Sonntag, 25. Juni 2017

[TAG] Mid-Year Book Freak Out TAG

Es ist schon eine Weile her, dass ich einen TAG mitgemacht habe und das Denise von bibliomanie2 mich getaggt hat, kam mir ganz gelegen. Den Banner habe ich von ihr übernommen.
Der TAG wandert momentan ja durch ganz BookTube und ich war schon interessiert daran, ihn selber zu übernehmen. Das hat ja jetzt Denise erledigt und kann jetzt schon sagen, dass ich niemanden direkt taggen werde heute, weil ich nicht mehr viel Zeit habe, den TAG aber unbedingt heute veröffentlicht haben wollte. Dadurch soll sich jeder getaggt fühlen, der ihn sieht oder Lust bekommt ihn auch zu machen. 

1. Best Book You've Read So Far in 2017?
Die Frage ist recht einfach zu beantworten für mich. Wobei eigentlich auch nicht, weil ich gleich mehrere Bücher habe, die ich nennen könnte. Beim genauen hinsehen, wären es drei, die ich erwähnen muss.
Das wären:
The Hate U Give von Angie Thomas ist ein extrem wichtiges Jugendbuch, welches meiner Meinung nach jeder lesen sollte, genauso wie We Should All Be Feminists von Chimamanda Ngozi Adichie. Letztes hat mir nochmal gezeigt, wie wichtig der Feminismus doch ist und das ich mehr solcher Lektüren lesen möchte.
Auf A Court of Wings and Ruin von Sarah J. Maas habe ich mich dieses Jahr am meisten gefreut und auch, wenn Sarahs Bücher in manchen Aspekten wirklich problematisch sind, liebe ich die Bücher dennoch, weil die Frau einfach schreiben kann!

2. Best Sequel You've Read So Far in 2017?
Hier komme ich jetzt auch nicht drumherum zwei Bücher zu nennen. Als erstes wäre da, welch Überraschung, A Court of Wings And Ruin von Sarah J. Maas und als zweites Feel Again von Mona Kasten. Mona Kasten konnte mich mit dem Abschluss der Again-Trilogie absolut überzeugen, weswegen ich das Buch nicht einfach ignorieren kann.

3 New Release You Haven't Read Yet, But Want To?
Da gibt es auch ein paar, besonders unter den Neuerscheinungen, in denen Diversity ganz oben steht. Sobald ich wieder zu Hause lebe, will ich mich dran machen diese aber Stück für Stück zu lesen. Viele habe ich sicher vergessen, aber das sind die, die mir gerade einfallen.


 4. Most Anticipated Release For Second Half of 2017?
Ich habe tatsächlich kaum Bücher auf dem Schirm, die ich schon ungeduldig erwarte. Was Neuerscheinungen angeht, weiß ich sowieso immer nur Bescheid, wenn es um Reihenfortsetzungen geht. Besonders freue ich mich auf Tower of Dawn von Sarah J. Maas, weil Chaol Westfall mein absoluter Lieblingscharakter aus der Throne fo Glass Reihe ist. Ich bin so froh, dass die Novelle über ihn zu einem kompletten Buch geworden ist, auch wenn ich mit dem Coverchange für sein Buch nicht zufrieden bin. Ich verstehe, es ist keine richtige Fortsetzung zu Empire of Storms, aber das wäre auch klar geworden, wenn wir Chaol und nicht Aelin auf dem Cover gehabt hätten.Vor kurzem sind aber noch zwei Bücher hinzugekommen, auf die ich mich freue. Zum einen Moxie von Jennifer Mathieu und Turtles All the Way Down von John Green. 


5. Biggest Disappointment?
Auch hier muss ich wohl zwei Bücher nennen und bei einem tut es mir im Herzen weh.
Bei The Dark Prophecy von Rick Riordan schmerzt es mir in der Seele. Ich liebe seine Bücher, aber das hat mich enttäuscht zurück gelassen. Leider konnte es mich absolut nicht packen und hat mich eher gelangweilt.
Außerdem haben wir da noch Das Herz des Verräters von Mary E. Pearson. Das war wohl das bisher schlechteste Buch, das ich dieses Jahr gelesen habe. Das Buch kann ich mit einem Wort beschreiben: Öde! Also dieses Buch war für mich wirklich nur verschwendete Zeit.

6. Biggest Surprise?
Illuminae! Von dem Buch bin ich immer noch geflasht und ich habe es im März gelesen. Ich lese nicht sehr viel Sci-Fi, aber das konnte mich absolut mitnehmen und ich würde es am liebsten sofort nochmal lesen. Wäre ich momentan nicht beschränkt, was das Bücher kaufen angeht, weil ich noch einen Monat in Bristol lebe, dann hätte ich mir die Fortsetzung Gemina schon längst geholt und ebenfalls verschlungen.

7. Favourite New Author?
Ich habe bisher tatsächlich keinen neuen Autor, den ich als Favorit ansehen würde.

8. Newest Fictional Crush?
Ich könnte ja jetzt etwas schummeln und Rhysand nennen, aber das ich A Court of Wings And Ruin letztes Jahr gelesen habe, würde das nicht stimmen.
Für dieses Jahr ist es aber Matthias aus Six of Crows von Leigh Bardugo. Er hat es mir das ganze Buch über angetan und ich hoffe, dass bleibt im Abschluss Crooked Kingdom.

9. Newest Favourite Character?
Wenn ich mir die Bücher ansehe, die ich dieses Jahr bisher gelesen habe, sticht absolut kein Charakter heraus. Schade eigentlich, denn hier hätte ich auch gerne jemanden genannt.

10. Book That Made You Cry?
Die offensichtliche Antwort ist A Court of Wings And Ruin. Zum Ende hin habe ich geflennt wie ein Baby. Außerdem musste ich auch wegen Illuminae weinen. Das Buch hat mir auch schön das Herz gebrochen.


