle gespielt haben, ohne den gesamten Plot zu übernehmen und anderen Handlungssträngen den Platz zu nehmen. Das Tempo war sehr stimmig in sich. Man hätte vielleicht denken können, dass alles etwas zu schnell geht, aber dadurch, dass das Tempo sehr konstant geblieben ist, kam das Gefühl nicht auf. Mir wurde beim Lesen nicht einmal langweilig, weil immer irgendetwas geschehen ist und mir die Charaktere selber auch sehr gut gefallen haben.
Helena empfand ich als eine sehr angenehme Protagonistin. Mit ihr kann man sich sicher identifizieren, auch wenn man nicht das durchmachen musste, was sie erlebt hat. Ich fand es auch gut, dass sie sich nicht hat komplett einschränken lassen, von ihrer Vergangenheit, sondern hat versucht ihr Leben so gut es geht weiterzuführen. Ich hatte wirklich das Gefühl, dass ich mich mit ihr identifizieren konnte, was ich recht lange nicht mehr hatte. Auch Aiden hat mir sehr gut gefallen. Ich habe ihn ja wirklich mit einem amerikanischen Akzent in meinem Kopf gehört (wahrscheinlich weil ich selber eine Amerikanerin kenne), was ich einfach echt genial fand. Die Autorin hat die Art und Weise zu sprechen auch sehr gut getroffen und seine Herkunft dadurch nie vergessen und gleichzeitig viel authentischer gemacht. Ich muss ja gestehen, dass wenn Aiden existieren würde, ich mich wohl auch in ihn verliebt hätte. Er scheint einfach nur der perfekte Kerl zu sein, aber natürlich hat auch er seine kleinen Makel, welche ihn gleich noch viel greifbarer gemacht haben.
Auch gegen die Nebencharaktere kann ich nichts sagen, außer, dass ich mir gerne mehr gewünscht hätte. Ich fand die Freunde der Protagonisten einfach nur genial! Kann ich bitte auch solche Freunde haben? Wie sie sich um Helena und Aiden gesorgt und ihnen geholfen haben fand ich einfach toll. Es gab natürlich auch schlechte Zeiten, aber das zeigt einfach, dass die Protagonisten und ihre Freunde wirklich durch dick und dünn gehen.

Fazit:
Ein wirklich gelungenes Buch! Ich hätte irgendwie nicht gedacht, dass mich das Buch so begeistern kann, aber ich wurde positiv überrascht. Mir war auf keiner Seite langweilig und das Buch hätte für mich doch tatsächlich noch länger sein können. Ich kann das Buch wirklich nur empfehlen, besonders da es sich, aufgrund der Let's Play Thematik, auch von vielen anderen Büchern abhebt. In vielen Punkten ähnelt es anderen Büchern, aber durch die Let's Plays lohnt es sich wirklich mal reinzulesen.