Mittwoch, 18. April 2018

[Rezension] Sarina Bowen - The Ivy Years: Bevor wir fallen

Autor: Sarina Bowen 
Übersetzer: Ralf Schmitz
Titel: The Ivy Years - Bevor wir fallen
Original Titel: The Year We Fell Down
Reihe: Band 1 von 5
Seiten: 311
Verlag: LYX
Veröffentlichung: 29. März 2018
Gelesen als: Paperback
ISBN: 978-3-7363-0786-5
Preis: 12,90 

Inhalt
Wegen eines schweren Sportunfalls muss Corey Callahan das College im Rollstuhl beginnen. In ihrem Wohnheim trifft sie Adam Hartley, einen sexy Eishockeyspieler, der sich das Bein gebrochen hat und wegen seiner Krücken im benachbarten barrierefreien Zimmer untergebracht wurde. Ein Glücksfall, denn Adam behandelt sie als Einziger ganz normal. Corey entwickelt schnell Gefühle für Adam, die über enge Freundschaft weit hinausgehen -  aber Adam hat eine wunderhübsche Freundin und gegen die hat Corey in ihrem Rollstuhl doch sowieso keine Chance ...

Zitate
"Mein altes Ich war angefressen gewesen, wenn irgendein Kerl auf meine Brüste gestarrt hatte, doch inzwischen wünschte ich mir, dass das zur Abwechslung mal wieder jemand tat. Wer mich jetzt noch anschaute, sah  nur noch den Rollstuhl." (S. 50)

"Die alte Corey war eine Gefahrensucherin, die Anführerin des Teams und ein furchtloses Mädchen gewesen. Früher war ich nie in Panik geraten, nicht mal, wenn es in einem Match unentschieden stand und nur noch eine Minute zu spielen gewesen war. Ich musste diese Corey auf der Stelle zurückhaben." (S. 156)

Meine Meinung
Bevor ich mit meiner eigenen Meinung beginne, möchte ich mich herzlichst beim LYX-Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares bedanken.

Mit The Ivy Years ist in Deutschland ein Buch erschienen, das ich schon seit einer ganzen Weile schon auf Englisch lesen wollte. Aus diversen Gründen kam ich nie dazu, und als ich dann ein Rezensionsexemplar angeboten bekommen habe, konnte ich nicht widerstehen und ich kann schon vorwegnehmen, dass ich es nicht bereue. 
Von Sarina Bowen habe ich bisher nur eine Dilogie gelesen, bei der sie ein Teil eines Autorenduos ist und da mir diese Dilogie ganz gut gefallen hat, war ich ganz gespannt auf dieses Buch. Da ich bisher noch nichts von Sarina Bowen als alleinige Autorin gelesen habe, hatte ich keine erhöhten Erwartungen, weil ich nicht wusste, was mich genau erwarten wird. 

Dadurch, dass wir Corey an ihrem ersten Tag am College beim Einzug begleiten und uns genauso wie sie erst mal an die Umgebung gewöhnen mussten, fiel mir der Einstieg sehr leicht und ich bin ohne Probleme in die Handlung gekommen. Man lernt auf Anhieb die wichtigsten Charaktere kennen, sodass man schon einen guten Überblick bekommen hat. Man wird auch recht zügig mit den Problematiken in Coreys Leben konfrontiert und auf welche Art und Weise sie möglichen Problemen, z. B. Treppen, umgeht. 
Die Handlung konnte mich sehr schnell packen und während der ersten Hälfte wollte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Während der zweiten Hälfte gab es bei mir leider einen kleinen Umbruch in der Stimmung, weswegen ich etwas länge gebraucht habe das Buch zu beenden, aber das hat nichts mir der Handlung zu tun. Von der Handlung an sich hebt sich das Buch nicht sehr weit von anderen Büchern in dem Genre ab, aber dadurch, dass die Protagonistin im Rollstuhl sitzt, ist es doch anders als diverse New Adult Bücher. Ansonsten fand ich, dass die Handlung sich recht denen von anderen Büchern aus dem Genre ähnelt und es nichts Neues war, was mich persönlich aber nicht großartig gestört hat, weil es nett verpackt war.
Es gab nur eine Sache, die mich mächtig gestört hat und das war, wie das Thema Fremdgehen behandelt worden ist. Es ist eine Sache, wenn zwei Partner zeitweilig eine offene Beziehung führen oder einer der Partner einen Freipass bekommt, denn dann ist es abgesprochen, aber das darf der andere Partner nicht ausnutzen. Ich empfand das ganze Thema leider nicht gut behandelt und schien eher so dargestellt, dass am Fremdgehen doch nichts auszusetzen sei und es kein Problem sei. 
Ansonsten hatte ich das Gefühl, dass die Autorin mit allen anderen Themen ganz gut umgegangen ist, man muss aber auch beachten, dass ich keine persönlichen Erfahrungen habe, was eine körperliche Behinderung angeht. 