11. Book That Made You Happy?
Hier muss ich wohl oder übel einen Reread nennen. Und damit ist dann Harry Potter and the Philosophers Stone gemeint. Es ist das einzige Buch, welches mich dieses letzte halbe Jahr richtig glücklich gemacht, aber Harry Potter macht mich immer glücklich.
Nennen kann ich auch (wundert das noch irgendwen) A Court of Wings and Ruin. Ja, es hat mich zum flennen gebracht, aber gleichzeitig haben wir einen wirklich tollen Abschluss um Rhysand und Feyre bekommen, der mich glücklich zurück gelassen hat.


12. Favourite Book To Movie Adaptation You Saw This Year?
Ich gehe nicht sehr oft ins Kino und Filme gesehen habe ich in meiner Freizeit auch nicht. Zumindest nicht freiwillig, denn der Sohn meiner Gastmutter schaut permanent Filme und die Harry Potter Filme sind alle ganz groß im Rennen. Das ist somit eigentlich die einzige Book To Movie Adaptation, die ich gesehen habe.

13. Favourite Review You've Written This Year?
Perfekte Frage für eine, die quasi in einer Bloggerflaute steckt, seitdem sie im Ausland ist und kein WLAN hat. Meine liebste Rezension bisher in diesem Halbjahr muss wohl entweder zu Feel Again von Mona Kasten sein oder zu Love & Gelato von Jenna Evans Welch.

14. Most Beautiful Book You Boucht So Far This Year?
Schwierige Frage, weil ich mir die meisten Bücher momentan nur auf meinem Kindle kaufe und dadurch mir die Cover egal sind. Das schönste Cover gehört wohl aber zu The Hate U Give von Angie Thomas. Das Buch vermittelt nicht nur etwas sehr wichtiges, sondern auch das Cover spricht mich enorm an und fällt durch seine Schlichtheit auf.


15. What Books Do You Need To Read By The End of The Year?
Hier habe ich mir schon ein paar Bücher von meinem SuB ausgewählt, die ich lesen will, wenn ich wieder zu Hause bin, aber auch die Neuerscheinungen, die ich weiter oben genannt habe, möchte ich bis zum Ende des Jahres gelesen haben.
 


Mittwoch, 21. Juni 2017

[Rezension] Jenna Evans Welsh - Love & Gelato

Autor: Jenna Evans Welsh
Titel: Love & Gelato
Original Titel: Love & Gelato
Reihe:
Seiten: 400
Verlag: Harper Collins
Veröffentlichung: 12. Juni 2017
Gelesen als: E-Book
ISBN: 978-3-95967-639-7
Preis: 12.99 €

Inhalt:
Das Land von Gelato und Amore! Doch Lina ist nicht in Urlaubsstimmung. Sie ist nur in die Toskana gereist, um ihrer Mutter den letzten Wunsch zu erfüllen. Aber dann findet sie das alte Tagebuch ihrer Mom, das von deren Zeit in Italien erzählt. Plötzlich erschließt sich Lina eine Welt aus romantischen Kunstwerken, magischen Konditoreien – und heimlichen Affären. Dabei stößt sie auf eine tragische Liebesgeschichte und ein Geheimnis, das nicht nur ihr Leben verändern wird...

Zitate:
Meine Mutter hatte uns sechzehn Jahre lang voneinander ferngehalten. Warum waren wir jetzt zusammen?“ (Pos. 1073)

Wie konnte etwas denn endgültig sein, wenn man Menschen zurückließ, denen man nicht einmal seine Geheimnisse anvertraut hatte?“ (Pos. 3099)

Ich durfte nicht aufhören, sie zu vermissen. Nie. Das war eine Sache, die das Leben mir mitgegeben hatte und die ich nicht würde abschütteln können, wie schwer sie mir auch wurde.“ (Pos. 3754)

Meine Meinung:
Durch das sommerliche und schlichte Cover bin ich auf das Buch auf NetGaley aufmerksam geworden und der Klappentext hat mich auch sofort angesprochen. Einen herzlichen Dank an den Verlag, dass ich das Buch als Rezensionsexemplar erhalten habe.
Meine Erwartungen für das Buch haben sich eher in Grenzen gehalten, weil ich von dem Buch bisher nicht so viel gehört habe und nicht wusste worum es geht oder was mich erwartet, obwohl ich es schon ein paar mal auf Goodreads gesehen habe
Der Einstieg fiel mir nicht schwer, wobei mich der Prolog im ersten Moment etwas verwirrt hat, weil ich mit ihm absolut nicht gerechnet habe, aber ab dem 1. Kapitel ging es direkt weiter, wie ich es dann aufgrund des Klappentextes erwartet habe. Ich habe sehr schnell in die Handlung gefunden und es sah sehr vielversprechend aus, sodass ich immer weiter lesen wollte. Gespannt war ich auch auf die Umsetzung, die im Großteil nicht enttäuscht hat. Worauf ich mich richtig gefreut habe, war das italienische Feeling, das trotz all der vielen bildhaften und lebhaften Beschreibungen bei mir nie richtig ankam. Im Laufe der Handlung wurden ein paar Überraschungen aufgedeckt, was aber nicht wundert, da das aufgrund der Tagebucheinträge etwas wie eine kleine Detektivgeschiche geworden ist, denn Lina versucht dem Leben ihrer Mutter auf den Grund zu gehen. Es hat mir einiges an Spaß gemacht Lina und Ren dabei zu verfolgen und mit ihnen alles aufzudecken.
Leider kamen mir die Charaktere zu 08/15 und zu austauschbar vor. Lina, Ren und Howard haben etwas an Tiefe gewonnen, aber die restlichen Charaktere hatten keine Persönlichkeiten und waren absolut austauschbar. Von den Nebencharakteren ist mir jetzt schon keiner im Gedächtnis geblieben. Was mich enorm an Lina gestört hat ist, dass sie keinen Willen gezeigt hat, sich an ihre neue Umgebung anzupassen. Ich kann verstehen, dass sie zurück nach Hause will, aber man kann sich dennoch versuchen, sich ein wenig anzupassen. Am Ende des Buches hat sie immer noch nur ein einziges Wort italienisch gesprochen, obwohl sie schon eine Weile vor Ort lebt. Ich kann dafür leider absolut kein Verständnis aufbringen, da man definitiv mehr hätte aufschnappen können. Leider war mir das Buch im allgemeinen aber zu amerikanisch. Das war vielleicht auch der Grund, warum in mir keine Sommerstimmung aufgestiegen ist oder der italienische Flair nicht herübergekommen ist.
Das Ende hingegen hat mir allerdings wieder sehr gut gefallen. Es passte so richtig gut zur Geschichte und ich hätte tatsächlich noch gerne einen Epilog gehabt, der ein wenig auf die Zukunft geblickt hätte.

Fazit:
Das Buch hat mich leider nicht vom Hocker gerissen und hat auch ein paar Dinge, die mir nicht gefallen, aber alles in allem hat mich das Buch zufrieden zurückgelassen und es hat mir Spaß gemacht Lina dabei zu verfolgen, wie sie dem Leben ihrer Mom auf der Spur ist. Wer eine Sommerlektüre sucht, die nicht nur auf einer rosigen Liebesgeschichte basiert, ist mit dem Buch sicher bedient.


Sonntag, 18. Juni 2017

[Rezension] Cat Dylan - Feentanz

Autor: Cat Dylan
Titel: Feentanz
Reihe: Band 2 von ?
Seiten: 392
Verlag: Dark Diamonds
Veröffentlichung: 28. April 2017
Gelesen als: E-Book
ISBN: 978-3-646-30015-4
Preis: 3,99€

Inhalt:
**Hüte dich als Fee vor Vampiren**
Origami, Partys und gute Freunde: Das ist alles, was die 25-jährige Megan zu ihrem Glück braucht. Solange sie neben ihrem Job als Allround-Talent im eleganten Oceans Hotel noch genügend zum Feiern kommt, ist die Welt für sie in Ordnung. Sogar das plötzliche Liebesglück ihrer besten Freundin Eliza lässt sie nicht unbedingt neidisch, aber doch etwas beunruhigt zurück. Denn Elizas große Liebe ist ausgerechnet der beste Freund von Ash, dem verboten gutaussehenden Sonnyboy, der sich seit ihrer kurzen Affäre nie mehr bei Megan gemeldet hat. Dass Ash 110 Jahre alt ist und aus guten Grund ihre Nähe meidet, kann Megan natürlich nicht wissen. So wenig wie sie wissen kann, dass auch sie nicht ganz so gewöhnlich ist und ihr Blut Ash daher besonders anzieht...

Zitate:
„Erstens: Ich bin mein eigener Mensch. Zweitens: Ich bin alt genug, um mir die Beine zu vertreten, und drittens: Wenn Ihr Chef Zicken macht, soll er sich an mich wenden.“ (Pos. 724)

„Du bist die Superheldin deines Lebens! Niemand sonst. Also solltest du auch diejenige sein, die darüber bestimmt!“ (Pos. 901)

Meine Meinung:
Als ich das Buch auf NetGalley gesehen habe, musste ich es einfach anfragen, weil mir der erste Band so gut gefallen hat und ich unbedingt den zweiten Band lesen wollte. Dank des Verlags habe ich dann auch ein Rezensionsexemplar bekommen und ich war ganz aufgeregt, es zu beginnen.
Leider fiel mein Einstieg etwas holprig aus, weil es schon eine Weile her ist, dass ich den ersten Band gelesen habe und meine Erinnerungen an die Geschehnisse etwas verschwommen sind. Nachdem ich mich aber ein paar Seiten eingelesen habe, war alles wieder gut und im Laufe des Buches kamen auch die restlichen Erinnerungen wieder hoch.
Auch, wenn mir der erste Band super gefallen hat, hatte ich keine hohen Erwartungen, weil meine Erinnerungen einfach so schlecht waren und ich auch keine Ahnung hatte, was mich erwarten würde. Zudem habe ich den Klappentext auch nicht gelesen, was ich absolut nicht bereue.
Die Handlung konnte mich erfolgreich an sich fesseln und auch die Umsetzung ist mir keineswegs negativ aufgefallen. Besonders toll hat mir gefallen, dass die Welt der Nachtschwärmer weiter ausgebaut worden ist und man als Leser einiges neues erfährt, aber nicht zu viel auf einmal. Mir sind glücklicherweise keine Unstimmigkeiten in der Welt der Nachtschwärmer aufgefallen, was mich gleich noch glücklicher macht. Es gab auch einige Überraschungen, besonders da ich den Klappentext nicht kannte und ohne irgendetwas zu wissen das Buch begonnen habe. Manche der Überraschungen hätte man sich sicher auch selber denken können, aber bei mir war das definitiv nicht der Fall.
Leider war ich nicht der größte Fan von den Protagonisten, obwohl sie doch ganz sympathisch sind. Sie wirkten beide recht konstruiert und etwas überzogen, sodass ich ihre Handlungen und Gefühle nicht ganz nachvollziehen konnte. Mir hat doch der ein oder andere Nebencharakter um einiges besser gefallen und ich hoffe, dass diese auch noch ihr eigenes Buch bekommen.
Es ist nun schon etwas her, dass ich das Buch gelesen habe und an das Ende kann ich mich kaum noch erinnern, was nicht für das Ende spricht. Auch wenn ich mich nicht mehr wirklich dran erinnere, wie es geendet hat, weiß ich aber dennoch, dass ich das Ende in dem Moment, in dem ich es gelesen habe, ganz gut und passend fand.

Fazit:
Feentanz ist eine tolle und gelungene Fortsetzung, die ein paar kleine Schwächen aufweist. Das ist eine Buchreihe, bei der ich die einzelnen Bücher eher in kürzeren Abständen lesen müsste. Wer aber auf Paranormale Romanzen steht, dem kann ich diese Reihe mit ganzem Herzen empfehlen.



Freitag, 16. Juni 2017

[Rezension] Mona Kasten - Feel Again

Autor: Mona Kasten
Titel: Feel Again
Reihe: Band 3 von 3
Seiten: 466
Verlag: LYX
Veröffentlichung: 26. Mai2017
Gelesen als: E-Book
ISBN: 978-3-7363-0472-7
Preis: 9,99€

Inhalt:
Unter normalen Umständen würde Sawyer einen Typ wie Isaac keines zweiten Blickes würdigen. Er ist zu nett, zu höflich, zu schüchtern – und damit genau das Gegenteil von ihrem üblichen Beuteschema. Doch als sie mitbekommt, wie sich ein paar Mädchen über ihn lustig machen, kann sie nicht tatenlos zusehen. Kurzerhand tut sie so, als wäre sie sein Date, und küsst ihn leidenschaftlich. Isaac, der ziemlich überrumpelt ist, bittet sie daraufhin um Hilfe: Er will dringend seinen Ruf als Nerd loswerden. Die beiden schließen einen Deal: Sawyer macht aus Isaac einen Bad Boy und dafür seine Entwicklung als Fotoprojekt für ihr Studium festhalten. Doch aus dem Deal wird schnell mehr...

Zitate:
„Das war es, was ich an Kunst so liebte. Es gab kein Richtig und kein Falsch, kein Schwarz oder Weiß. Alles war okay, alles hatte seine Berechtigung.“ (Pos. 244)

So wollte ich ihn auf den Bildern zeigen. Dieses Gefühl von Unbeschwertheit, Zugehörigkeit und Liebe, das er hier versprühte, aber auch den Schmerz und die Traurigkeit in deinen Augen wollte ich dokumentieren.“ (Pos. 2687)

Meine Meinung:
Auf Feel Again habe ich wie auf heißen Kohlen gewartet. Das Buch ist wohl eines der wenigen deutschen Bücher, die ich unbedingt haben musste und durch eine wundervolle Überraschung fand ich plötzlich eine E-Mail vor, in der stand, dass ich das Buch vom Verlag über NetGalley erhalten habe. Damit also einmal einen herzlichen Dank an den Verlag und NetGalley, dass mir das Buch zur Verfügung gestellt worden ist.
Ich hatte definitiv hohe Erwartungen, was das Buch anging, denn die ersten beiden Bücher haben mir sehr gut gefallen und als ich erfahren habe, dass Sawyer die Protagonistin in dem Buch ist, habe ich mich richtig gefreut, weil wir von Sawyer nie so viel erfahren haben. Der Einstieg ist mir zum Glück leicht gefallen, weil mir all die Charaktere gut in Gedanken geblieben sind mit ihren Geschichten, aber es wurde auch immer wieder zurückgeblickt.
Von der Handlung und Umsetzung ist Feel Again wohl mein Favorit. Ich liebe die Thematik, den Nerd in einen Bad Boy zu wandeln einfach und ich war absolut gespannt auf die Umsetzung, welche sehr gut gelungen ist. Klar, dass Thema ist vielleicht nichts neues, aber es wurde sehr erfrischen umgesetzt und Mona Kasten ist auch immer tiefer in die Handlung eingetaucht. Glücklicherweise fühlte sich die Handlung nicht konstruiert an, sondern absolut natürlich und ich hatte das Gefühl, dass diese Geschichte auch in der Realität absolut geschehen könnte.
Nicht nur die Handlung fühlte sich echt an, sondern auch die Protagonisten. Ich konnte mich recht gut mit Isaac identifizieren und ich denke, dass ganz viele sich mit den Charakteren von Mona Kasten identifizieren können. Für mich persönlich waren Sawer und Isaac die sympathischsten Protagonisten der Trilogie und ich habe es geliebt, neue Nebencharaktere kennen zu lernen und mehr über Sawer & Isaas's Familie und Freunde zu erfahren. Die Charakterentwicklung der beiden war ebenfalls phänomenal. Man konnte die Entwicklung gut sehen und mitverfolgen, was ich absolut geliebt habe.
Natürlich darf das Drama auch nicht fehlen, besonders zum Ende hin, aber es war zum Glück nicht zu stark aufgesetzt. Es war definitiv passend, aber nicht langweilig und ich bin mit dem Ende des Buches definitiv zufrieden.

Fazit:
Ein sehr gelungener Abschluss! Es sind keine Wünsche offen geblieben, vielleicht außer dem Wunsch, dass ich gerne mehr gehabt hätte. Feel Again ist wohl meiner liebster Band der Trilogie. Wenn ihr die Trilogie noch nicht kennt, dann solltet ihr das schnellstens ändern.




Samstag, 3. Juni 2017

[Monatsrückblick] Mai 2017

Und der nächste Monat ist rum. Ich kann es gar nicht glauben, dass wir schon Juni haben und ich Ende nächsten Monat wieder nach Hause fliege und mein Auslandsjahr vorbei ist. Ich bin schon mächtig froh, wenn es vorbei ist, weil ich einfach nur noch nach Hause möchte und mein Leben vorantreiben will. Ich hab das Gefühl, dass ich hier in Bristol nur noch auf einer Stelle bleibe und nicht weiterkomme. Aber bald ist es tatsächlich ja soweit. 
Der Mai war recht ereignislos, wenn ich daran zurückdenke, außer einen Ausflug nach Cardiff mit einer Freundin, welcher mir für immer in Erinnerungen bleiben wird. Leider fliegt besagte Freundin in ein paar Tagen wieder nach Deutschland, weil ihr Jahr schon vorbei ist. Über den Mai gibt es wirklich nichts großartiges zu sagen, aber manchmal ist das einfach so. Auch wenn sonst nicht viel geschehen ist, habe ich es geschafft eine Menge zu lesen.

Statistik:
Gelesen: 9
Seitenzahl (insgesamt): 3266
Seitenzahl (Schnitt am Tag): 105,4
Durchschnittliche Bewertung: 3,9
Neuzugänge: 7
SuB (am Ende des Monats): 38 (Vormonat: 38)

Gelesen:
1. Stephanie Perkins - Lola And The Boy Next Door
2. C.M. Owens - Property of Drex #2
3. Sarah J. Maas - A Court of Wings and Ruin
4. Rick Riordan - The Dark Prophecy
5. Sabine Schulter - Blurache
6. Chimamanda Ngozi Adichie - We Should All Be Feminists
7. Cat Dylan - Feentanz
8. C.M. Owens - Hooked on the Game
9. Mona Kasten - Feel Again

Monatshighlight:

Enttäuschung des Monats:
Zu dem Buch muss ich sagen, dass es nicht schlecht war, ich aber deutlich mehr erwartet habe und es mich deshalb ein wenig enttäuscht hat. Der erste Band war meiner Meinung nach deutlich stärker und hat mich mehr in seinen Bann gezogen, als der zweite Band. 



Freitag, 19. Mai 2017

[Rezension] Sarah J. Maas - A Court of Wings and Ruin

Autor: Sarah J. Maas
Titel: A Court of Wings and Ruin
Deutscher Titel: -
Reihe: Band 3 von 6
Seiten: 699
Verlag: Bloomsbury
Veröffentlichung: 02. Mai 2017
Gelesen als: Paperback
ISBN: 978-1-40885-790-8
Preis: ca. 9

Inhalt:
Feyre will bring vengeance.
She has left the Night Court – and her High Lord – and is playing a deadly game of deceit. In the Spring Court, Tamlin is making deals with the invading king threatening to bring Prythian to its knees and Feyre is determined to uncover his plans. But to do so she must weave a web of lies, and one slip may spell doom not only for Feyre, but for her world as well.
As mighty armies grapple for power, Feyre must decide who trust amongst the dazzling and lethal High Lords – and hunt for allies in unexpected places.
But while war rages, it is her heart that will face the greatest battle.

Zitate:
„Only you can decide what breaks you, Cursebreaker. Only you."

"Remember that you are a wolf. And you cannot be caged."

"What we think to be our greatest weakness can sometimes be our biggest strength."

Meine Meinung:
Ein Jahr durfte ich nun auf das Buch warten und ich hatte mächtig Angst vor dem Buch. Das ist die erste Reihe von Sarah J. Maas, die sie beendet. Bzw die Geschichte um Feyre und Rhysand, denn es wird noch drei weitere Bücher in der Reihe geben, die aber andere Charaktere im Fokus haben. Ich hatte definitiv hohe Erwartungen, dadurch dass Sarah mit den ersten zwei Bücher schon einen so genialen Start hingelegt hat und ich diese Reihe liebe!
Eigentlich wollte ich, bevor ACOWAR erscheint, die ersten beiden Bücher nochmal lesen, aber das klappte zeitlich leider nicht, weswegen ich es auch ohne reread der ersten beiden Bücher begonnen habe. Der Einstieg ist mir sehr leicht gefallen, weil ich mich noch sehr gut an die Ereignisse aus dem zweiten Band erinnern konnte. Aber auch sonst hätte ich wohl keine Probleme gehabt, weil ich Laufe der Handlung auch immer mal wieder auf vergangenes geblickt wird, sodass die eigenen Erinnerungen erfrischt werden.
Als ich mit dem Buch begonnen habe, ist mir aufgefallen, wie sehr ich all die Charaktere doch vermisst habe. Besonders Rhysand, Mor, Cassian & Co. Sie sind mir alle so sehr ans Herz gewachsen und alle Charaktere sind an sich gewachsen und haben neue bzw. weitere Facetten gezeigt. Besonders Lucien hat mir gefallen, weil er in eine für ihn nicht sehr einfache Lage gekommen ist und wie er das alles gemeistert hat, fand ich einfach nur genial und hat mir erneut gezeigt, was für ein tolle Charakter er ist. Es gab auch noch den ein oder anderen Charakter, der mich sehr überrascht hat, aber ich möchte jetzt keine Namen nennen, denn sonst könnte ich bei den Charakteren verraten, in welche Richtung es mit ihnen geht. Außerdem konnten wir eine Menge der anderen High Lords auch mal richtig kennen lernen und ich hätte super gerne noch mehr von ihnen gehabt. Ich fand die anderen High Lords neben Rhysand, Tamlin und Beron wirklich unterhaltsam. Wer weiß, vielleicht hat man von ihnen in einem der nächsten Bücher noch etwas mehr.
Der Verlauf der Handlung hat mir sehr gut gefallen und ich fand es gelungen umgesetzt. Bei Sarah ist man es gewohnt, dass die Handlung nicht Schlag auf Schlag Action beinhaltet, sondern es zwischendurch auch mal längere Strecken ruhiger ist für diverse Nebenhandlungen, die genauso spannend und fesselnd sind, wie die eigentlichen Actionszenen und immer ihren Teil zum eigentlichen Handlungsstrang beigetragen haben. Ich habe mich beim Lesen an keiner Stelle gelangweilt gefühlt. Mich hat Sarah mit mal wieder mit ihrem wundervollen Schreibstil wieder gefangen nehmen können und ich hätte das Buch am liebsten in einem Rutsch durchgelesen. Von Anfang an war das Buch wie eine wilde Achterbahnfahrt und es gab wirklich schöne und erfolgreiche Momente für die Charaktere, aber genauso gab es auch genauso schreckliche und niederschmetternde Momente. Ich war besonders interessiert daran, wie Feyre am Spring Court handeln würde und wie es mit Lucien weitergeht. Außerdem konnte ich das große Finale kaum abwarten und war auf den Krieg mit dem König von Hybern ganz gespannt. Das Ende war ganz überraschend. Vieles ist geschehen, womit ich absolut nicht gerechnet habe und es sind einige Tränen geflossen. Gleichzeitig hat Sarah aber auch gezeigt, was für ein wundervolles und schönes Ende sie schreiben kann.

Fazit:
ICH LIEBE ES! Ein wirklich würdiger Abschluss für die Handlung um Feyre und Rhysand. Es tut mir im Herzen weh mich von ihnen zu verabschieden, aber Sarah hat ein wirklich gutes Ende für die beiden verfasst, welches ich mit Freude immer und immer wieder lesen werde.

Freitag, 12. Mai 2017

READ IT LIKE WATSON!

Ich hab mich kurzerhand mal entschlossen, wieder an einer Challenge teilzunehmen, die bis zum Ende des Jahres andauert. Die Challenge stammt von MISS WATSON. (Coverbild, Regeln etc stammen allesamt von Miss Watson)

Das Ziel:
So viele englische Bücher lesen wie möglich. Für jedes gelesene Buch gibt es 1 Punkt. (Eine Auflistung der gelesenen Bücher reicht, es muss keine Rezension geschrieben werden.)

Bonuspunkte:
Für jedes gelesene Buch, das sich in eine der folgenden Kategorien einteilen lässt, erhaltet ihr einen weiteren Punkt.    ///   Beispiel: Ihr lest ein Buch aus der Kategorie WEIß (1+1) und zwei aus der Kategorie SCHWARZ (1+1 & 1+1) = 6 Punkte. 

Und wenn ein Buch mehrere Kategorien erfüllt, dann gebt ihr alle an.   ///   Beispiel: 1 Buch erfüllt die Kriterien für ROT und GRÜN: 1+1+1 = 3 Punkte.

Aber Achtung: Die Kategorie LIEBLINGS-TEE kann maximal 3 x eingesetzt werden.

Kategorien:
WEISSER TEE Ein Buch mit einem weißen Cover. 
GRÜNER TEE: Ein Buch, in dem es um Natur geht bzw. das hauptsächlich in der Natur spielt. 
ROTER TEE : Ein Buch, in dem eine Liebesgeschichte die größte Rolle spielt. 
SCHWARZER TEE: Ein Buch, das ein düsteres Thema hat oder dunkle Kreaturen enthält. 
LIEBLINGS-TEE: Ein Buch, auf das du dich schon lange freust oder ein Buch, das du zum zweiten Mal liest, oder ein Buch, das dir besonders gut gefallen hat. 

So könnte die Liste zur Challenge dann aussehen:

   »  Buch 1 (ROT)                                       [2 Pkt]
   »  Buch 2                                                  [1 Pkt]
   »  Buch 3 (GRÜNWEIß)                          [3 Pkt]
   »  Buch 4                                                  [1 Pkt]
   »  Buch 5 (WEIßLIEBLINGSTEE)           [3 Pkt]

   »  Insgesamt: 10 Punkte 

Die Challenge startet ab sofort (12.05.2017) und geht bis zum 31.12.2017

Meine gelesenen Bücher:
1. Rick Riordan - The Trials of Apollo 02: The Dark Prophecy [1 Pkt]
2. Chimamanda Ngozi Adichie - We Should All Be Feminists [1 Pkt]
3. C.M. Owens - Hooked on the Game (ROTER TEE) [2 Pkt]
4. C.M. Owens - Tagged & Ashed (ROTER TEE) [2 Pkt]
5. Brenda Hiatt - Starstruck [1 Pkt]
6. J.K. Rowling - Harry Potter and the Philosopher's Stone (LIEBLINGS-TEE) [2 Pkt]
7. Caren J. Werlinger - The Beast That Never Was (ROTER TEE SCHWARZER TEE) [3 Pkt]
8. Melissa Wright - Frey (GRÜNER TEE) [2 Pkt]
9. Danielle Rose - Blood Rose (SCHWARZER TEE) [2 Pkt]

Insgesamt: 16 Punke


Sonntag, 7. Mai 2017

[Rezension] Marina Gessner - The Distance From Me To You

Autor: Marina Gessner
Titel: The Distance From Me To You
Reihe:
Seiten: 336
Verlag: Bloomoon
Veröffentlichung: 20. März 2017
Gelesen als: E-Book
ISBN: 978-3-8458-2193-1
Preis: 12,99€

Inhalt:
Kendra kann sich glücklich schätzen. Sie hat gerade die High School abgeschlossen und ab Herbst wartet ein Platz in einem namenhaften College auf sie. Doch zum Leidwesen ihrer Eltern verfolgt die Siebzehnjährige ein völlig anderes Ziel: Gemeinsam mit ihrer besten Freundin will sie in den nächsten Monaten den Appalachian Trail erwandern, und der führt 3.500 km von Maine bis nach Georgia. Als ihre Freundin im letzten Moment einen Rückzieher macht, beschließt Kendra, das gefährliche Abenteuer alleine durchzuziehen. Unterwegs trifft sie Sam, der vor seinem gewalttätigen Vater geflohen ist und nun auf dem Trail gestrandet ist. Er läuft den langen Weg scheinbar ziellos und hält sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser. Zwischen Kendra und Sam entwickelt sich langsam eine Liebesgeschichte, die so abwechslungsreich ist, wie der Weg: Sie hat Höhen und Tiefen, wunderschöne Ausblicke und gefährliche Abgründe. Doch als Kendra und Sam die markierten Wege verlassen, begeben sich die beiden in eine Gefahr, bei der schnell nicht nur ihre Liebe, sondern auch ihr Leben auf dem Spiel steht...

Zitat:
„Kendra empfand richtiggehend Wut. Warum um alles in der Welt sollte sie Angst haben? Die Welt gehörte ihr schließlich genauso wie irgendwelchen Männern, oder?“

Meine Meinung:
Mir ist das Buch auf Netgalley aufgefallen und dank des Verlages habe ich ein Exemplar von dem Buch bekommen. Ich habe von dem Buch zuvor noch nie etwas gehört, aber der Klappentext hat mich direkt angesprochen und das wahrscheinlich, weil es mal etwas anderes ist, als ich sonst so lese.Ich bin ohne besonders hohe Erwartungen an das Buch gegangen, weil ich es nicht kannte und mich einfach mal überraschen lassen wollte.
Der Einstieg konnte einem nicht leichter gemacht werden. Mir fallen Einstiege generell eher einfach, aber dieser hier war sehr einfach. Man wird direkt in die Handlung hineingeworfen und damit konfrontiert, dass die Freundin von Kendra einen Rückzieher macht. Von da an geht alles ganz schnell bis Kendra auf dem Trail ist und die Wanderung alleine durchzieht. Schnell wird klar, dass ihr Vorhaben nicht ganz so einfach sein wird, aber Kendra lässt sich nicht unterkriegen
Ich hatte ehrlich gesagt ein wenig Angst, dass das Buch ein wenig langweilig und langatmig werden könnte, aber ich wurde positiv überrascht und von Langeweile war keine Spur. Stattdessen war ich sehr gefesselt von Kendra und ihrer Wanderung. Es gab immer wieder etwas neues, sodass es gar nicht langweilig werden konnte und ich hatte den Eindruck, dass die Autorin eine sehr gute Recherche durchgeführt hat, was für eine solche Wanderung von Nöten ist und mit welchen Problemen man konfrontiert werden könnte. Die Umsetzung war meiner Meinung nach wirklich gelungen. Ich bin allerdings auch selber noch nie einen solchen Trail entlang gewandert. Besonders toll fand ich, dass der Fokus eher auf dem Trail und der Wanderung von Kendra gelegen hat und nicht unbedingt auf der sich entwickelnden Beziehung zwischen ihr und Sam. Die lag natürlich auch im Vordergrund, aber die Wanderung hat den größten Teil eingenommen. 
Die Charaktere waren mir allesamt ganz sympathisch. Besonders unsere Protagonisten mochte ich ganz gerne. Sam war mir von Anfang an sympathisch und man merkte direkt, dass er einiges im Leben durchmachen musste. Wie er sein Leben lebt finde ich auch sehr erstaunlich bzw. beeindruckend. Seine Lebensweise hat ihn wirklich stark geprägt, was man das ganze Buch über merkt. Kendra fand ich von Anfang an beeindruckend, denn so entschlossen wie sie war, den Trail zu bewandern, obwohl ihre beste Freundin einen Rückzieher gemacht hat, ist sicher nicht jeder. Auch in den schwierigsten Momenten hat sie versucht sich durchzukämpfen und hat nicht sofort klein beigegeben. Wie sich die Beziehung zwischen Kendra und Sam entwickelt hat, fand ich auch sehr schön, weil sie nicht von einer Sekunde auf die nächste vorhanden war. 
Das Ende fand ich etwas überraschend. Es ist definitiv anders, aber nicht in einer schlechten Art und Weise, sondern in einer sehr erfrischenden, die meiner Meinung sehr gut gepasst hat. Nach dem Ende hätte ich mir doch sogar noch mehr von dem Buch gewünscht, aber leider ist es nur ein Standalone. 
Es ist jetzt schon ein paar Wochen her, dass ich das Buch gelesen habe, aber ich kann mich noch erstaunlicherweise sehr gut an die Handlung erinnern, was jetzt im Nachhinein einen sehr guten Eindruck bei mir hinterlässt.

Fazit:
Ein wirklich sehr gelungenes Buch. Es konnte mich wirklich mitreißen und hat mir einen Einblick in ein Gebiet gegeben, von welchem ich absolut keine Ahnung habe. Ich bin von dem Buch nicht hellauf begeistert und es wird keines meiner Lieblingsbüchern, aber ich kann mir vorstellen, dass ich das Buch in Zukunft nochmal lesen werde.


Dienstag, 2. Mai 2017

[Monatsrückblick] April 2017

Ich kann es irgendwie nicht glauben, wie schnell die Zeit vergeht. Es ist jeden Monat aufs neue einfach etwas, worüber man staunen kann. Schon seit einem Jahr bin ich nicht mehr in der Schule und ab heute, den 2.5.2017, sind es nur noch 83 Tage, bis mein Auslandsjahr vorbei ist. Ich bin ehrlich gesagt froh darüber, weil ich mein zu Hause echt vermisse und meinen eignen Alltag wiederhaben möchte. Aber die letzten 3 Monate werde ich auch noch locker schaffen!
Der April war wirklich ein guter Monat, denn ich habe ihn zwei Wochen in Hamburg verbracht. Es war wirklich schön wieder in der Heimat zu sein und zu Hause ist es einfach wirklich immer noch am schönsten (naja ich leb hier in Bristol, also ist das auch nicht schwer :D). Außerdem habe ich während der zwei Wochen zu Hause es auch endlich geschafft, meine praktische Führerscheinprüfung zu bestehen. Beim zweiten Anlauf war ich dann auch endlich erfolgreich und darf nun endlich ganz alleine Auto fahren. Leider habe ich es allerdings nicht geschafft meinen Plan umzusetzen und zu bloggen. Irgendwie wollte ich meine Zeit einfach nur genießen und habe den Blog komplett außen vor gelassen. Hier in Bristol versuche ich so viel zu bloggen wie es geht, aber es wird wohl doch erst ab August so richtig wieder losgehen (hoffe ich).
Aber genug von allem und kommen wir zu dem eigentlichen Inhalt, nämlich der gelesenen Büchern.

Statistik:
Gelesen: 9
Seitenzahl (insgesamt): 3363
Seitenzahl (Schnitt am Tag): 112,1
Durchschnittliche Bewertung: 3,4
Neuzugänge: 8
SuB (am Ende des Monats): 38 (Vormonat: 37)

Gelesen:
1. Elle Kennedy – The Score
2. Marina Gessner – The Distance From Me To You
3. Morgan Rhodes – Falling Kingdoms
4. C.M. Owens – Property of Drex
5. Angie Thomas – The Hate U Give
6. Andreas Izquirdo – Der Club der Traumtänzer
7. Graeme Simsion – The Rosie Project
8. J.R. Ward – The Chosen
9. Michael Karner – Der Monsterjäger und die Prinzessin der Dämmerung

Monatshighlight:

Enttäuschung des Monats:
Diesen Monat hatte ich tatsächlich keine wirklich Enttäuschung. So kann es doch immer aussehen :)

Montag, 1. Mai 2017

[Rezension] Michael Karner - Der Monsterjäger und die Prinzessin der Dämmerung

Autor: Michael Karner
Titel: Der Monsterjäger und die Prinzessin der Dämmerung
Reihe: Band 1 von ?
Seiten: 343
Verlag: Selfpublisher
Veröffentlichung: 1. Mai 2017
Gelesen als: E-Book
ISBN: 978-1-52072-261-0
Preis: 3,99
Hier kaufen: Amazon

