Montag, 8. Juli 2013

[Rezension] James Dashner - Die Auserwählten 01: Im Labyrinth

Quelle: Carlsen
Autor: James Dashner
Titel: Die Auserwählten 01: Im Labyrinth
Originaltitel: The Maze Runner
Seiten: 496
Verlag: Chicken House, Carlsen Verlag
Veröffentlichung: April 2011
Einband: Gebunden
ISBN: 978-3-551-52019-7
Preis: 16,95 €
Leseprobe: *klick*



Inhalt:
Er heißt Thomas. An mehr kann er sich nicht erinnern. Und er ist an einem seltsam bizarren Ort gelandet - einer Lichtung, umgeben von einem riesigen Labyrinth, in dem mörderische Kreaturen lauern. Gemeinsam mit fünfzig anderen Jungen such Thomas den Weg in die Freiheit. Doch dafür bleibt ihnen nicht viel Zeit...

Erster Satz:
Sein neues Leben begann im Stehen, umgeben von kalter Dunkelheit und staubiger Luft.

Charaktere:
Thomas ist der Frischling, der Neue, auf der Lichtung und hat es nicht leicht. Er weiß nur seinen Namen und weiß nicht wo er ist und keiner möchte ihm seine Fragen beantworten. Er hat schnell einen Kumpel gefunden, der ihn manchmal aber auch nervt. Außerdem ist er anders als die anderen und das spüren alle anderen.

Meine Meinung:
Mein Geschmack ist das Cover nicht. Mir macht der Kerl auf dem Cover so schaut sogar etwas Angst. Einen genaueren Sinn/Bezug auf den Inhalt des Buches gibt es meiner Meinung nach auch nicht.
Den Titel aber finde ich im Gegensatz zu dem Cover gut, denn es hat mit dem Buch zu tun und verrät aber dennoch nichts. Es spiegelt nur wieder, dass es um die Auserwählten Jugendlichen geht, die sich in dem Labyrinth durchschlagen müssen.

Die Idee hat mich wirklich sehr überzeugt. Sie klang sehr vielversprechend. Die Umsetzung dieser Idee hat mich aber leider enttäuscht, denn es scheint so, als wollte der Autor nur seine Idee in den Vordergrund stellen und nicht die Charaktere dazu. Ich fand dazu auch die Sprache nicht sehr schön, denn man wird von Anfang an mit Begriffen zugeworfen, mir denen man nichts anfangen kann und die Sprache der Jugendlichen ist manchmal auch wirklich einfach daneben finde ich. Vor allem das Wort "klonk" finde ich, wie die Charaktere im Buch sagen würden, klonk. Das benutzen sie um auszudrücken, dass sie etwas nicht gut finden oder gut aussieht. Ich habe von der Idee wirklich einiges mehr erwartet. Trotz allem, ist das Buch wirklich spannend und man wird hin und wieder wirklich sehr überrascht.

Den Schreibstil fand ich ziemlich lasch und langweilig, weil der Autor sich immer wieder Wiederholt und es wurde dadurch einfach sehr langatmig. Dennoch schafft der Autor es irgendwie, dass Buch spannend zu halten.

Von den Charakteren war ich ziemlich enttäuscht, denn sie werden einem nicht sehr nahegebracht und man kann sich auch nicht in sie hineinversetzen. Sie sind sehr oberflächlich Sie fangen an einen sehr zu langweilen, weil sie wirklich immer gleich sind.

Fazit:
Das Buch ist ziemlich spannend geschrieben und hat auch wirklich gute Wendungen und Überraschungsmomente, aber durch die immer gleich wirkenden Charaktere und den langatmigen Schreibstil, wird es einfach langweilig. Das Buch endet mit einem Cliffhanger, bei dem man wirklich wissen möchte wie es weiter geht und ich bin gespannt, ob der nächste Band besser als der erste ist.

Kommentare:

  1. Das Cover gefällt mir auch nicht so. Die Idee vom Buch gefällt mir, wäre aber glaub ich trotzdem nichts für mich. LG

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  2. Ohh, da bin ich mal gespannt, ich habe das Buch immer noch vor mir...

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