Die Charaktere haben mir auf Anhieb gefallen. Besonders Corey mochte ich extrem gerne und man konnte ihre Gefühlslage immer ganz gut nachvollziehen bzw. die Emotionen sind wirklich beim Leser angekommen. Dadurch, dass sie durch einen Unfall im Rollstuhl sitzt, hadert sie ab und zu mit sich oder ihrer Situation, aber sie ist stets bemüht, nicht im Selbstmitleid zu versinken und versucht ihr Leben so gut es geht wie vorher zu leben. 
Adam mochte ich ebenfalls ganz gerne und es war so schön mal ein Buch zu lesen, bei dem der Love Interest kein dominanter Arsch ist, sondern auch Empathie und Gefühl zeigt. Besonders wie er mit Corey umgegangen ist und immer auf sie eingegangen ist, fand ich toll. Nie hat er sie gezwungen irgendwas zu machen, sondern sie konnte ihre Entscheidungen immer alleine treffen. 

Fazit
Mit The Ivy Years hat Sarina Bowen ein Buch geschaffen, dass ohne viel Drama auskommt und dennoch enormen Spaß beim Lesen bereitet und recht real wird. Auch, wenn ich nicht mit allem zufrieden war, habe ich das Buch sehr gerne gelesen und kann den zweiten Band kaum noch abwarten und bin gespannt, was die Autorin sich da für uns hat einfallen lassen. 



Sonntag, 1. April 2018

[Monatsrückblick] März 2018

Frohe Ostern an alle! 
Irgendwie ist der März an mir komplett vorbei geflogen und ich bin ganz erstaunt, dass am Dienstag die Uni wieder beginnt. Der März war wieder gefüllt mit Entspannen und Nichtstun, was ich gnadenlos ausgenutzt habe. Natürlich habe ich mich hier und da aber auch mal mit Freunden getroffen, wobei mein Bett im März mein bester Freund war. Eigentlich wollte ich viel lesen, aber irgendwie hat mich alles immer vom Lesen abgelenkt, aber dennoch habe ich es geschafft 5 Bücher zu lesen, womit ich sehr zufrieden bin. Während des nächsten Semesters werde ich vielleicht ein bisschen weniger zum Lesen komme, aber vielleicht macht meine Vier-Tage-Woche es doch wett und ich werde mehr schaffen als ich jetzt vermute. Jedenfalls freue ich mich schon wieder darauf, einen geregelten Tagesablauf zu haben. 

Statistik
Gelesen: 5
Seitenzahl (insgesamt): 2.475
Seitenzahl (Schnitt am Tag): 79,8
Durchschnittliche Bewertung: 3,9
Angefangen: -
Neuzugänge: 3
SuB (am Ende des Monats): 56 (Vormonat: 57)

Gelesen
1. Mona Kasten - Save Me
3 von 5 Eulen
Der Auftakt der neuen Trilogie von Mona Kasten hat mir ganz gut gefallen, auch wenn er mich nicht so begeistern konnte wie ihre Again-Trilogie. Besonders das Ende hat mir leider nicht gefallen, aber ich bin dennoch gespannt auf die nächsten Teile, weil die Geschichte noch viel Luft nach oben hat. 

2. Karen M. McManus - One of us is lying
4 von 5 Eulen
One of us is lying hat mir einige unterhaltsame Stunden geboten und mit hat das Rätselraten um den Täter ebenfalls sehr viel Spaß gemacht. Leider konnte es meine Erwartungen nicht ganz übertreffen und zur Mitte gab es ein paar Längen, aber diese haben nicht viel vom Spaß genommen. 

3. J.R. Ward - Blood Fury 
4,5 von 5 Eulen
Mein wohl sehnlichst erwartetes Buch und endlich kam auch ich dazu es zu lesen. Bei der Black Dagger Brotherhood fühle ich mich einfach wohl und auch diese Fortsetzung des Spin-Offs konnte mich super unterhalten und überzeugen. Tolle Charaktere, tolle Handlung und ganz viele Gefühle. Ich kann den nächsten Band aus der Hauptreihe kaum noch erwarten. 

4. Becky Albertalli - Simon vs. the Homo Sapiens Agenda 
4 von 5 Eulen
Diese Geschichte ist wirklich eine fürs Herz. Ich hatte hohe Erwartungen, die leider nicht übertroffen worden sind, aber ich habe das Buch dennoch sehr gerne gemocht und mit Simon mitgefiebert und mitgefühlt. Becky Albertalli hat ein wirklich tolles Buch geschrieben und ich bin froh, dass ich es endlich lesen konnte und freue mich schon enorm auf den Film. 

5. Brandon Sanderson - Elantris
4 von 5 Eulen
Ich bin ein riesen Fan der Mistborn-Reihe von Brandon Sanderson also musste ich auch Elantris lesen. Dieser Mann hat es einfach drauf tolle Fantasy Bücher zu schreiben. Das Buch ist mit fast 900 Seiten wirklich lang, aber es fühlt sich gar nicht so lang an, weil man in die Geschichte gesogen wird. Elantris ist wieder ein tolles Buch mit einer genialen Handlung, tollen vielschichtigen Charakteren und einer Menge Politik. Leider war es an der ein oder anderen Stelle allerdings etwas langatmig.  

Monatshightlight

Enttäuschung des Monats
Endlich mal wieder ein Monat ohne wirkliche Enttäuschung :)

Freitag, 30. März 2018

[Neuzugang] Bücherhallen Spezial & Rezi-Ex.

Im März habe ich mich wirklich gut zurückgehalten, was neue Bücher betrifft. Der Grund dafür ist, dass die Uni in ein paar Tagen wieder losgeht und ich mein Geld brauche, um die nötigen Bücher zu kaufen, wenn ich erfahre, welche ich brauche. Dieser Neuzugangs-Post wird dieses Mal auch ein kleiner Bücherhallen Spezial, weil ich meine Liebe für die Hamburger Bücherhallen wiedergefunden habe, nachdem ich fast zwei Jahre in keiner mehr war. Bücherhallen sind einfach perfekt um neues Lesematerial zu bekommen, wenn man grad kein Geld für Bücher hat. Und so eine Bücherhallen-Karte ist auch nicht teuer, besonders wenn man bedenkt, wie viele Bücher man lesen und ausleihen kann. Ich weiß nicht, ob ich wirklich schaffe alle Bücher zu lesen, aber vielleicht könnt ihr mir das ein oder andere ja empfehlen.
Ein paar Rezensionsexemplare sind bei mir aber auch angekommen, auf die ich mich schon enorm freue und demnächst lesen werde. 
The Strange and Beautiful Sorrows od Ava Lavender von Lesley Walton ist mir auf BookTube schon einige Male ins Auge gesprungen (ich glaube, es war bei JesseTheReader) und als ich es dann in der Hoeb4U entdeckt habe, musste es einfach mitkommen. 
The Night Circus von Erin Morgenstern möchte ich schon sehr lange lesen, allerdings hat es mich immer abgeschreckt, dass der Einstieg recht schwer sein soll und das Tempo im generellen eher langsam sein soll.  Ich habe es schon mal ausgeliehen, aber dieses Mal möchte ich es wirklich lesen!
Am I Normal Yet? von Holly Bourne ist dank Anna von Ink of Books auf meiner Wunschliste gelandet, weil sie davon so geschwärmt hat. Als ich es dann in der Hoeb4U entdeckt habe, musste es einfach mit. Es hört sich wirklich toll an und es wird wohl das erste Buch sein, welches ich anfangen werde. 
The Upside of Unrequited von Becky Albertalli musste ebenfalls sofort mit, weil ich gerade dabei bin ihr Debüt zu lesen und mir das wirklich gut gefällt. Ich mein ... war doch klar, dass somit ihr zweites Buch auch direkt gelesen werden muss. 
The Fill-In Boyfriend von Kasie West habe ich ohne nachzudenken auch mitgenommen. Ich kenne bisher nur ein Buch von der Autorin, aber das hat mir super gut gefallen und auch dieses stand schon seit einer Weile auf meiner Wunschliste. Das Buch werde ich ganz sicher schnell durchlesen können, auch wenn die Uni wieder anfängt. 
Extraordinary Means von Robyn Schneider ist auf meiner Wunschliste, seitdem Kücki von kueckibooks es auf ihrem Blog vorgestellt hat. Das ist zwar schon einige Monate her, aber das Buch ist mir im Kopf geblieben und ich musste es einfach mitnehmen. Ich hoffe, dass ich auch bald dazukommen werde, es zu lesen. 
The Falconer von Elizabeth May ist mir auf Twitter schon einige Male aufgefallen, auch wegen des wunderschönen Covers. Bei dem Buch bin ich mir aber am unsichersten, ob ich innerhalb der nächsten Wochen dazu kommen werde es zu lesen, da ich mich wohl eher auf die leichteren Geschichten stürzen werde.
A Thousand Pieces of You von Claudia Grey ist mir wegen des Covers aufgefallen. Bisher habe ich eher gemischte Meinungen über das Buch entdecken können, aber der Klappentext hört sich ganz interessant an und ich bin gespannt, wie mir das Buch gefallen wird. 

Close To You von Isabell May ist theoretisch gesehen kein neues Buch, da ich es schon als E-book gelesen habe, weil ich an der Leserunde über Lesejury.de teilnehmen durfte, aber gestern kam das Print-Exemplar an, weswegen ich es auch nochmal in di
esem Post nenne. Auf dem SuB endet das Buch aber nicht.
The Ivy Years - Bevor wir fallen von Sarina Bowen möchte ich schon seit einer Weile lesen, als es mir auf Goodreads aufgefallen ist. Bisher kam ich da nicht zu, aber da der Verlag mir netterweise ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat, wird sich das jetzt glücklicherweise ändern nd ich freue mich schon total auf diese Geschichte. 
Cold Princess von Vanessa Sangue habe ich ebenfalls vom Verlag bekommen und der Klappentext hat mich sofort angesprochen. Zuvor hatte ich das Buch gar nicht auf dem Schirm, aber umso mehr freue ich mich, dass ich die Möglichkeit bekomme, es demnächst zu beginnen. Dieses oder The Ivy Years wird wohl direkt das nächste Buch werden, das ich anfangen werde zu lesen. 

Last but not least: Scythe - Der Zorn der Gerechten von Neal Shusterman. Dieses Buch anzufragen war eine Kurzschlussreaktion. Ich habe den ersten Band verschlungen und als ich den zweiten dann bei NetGalley gesehen habe, war es, als wäre mein Gehirn ausgeschaltet worden und meine Finger hätten übernommen. Ich hab gar nicht damit gerechnet, dass ich es bestätigt bekommen würde, aber sobald ich Elantris auf meinem Kindle beendet habe, werde ich mit dieser Fortsetzung weitermachen. 

 Kennt ihr schon eines der Bücher und wie hat es euch gefallen? Welches würdet ihr besonders empfehlen? Und was durfte bei euch im Märzr einziehen? 

Dienstag, 27. März 2018

[Rezension] Karen M. McManus - One of us is lying

Autor: Karen M. McManus
Übersetzer: Anja Galić 
Titel: One of us is lying
Original Titel: One of Us is Lying
Reihe:
Seiten: 448
Verlag: cbj
Veröffentlichung: 26. Februar 2018
Gelesen als: Hardcover
ISBN: 978-3-570-16512-6
Preis: 18 €

Inhalt
An einem Nachmittag sind fünf Schüler zum Nachsitzen in der Bayview High versammelt. 
Bronwyn: das Superhirn auf dem Weg nach Yale.
Addy: die klassische Homecoming-Queen.
Nate: der Drogendealer.
Cooper: der Baseball-Star.
Simon: Urheber der berüchtigten Gossip-App der Highschool. 
Als Simon plötzlich zusammenbricht und kurz darauf im Krankenhaus stirbt, ermittelt die Polizei wegen Mordes. Simon wollte am Folgetag einen Skandalpost absetzen. Im Schlaglicht: Bronwyn, Addy, Nate und Cooper. Jeder der vier Jugendlichen hat etwas zu verbergen - und damit ein Motiv ...

Zitate
"Sie spielten es in Zeitlupe ab und unterlegten es mit dem Song 'Kids' von MGMT, als wären wir irgendein hipper Highschool-Mörderclub, ohne einzige Sorge auf der Welt. Das Video ging innerhalb eines einziges Tages viral."

"Los, komm. Sämtliche Mitglieder des Mörder-Clubs an einem Tisch vereinigt. Geben wir ihnen was zu gaffen. "

Meine Meinung
Bevor ich mit meiner eigenen Meinung beginne, möchte ich mich herzlichst beim cbj-Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares bedanken.

One of us is lying ist eines der Bücher, die ich schon seit dem Erscheinen in Amerika unbedingt lesen möchte. Die Meinung waren dann erst mal ein wenig durchwachsen, die einen mochten es und die anderen fanden es nicht gut. Meine Neugier konnte es nicht stoppen und ich bin froh, dass ich es endlich lesen konnte. 
Der Einstieg ist mir sehr leicht gefallen, weil die Handlung mit dem Nachsitzen der fünf Schüler und somit kurz vor dem Tod von Simon beginnt. Man konnte sich ganz schnell in der Handlung zurechtfinden und sich einen Eindruck der vier Protagonisten machen, was mir sehr gut gefallen hat. 

Die Handlung konnte mich von Anfang an gefangen nehmen und ich war regelrecht begeistert von der Idee. Anhand des Aspekts, dass eine Gruppe verschiedenster Charaktere zum Nachsitzen muss, erinnert wirklich an den Film The Breakfast Club, welcher das Buch inspiriert hat. Mit Simon's Tod hat es allerdings einen interessanten Twist bekommen und erinnert ein wenig an die Serie Pretty Little Liars
Was mir wohl am besten gefallen hat, ist, dass man von Anfang an anfängt, mit zu rätseln, wer für Simons Tod verantwortlich ist und man hinterfragt absolut alles und versucht abzuwägen, wer das größte Motiv hat. Und wirklich alle Charaktere haben ein Motiv, was sie zu einer solchen Tat hätte treiben können. Allerdings konnte ich zwei der Charaktere recht schnell ausschließen und habe mich komplett auf die anderen zwei fokussiert. Auf Goodreads habe ich einige Leute entdeckt, die den Täter sehr schnell erkannt haben, aber leider gehöre ich diesmal nicht dazu, weswegen ich natürlich am Ende ein wenig überrascht war, aber nachdem ich ein wenig darüber nachgedacht habe, war es doch die einzig logische Erklärung, wer die Schuld an Simons Tod hat. 
Leider fing die Handlung im Mittelteil an etwas zu schwächeln und ich habe ein kleines bisschen die Lust am Lesen verloren, aber sobald man beim dritten Teil des Buches angekommen ist, nimmt es wieder an Fahrt auf und man möchte das Buch bis zur Auflösung des Falles gar nicht mehr aus der Hand legen. 

Da die Charaktere alle sehr verschieden sind, konnte man gute und interessante Dynamiken erwarten, die auch da waren. Sie alle repräsentieren ein bestimmtes Klischee und ich hatte von Anfang an Angst, dass die Charaktere ihre Klischees sind und keinerlei Tiefe besitzen. Das war allerdings nicht der Fall, denn die Charaktere haben ein wenig Tiefe bekommen, wenn auch nicht so viel, wie ich mir gewünscht habe. Auch eine Entwicklung war bei einigen Charakteren nicht erkennbar. 
Am meisten (und besten) hat sich wohl Addy entwickelt. Am Anfang mochte ich sie absolut nicht, weil sie einfach nur das Accessoire von ihrem Freund war, aber mit der Zeit hat sie ihren eigenen Weg gefunden und das getan, was sie möchte. Ihre Entwicklung war einfach nur Top und zum Schluss mochte ich sie wirklich gerne. So können die Entwicklungen in Büchern gerne öfter sein.  

Fazit
One of us is lying hat meine Erwartungen zwar nicht übertreffen können und es ist auch definitiv nicht das beste Buch, das es gibt, aber es ist definitiv eine unterhaltsame Geschichte, die ein wenig Rätselraten mit sich bringt, weil man unbedingt herausfinden will, wer der Täter ist. Trotz ein paar Längen im Mittelteil des Buches kann ich es nur empfehlen und es hat mir sehr viel Spaß gemacht dieses Buch zu lesen. 




Sonntag, 18. März 2018

[Rezension] Mona Kasten - Save Me

Autor: Mona Kasten
Titel: Save Me
Reihe: Band 1 von 3
Seiten: 416
Verlag: LYX
Veröffentlichung: 23. Februar 2018
Gelesen als: Paperback
ISBN: 978-3-7363-0556-4
Preis: 12,90 €

Inhalt
Geld, Luxus, Partys, Macht - all das könnte Ruby Bell nicht weniger interessieren. Seit sie ein Stipendium für das renommierte Maxton Hall College erhalten hat, versucht sie in erster Linie eins: ihren Mitschülern so wenig wie möglich aufzufallen. Vor allem James Beaufort, den heimlichen Anführer des Colleges, hält sie sich fern. Er ist zu arrogant, zu reich, zu attraktiv. Während Rubys größter Traum ein Studium in Oxford ist, scheint er nur für die nächste Party zu leben. Doch dann findet Ruby entwas heraus, was sonst niemand weiß - etwas, was den Ruf von James' Familie zerstören würde, sollte es an die Öffentlichkeit geraten. Plötzlich weiß James genau, wer sie ist. Und obwohl sie niemals Teil seiner Welt sein wollte, lassen ihr James - und ihr Herz - schon bald keine andere Wahl... 

Zitate
"'Beaufort' ist mir Reichtum verbunden. Mit Einfluss. Macht. Und in Maxton Hall gibt es eine Reihe von Menschen, die denken, ich könnte ihnen diese Dinge - oder nur einen Bruchteil davon - verschaffen, wenn sie mir nur genug Honig ums Maul schmieren." (S. 59)

Meine Meinung
Bevor ich mit meiner eigenen Meinung beginne, möchte ich mich herzlichst beim LYX-Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares bedanken.

Save Me wird von vielen momentan total gehypt und man kommt an dem Buch momentan gar nicht vorbei. Da mir Mona Kastens Begin Again-Trilogie ganz gut gefallen hat, war ich natürlich auf ihr neues New Adult Projekt gespannt. Da ich die Leseprobe schon über Lesejury gelesen habe, kannte ich den Anfang vom Buch schon und hatte somit keine Probleme mit dem Einstieg. Aber selbst ohne die Leseprobe wäre mir der Einstieg sehr leicht gefallen. 

Von der Grundidee handelt es sich bei dem Buch um nichts Neues, aber es war dennoch sehr unterhaltsam umgesetzt. Besonders angenehm fand ich, dass ich während des Lesens keinerlei Längen verspürt habe und ich habe das Buch recht schnell gelesen. Was den ein oder anderen vielleicht nerven könnte, ist das ganze Hin und Her zwischen Ruby und James, welches mir allerdings hier nicht negativ aufgefallen ist. Ich empfand es sogar eher als passend, weil die Protagonisten absolut verschieden sind und in zwei verschiedenen Welten aufgewachsen sind. 
Auch wenn es sich in vielen Punkten nicht von anderen New Adult-Geschichten abhebt, hebt es sich definitiv in einem Punkt dennoch von vielen New Adult-Geschichten ab. Normalerweise sind die Charaktere schon an der Universität, was hier aber nicht der Fall war und wir haben sie viel eher auf dem Weg zur Universität begleitet und wie sie sich darauf vorbereiten. Diese Abwechslung fand ich mal ganz erfrischend und man merkt, dass Mona Kasten sich intensiv mit Oxford und den Universitäten vor Ort beschäftigt hat. 
Eine Sache ist mir allerdings recht negativ aufgefallen und das ist das Ende. Das ist das einzige am gesamten Buch, was mir nicht zugesagt hat. Ich fand es viel zu überzogen und schnell. Das ganze Buch über hat das Tempo gestimmt, aber hier ging es Schlag auf Schlag und von ein auf den anderen Moment war das Buch plötzlich zu Ende. Es ist eine ganze Menge passiert und meiner Meinung nach hätte es um einiges besser ausgearbeitet sein können. Einiges hätte man sicher gut im zweiten Teil passieren lassen können, damit das Tempo zum Rest des Buches gepasst hätte. 

Die Charaktere haben mir toll gefallen und ich empfand sie als gut ausgearbeitet. Besonders toll fand ich Ruby und ihre Beziehung zu ihren Eltern, ihrer Schwester und ihren Freunden. Die haben eine recht große Rolle im Buch, was nicht allzu häufig der Fall ist. Was mir an Ruby aber wohl am meisten gefallen hat, ist, dass sie ihre Ziele eisern verfolgt und sich dabei nichts gefallen lässt. 
Was James angeht ... er ist ein wandelndes Klischee. Zumindest zu Anfang, denn sobald man hinter seine Fassade blickt, findet man auch da einen sensiblen Jungen, der mehr möchte, als was für ihn geplant ist. Er ist ein Arschloch, keine Frage, aber im Laufe der Handlung kann man nachvollziehen, warum er sich so benimmt und ich bin schon auf seine weitere Entwicklung in den Fortsetzungen gespannt. 

Fazit
Leider konnte mich der Auftakt der Maxton Hall Trilogie bisher nicht so sehr begeistern wie Mona Kastens Again Trilogie. Allerdings gibt es noch einiges an Luft nach oben und die Geschichte hat ein guten Potential was großartiges zu werden! Ich bin schon wirklich gespannt auf den zweiten Teil und freue mich zu sehen, was sich Mona Kasten hat einfallen lassen. 


Donnerstag, 8. März 2018

[Rezension] Laura Kneidl - Verliere Mich. Nicht.

Autor: Laura Kneidl
Titel: Verliere Mich. Nicht.
Reihe: Band 2 von 2
Seiten: 469
Verlag: LYX
Veröffentlichung: 26. Januar 2018
Gelesen als: Paperback
ISBN: 978-3-7363-0549-6
Preis: 12,90 €

Inhalt
Mit Luca war Sage glücklicher als je zuvor in ihrem Leben. Er hat ihr gezeigt, was es bedeutet, zu vertrauen. Zu leben. Und zu lieben. Doch dann hat Sage' dunkle Vergangenheit sie eingeholt - und ihr Glück zerstört. Sage kann Luca nicht vergessen, auch wenn sie es noch so sehr versucht. Jeder Tag, den sie ihne ihn verbringt, fühlt sich an, als würde ein Teil ihrer selbst fehlen. Aber dann taucht Luca plötzlich vor ihrer Tür auf und bittet sie, zurückzukommen. Doch wie soll es für die beiden eine zweite Chance geben, wenn so viel zwischen ihnen steht?

Zitate
"Sorgen sind nutzlose Gefühle, denn sie ändern rein gar nichts. Entweder nimmt man die Dinge in die Hand und versucht, sie zu ändern, oder man lässt es bleiben und lernt, damit zu leben. Vom Sich-Sorgen-Machen wird nichts besser." (S. 21)

"Es wäre so einfach gewesen, ihn zu berühren. Ihn spüren zu lassen, wie sehr ich ihn vermisste. Ich hätte ihm sagen können, dass ich meine Entscheidung, ihn zu verlassen, bereute." (S. 120)

Meine Meinung
Bevor ich mit meiner eigenen Meinung beginne, möchte ich mich herzlichst beim LYX-Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares bedanken.

   Für viele Leute dürfte diese Dilogie wohl ein Begriff sein und man kann ihr gefühlt gar nicht entkommen. Den ersten Band habe ich verschlungen und so war für mich klar, dass ich den Abschluss nicht lange warten lassen würde. 
Da ich das Ende des ersten Bandes noch sehr gut im Kopf hatte, hat der Einstieg mir keine großen Schwierigkeiten bereitet. Auch, dass das Buch fast nahtlos an das Ende des ersten Bandes anknüpft, hat dabei sehr geholfen, dass der Einstieg einfach fiel. Ich habe vielleicht ein paar Einzelheiten oder Details vergessen, aber diese wurden im Verlauf noch mal erwähnt und somit wieder in Erinnerung gerufen. 

Zu Beginn des Buches war ich noch recht angetan von der Handlung, aber zum Mittelteil hat es mich dann doch ein wenig zu nerven angefangen, weil es ein ständiges Hin und Her war. Das größte Problem war wirklich, dass Sage und Luca nicht miteinander geredet haben und dadurch dieses Hin und Her hervorgerufen haben, was schnell angefangen hat zu nerven. Aus diesem Grund war mir der Mittelteil leider auch ein wenig zu langatmig, während ich den Anfang und das Ende des Buches quasi inhaliert habe, denn das sind die Momente, in denen etwas passiert ist. Im Mittelteil hatte ich auch leider das Gefühl, dass sich die Handlung nur im Kreis drehen würde und es hat mich zu sehr an die Handlung des ersten Bandes erinnert. Zum Ende hin hat sich das aber zum Glück geändert und ich fand es gut, dass der Konflikt mit Sage's Stiefvater der Handlung noch das gewisse Etwas gegeben hat und man eigentlich nur wissen wollte, wie es ausgeht und die Auflösung fand ich ganz gut gelungen. Die Art und Weise wie das Buch dann letztendlich geendet hat, hat mir gut gefallen und ich fand es für das Buch mehr als passend. 
Womit Laura Kneidl bei mir wieder hundertprozentig punkten konnte, ist ihr Schreibstil. Ihr Schreibstil ist wirklich ergreifend und bildhaft, dass man ihn eigentlich nur lieben kann. Ich konnte dank des Schreibstils richtig mit den Charakteren mitfühlen und ich hatte immer das Gefühl, sehr nah an den Charakteren zu sein. 

Zu den Charakteren kann ich nur sagen, dass sie mir wieder ganz gut gefallen haben, auch wenn Luca mir eine ganze Weile unsympathisch war. An einigen Stellen hat er sich auch so unglaublich kindisch benommen, weswegen er bei mir ein paar Sympathiepunkte verloren hat. Sage mochte ich nach wie vor und ihre Unsicherheiten fand ich ganz authentisch, besonders nachdem wie der erste Band geendet hat. Sie hat aber auch im Laufe der Handlung eine tolle Wandlung durchgemacht. 
Was mir wohl am meisten gefallen hat, war, dass wir ein paar der Nebencharaktere noch besser kennenlernen konnten, die man im ersten Band nicht in diesem Umfang kennengelernt hat. Diese Dilogie ist wohl eine der wenigen New Adult Reihen, in der die Nebencharaktere etwas an Tiefe gewinnen, ohne das ihnen ein eigenes Buch gewidmet wird. 

Was ich zum Schluss noch mal erwähnen möchte, ist, dass man diese Dilogie auch mit Vorsicht genießen muss, so wie Aileen es in ihrer Rezension formuliert hat. Der Grund dafür ist die Repräsentation der Angststörung und PTBS, welche durchaus bemängelt worden ist und ich möchte auch auf diese Rezension auf Goodreads hinweisen. Ich selber habe keine Erfahrung mit dem Thema Angststörung und PTBS, finde es allerdings wichtig, dass dadrauf hingewiesen wird. 

Fazit:
Verliere Mich. Nicht. ist ein toller Abschluss für diese Dilogie. Man fliegt nur so durch die Seiten und auch wenn es im Mittelteil ein wenig langatmig wird, so fesselt das Ende einen umso mehr. Es ist eine sehr unterhaltsame Dilogie, bei der man einfach nur mitfühlen und mitfiebern kann. 







Freitag, 2. März 2018

[Monatsrückblick] Februar 2018

Während der Januar gefühlt gar nicht vergehen wollte, ist der Februar wie im Flug vergangen. Vielleicht kam mir das ja aufgrund der Semesterferien so vor, denn ich hatte keine Klausurenphase, wie viele andere Studenten. Einzig und allein ein Essay musste ich bis Mitte Februar schreiben, und das habe ich ganz erfolgreich geschafft. Den restlichen Februar habe ich einfach damit verbracht nichts zu tun und zu entspannen, was wirklich wieder nötig war. Neben dem entspannen und Freunde treffen war ich außerdem mit meinem Eltern beim Musical Kinky Boots, welches absolut fantastisch ist. Solltet ihr die Chance bekommen, Kinky Boots zu sehen bevor es im September schließt, dann solltet ihr es wirklich tun. Tolle Musik, tolle Kostüme und eine Story mit einer guten und wichtigen Message. 
Gelesen habe ich diesen Monat ein kleines bisschen mehr als im Januar und dazu kommen wir dann jetzt. 

Statistik
Gelesen: 7
Seitenzahl (insgesamt): 2.604
Seitenzahl (Schnitt am Tag): 93
Durchschnittliche Bewertung: 2,9
Angefangen: -
Neuzugänge: 3
SuB (am Ende des Monats): 57 (Vormonat: 58)

Gelesen

1. Tijan - Zwischen und die Sehnsucht
2 von 5 Eulen
Leider konnte mich das Buch so gar nicht von sich überzeugen. Ich wollte schon länger etwas von Tijan lesen, aber leider war es für mich eher ein Reinfall. Die Handlung konnte mich nicht packen, hat sich zum Teil echt in die Länge gezogen und die Charaktere fand ich auch nicht sehr gut. Auf der anderen Seite hat es allerdings an einigen Stellen wirklich unterhalten.  Ich bezweifle aber, dass mir das Buch lange im Gedächtnis bleiben wird. Selbst jetzt habe ich Probleme genau zu erinnern, worum es in dem Buch ging. 

2. Samira Ahmed - Love, Hate & other Filters
2,5 von 5 Eulen
Hier tut mir die Bewertung am meisten weh. Ich habe mich so auf das Buch gefreut, besonders weil es ein Own Voices Buch ist und um Islamophobia handelt. Leider bietet es nicht, was es verspricht. Die kompletten ersten 50% war ich gelangweilt und habe darauf gewartet, dass der Terroranschlag geschehen würde und die damit resultierende Islamophobia, mit der geworben worden ist. Leider kam mir dieser Aspekt viel zu kurz und ich denke, dass man noch viel mehr hätte aus der Handlung holen können. Was mir auch negativ aufgefallen ist, waren die Eltern der Protagonistin, die ich doch als sehr stereotypisch empfunden hab. Für mich war das Buch zum Großteil leider ein Reinfall. 

3. Amie Kaufman & Jay Kristoff - Illuminae 
5 von 5 Eulen 
Hierbei handelt es sich diesmal um einen Reread, weil ich demnächst mal endlich Gemina lesen wollte, bevor der dritte Band erscheint. Genau wie beim ersten Mal war das Buch eine reinste Achterbahnfahrt und ich habe bei diesem reread so viele Dinge erneut entdecken können, die ich seit dem ersten Mal lesen vergessen habe und es hat einfach nur Spaß gemacht. Definitiv eine Trilogie, die ich weiterhin jedem empfehlen werde, bis er sie gelesen hat. 

4. Emma Chase - Tangled
1 von 5 Sternen
Ich vergebe selten so eine schlechte Bewertung, aber ich habe dieses Buch gehasst. Auf Goodreads hat das Buch eine sehr gute Bewertung und ich war echt gespannt. Im Endeffekt bin ich froh, dass ich keinen Cent für das Buch ausgegeben habe und es nur aus der Bücherhalle zuhause hab. Die gesamte Handlung war einfach nur schlecht bzw sie war gar nicht vorhanden außer, dass der Protagonist seine neue Kollegin vögeln will und auch die Umsetzung fand ich nicht gelungen. Zudem waren die Charaktere komplett flach und haben mich irgendwann nur noch genervt. Außerdem war der Protagonist extrem sexistisch und das hat sich bis zum Schluss nicht geändert! Ich werde immer noch wütend, wenn ich nur an das Buch denke. Ich kann die ganzen positiven Bewertungen absolut nicht nachvollziehen. 

5. Isabell May - Close to you
3 von 5 Eulen
Close to you habe ich im Rahmen einer Leserunde auf Lesejury gelesen und es hat mir ganz gut gefallen. Es ist eine wirklich gute Geschichte für Zwischendurch, wenn man mal etwas leichteres lesen möchte. Es war definitiv nicht perfekt, besonders da die Thematik der Angstzustände im Laufe der Handlung immer mehr in den Hintergrund gerückt sind. Das ist wohl der größte Punkt, der mir am Buch missfallen hat. Außerdem fand ich, dass das Buch zum Ende hin leider schwächer geworden ist. Dennoch hat es mir ein paar freudige Lesestunden bereitet. 

6. Laura Kneidl - Verliere Mich. Nicht.
4 von 5 Eulen
Verliere Mich. Nicht. war wohl das Buch, auch welches ich mich neben Love, Hate & other Filters am meisten gefreut habe. Mich hat es zum Glück auch nicht enttäuscht und konnte mich gut unterhalten. Leider fand ich allerdings, dass der Mittelteil sich etwas gezogen hat und irgendwann nervte es mich, dass Sage und Luca nicht richtig miteinander gesprochen haben. Ansonsten habe ich aber nicht wirklich was an dem Buch zu bemängeln. Eine vollständige Rezension ist auch schon in Planung. 
7. Piper Rayne - The Bartender
3 von 5 Eulen 
Das letzte Buch im März hat mich eher mäßig begeistert. Es war definitiv nicht schlecht, aber auch nicht überragend gut. Die Charaktere fand ich in Ordnung, auch wenn sie den Großteil recht flach wirkten und die Handlung war jetzt auch nichts besonders neues. Wobei ich es bei dem Buch toll fand, dass zwischen der Protagonistin und dem Love Interest kein riesen Hin und Her geherrscht hat. Mir persönlich war das Tempo der Handlung auch etwas zu schnell, was vielleicht auch durch die sehr kurzen Kapitel gewesen ist. Wenn die Kapitel etwas länger gewesen wären, hätte man sie mit mehr Handlung ausfüllen und den Charakteren mehr Tiefe geben können. 

Monatshighlight

Enttäuschung des Monats