Inhalt:
Praya ist die Prinzessin des Juwels der Wüste, doch etwas ist besonders an ihr. Um ihre ewige Jugend zu bewahren, wurde sie in einen Tiefschlaf versetzt. Als der junge, ehrgeizige Monsterjäger Ducarte und ein friedfertiger Kung-Fu-Mönch mit dubioser Vergangenheit zu ihrer Rettung auftauchen, verfolgt jeder seine eigenen geheimen Pläne. Doch jemand will der Prinzessin das Leben rauben. Das ungleiche Trio muss sich zusammenschließen, um eine Flucht über drei Kontinente anzutreten. Von der sengenden Wüste, zu frostbefallenen Wäldern, gelangen sie auf die Spur ihrer Verfolger. Doch je mehr sie die Verschwörung aufdecken, desto eher gerät ihre Heimat in Gefahr. Als ein vermeintlicher Verbündeter die Helden unerwartet in die Arme des übermächtigen Feindes treibt, ist der einzige Ausweg, sich ihm zu stellen. Denn Praya erinnert sich langsam an ihre magischen Kräfte. Ihre Familie hielt sie noch aus einem anderen Grund gefangen...

Zitate:
„Es ist nicht das Land, welches es zu Eurem Reich macht“, sagte ich. „Es seid Ihr, sie das Land zu Eurem Reich macht.“

„Ein Mönch aus dem Land der Fünf Flüsse und Schildkröten. Ein Monsterjäger aus dem Land der Urahnen. Und eine Unsterbliche aus dem Land der Reinen.“ Er lachte schallend. „Dabei, dem König in Gelb in den Hintern zu treten.“

„Ihr alle in dieser Welt lebt, als wäret Ihr unsterblich. Es ist an der Zeit, Euch zu zeigen, wie man lebt, wenn man weiß, dass man stirbt.“

Meine Meinung:
Zuerst möchte ich meinen Dank an den Autor richten, der mir freundlicherweise ein Exemplar des Buches zur Verfügung gestellt hat.
Ich habe von dem Autor bzw. von dem Buch zuvor absolut nichts gehört und bin erst durch den Autor selber auf das Buch aufmerksam geworden. Der Klappentext hörte sich ganz vielversprechend und spannend an, sodass ich das Buch einfach annehmen musste, auch wenn ich wusste, dass ich momentan nicht so viel Zeit habe.
Ich war auf den Einstieg ganz gespannt, das der bei Fantasybüchern ja entweder leicht oder schwer fällt. Bei dem Buch ist er mir aber erstaunlicher Weise recht leicht gefallen und ich habe mich schnell in der Situation zurechtfinden können. Man wird mitten in die Handlung geworfen, womit ich absolut kein Problem hatte und mir sehr gut gefallen hat, denn so fing das Buch schon einmal spannend an. Wir lernen hier schon die drei Protagonisten kennen und es wird klar, wie verschieden die drei sind und dass da absolut verschiedene Charaktere aufeinander treffen, die durch mehrere gefährliche Situationen sich immer weiter aufeinander einlassen und sich gegenseitig unterstützen müssen.
Den Handlungsverlauf fand ich nicht schlecht. Wir befanden uns mit dem Protagonisten auf ihrer Reise, die wirklich nicht leicht war und bei welcher es auch einige knifflige Situationen gab. Wir hatten meiner Meinung nach immer eine gute Abwechslung zwischen ruhigeren Szenen und actionreichen Szenen, sodass es sich gut ausbalanciert hat. Mir wurde beim Lesen des Buches auch nicht langweilig, was mir aber aufgefallen ist, dass es recht wirr ist. Manchmal bekam ich nicht ganz mit, wie wir von einer Szene zur anderen angelangt sind, was aber auch daran liegen kann, dass ich recht schnell gelesen habe. Was mir extrem wirr vorkam war der Weltenbau. Man merkt, dass sich der Autor viele Gedanken gemacht hat und versucht hat die Welt komplex zu gestalten, sodass sie auch Sinn ergibt, aber für mich waren es zu viele verschiedene Elemente. In dem einem Moment war man in der Wüste und ich selber hatte eher einen altägyptischen Flair gespürt, aber im nächsten haben wir Eisenbahnen und Pistolen, die mich eher an den alten Westen erinnert haben. Das war für mich nicht ganz stimmig und dadurch musste ich mich öfters mal ein wenig anstrengen, mich wieder in der Handlung zurechtzufinden. Wir hatten auch definitiv die ein oder andere Überraschung in der Handlung, aber das Thema Magie, welches schon im Klappentext angesprochen wird, kam für mich etwas plötzlich. Im allgemeinen fand ich, dass viel ganz plötzlich geschehen ist, ohne dass da ein großartiger Aufbau dazu geschehen ist.
Die Charaktere fand ich alles in allem nicht schlecht. Leider hat mir aber die Tiefe gefehlt und sie fühlten sich eher 08/15 an und als hätte ich sie so schon oft gelesen. Die Ansätze waren da, mehr über sie zu erfahren und auch über ihre Heimat, aber so richtig kam es dann doch nie, aber genau das hätte ich mir gewünscht. Dann hätte ich zum Ende hin vielleicht auch ein wenig mehr mitgefiebert, wenn ich irgendeine Verbindung zu den Charakteren hätte aufbauen können.
Zum Ende hin habe ich die steigende Spannung, auch wenn ich nicht ganz mit den Charakteren mitfiebern konnte, aber dann doch gespürt. Ich wollte unbedingt wissen, wie es endet und da gab es immer mal wieder wirklich gute Twists mit denen ich nicht gerechnet habe. Das Ende macht auf jeden Fall Lust auf mehr.

Fazit:
Auch wenn ich das Buch etwas wirr fand und ich keine großartige Verbindung zu den Charaktere aufbauen konnte, fand ich das Buch nicht schlecht. Es ist sicher nicht das Beste Fantasybuch, aber es gehört auch definitiv nicht zu den schlechten. Ich denke, aus der Geschichte und den Charakteren ist noch eine Menge herauszuholen und für einen ersten Band ein sehr solider Start, auf dem man noch aufbauen kann. Wer deutsche Fantasy mag, dem kann ich das Buch wirklich empfehlen, besonders wenn man raffinierte Kampfszenen mag.