Sonntag, 7. Januar 2018

[Rezension] Emma Heatherington - Zehn Wünsche bis zum Horizont

Autor: Emma Heatherington
Titel: Zehn Wünsche bis zum Horizont
Original Titel: The Legacy of Lucy Harte
Reihe:
Seiten: 400
Verlag: Harper Collins
Veröffentlichung: 13. November 2017
Gelesen als: Paperback
ISBN: 978-3-9596-7151-4
Preis: 14,00 €

Inhalt
Zur größten Brücke der Welt reisen, sich ein Tattoo stechen lassen, die Flügen ausbreiten und losfliegen...
Eine Schatel voller Träume hält Maggie in den Händen. Doch es sind nicht ihre eignen. Sie gehören Lucy, dem Mädchen, dessen Herz in Maggies Brust schlägt. Als Trägerin eines Spenderherzens weiß sie, dass Zeit ihr kostbarstes Gut ist. Und so macht sie sich daran, Lucys Träume zu erfüllen. Womit sie nicht gerechnet hat: Lucy macht ihr ein weiteres Geschenkt: den Mut, jeden Tag wie den letzten zu leben. 

Zitate
"Ich könnte die Dinge tun, die sie nie machen konnte, und dabei Spaß haben und meine Dankbarkeit dafür zeigen, dass Lucy mir eine zweite Chance gegeben hat." (S.121)

"Das hier ist nicht nur irgendeine alte Liste von Träumen und Zielen. Es ist auch eine Geschichte, und sie führt mich direkt in das Herz des Mädchens, das mir einmal das Lebe gerettet hat." (S.122)

Meine Meinung
Bevor ich mit meiner eigenen Meinung beginne, möchte ich mich einmal bei dem Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares bedanken. 

Das Buch ist so ganz anders als die Bücher, die ich normalerweise lese, aber der Klappentext hat mich sofort angesprochen und da hab ich mir mal gedacht, dass mal meine Komfortzone verlasse und mich auf das Buch einlassen. Dadurch, dass das Buch nicht unbedingt meiner Vorlieben entspricht wenn es ums Genre geht, bin ich mit nicht allzu hohen Erwartungen an das Buch herangegangen. Außerdem habe ich vorher auch noch nie etwas von dem Buch oder der Autorin gehört.

Der Einstieg ist mir recht leicht gefallen, allerdings hat eine Sache mir den Einstieg etwas weniger spaßig werden lassen. Mir war die Protagonistin so gar nicht sympathisch und das hat mir den Spaß am Einstieg genommen.
Die Handlung an sich hat mir da schon besser gefallen und auch das Thema der Organspende fand ich toll. Wie gelungen die Umsetzung der Thematik um die Organspende war, kann ich nicht sagen, weil ich mich damit persönlich nicht auskenne, aber ich hatte den Eindruck, dass die Autorin ein wenig recherchiert hat. Es passte auch in die Handlung und hat sie vorangebracht. Leider fand ich den Teil mit der Bucket List nicht ganz ausgereift. Er war definitiv präsent, besonders zu Anfang, aber während die Protagonistin Maggie die Punkte abgearbeitet hat ist mir aufgefallen, das die Punkte zum Teil sprunghaft war und es wurde nicht wirklich drauf eingegangen. Das fand ich schade, denn ich hätte mir den Fokus gerne ein wenig mehr darauf gewünscht. Ansonsten fand ich die Umsetzung der Handlung aber absolut gelungen und war durchaus unterhaltsam, gleichzeitig aber auch gefühlvoll. Besonders zum Ende hin musste ich tatsächlich ein paar Tränen vergießen, weil es mich plötzlich so berührt hat, womit ich gar nicht gerechnet habe. Dennoch denke ich, dass die Autorin genau das Richtige Ende für den Roman gewählt hat.

Wie schon erwähnt kam ich zu Beginn mit der Protagonistin nicht klar, was sich mit der Zeit aber zum Glück geändert hat. Maggie hat eine tolle Entwicklung durchgemacht und ihre Erlebnisse haben sie geprägt. Die Nebencharaktere fand ich allerdings ein wenig flacher, da sie nicht sehr präsent waren. Wenn sie an Tiefe gewonnen haben, dann aber nur ein kleines bisschen. Der Fokus lag die meiste Zeit bei Maggie und ihrer Person.

Fazit
Das Buch hat mich doch positiv überrascht. Es hat mir, auch wenn ich meine Probleme hatte, ganz gut gefallen und ich kann es nur guten Herzens weiterempfehlen. Ich bin mir sicher, dass viele andere Leute gefallen an dem Buch finden werden.



Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen