3 Eulen

[Rezension] Mona Kasten - Save Us

14:29

Save Us | Mona Kasten | Band 3 | LYX Verlag | 384 Seiten | Paperback | 12,90 €

Inhalt

Können sie sich retten? Oder werden sie sich gegenseitig zerstören? 

Ruby steht unter Schock: Sie wurde vom Maxton-Hall-College suspendiert. Und das Schlimmste: Alles deutet darauf hin, dass niemand anders als James dafür verantwortlich ist. Ruby kann es nicht glauben – nicht nach allem, was sie gemeinsam durchgestanden haben. Sie dachte, dass sie den wahren James kennengelernt hat: den, der Träume hat, den, der sie zum Lachen bringt und ihr Herz mit einem einzigen Blick schneller schlagen lässt. Doch während Ruby dafür kämpft, trotz allem ihren Abschluss machen zu können, droht James einmal mehr unter den Verpflichtungen gegenüber seiner Familie zu zerbrechen. Und die beiden müssen sich fragen, ob die Welten, in denen sie leben, nicht vielleicht doch zu verschieden sind …

Zitate

"Wenn Ruby mir so nahe ist, fühlt es sich nicht mehr an, als würde die Last der Welt auf meinen Schultern ruhen. Vielmehr fühlt es sich so an, als würde sich die Welt in meinen Armen befinden." (S. 58)

"Ich will kein Mann sein, der um jeden Preis seinen Willen bekommt und ohne Rücksicht auf Verluste durchs Leben geht. Ich dachte immer, ich habe keine Wahl. Doch die letzten Monate haben mir gezeigt, wie unberechenbar das Leben ist. Sie haben mir gezeigt, dass es für mich etwas gibt, wofür es sich zu kämpfen lohnt." (S. 96)

Meine Meinung

Bevor ich mit meiner eigenen Meinung beginne, möchte ich mich herzlichst beim LYX-Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares bedanken.

Auch, wenn ich denke, dass diese Trilogie nicht die beste New Adult Trilogie auf dem Markt ist, war ich dennoch sehr gespannt auf den Abschluss und ob dieser mich vielleicht letztendlich richtig begeistern kann. 

Beim Einstieg in die Handlung musste ich doch erstmal stutzen und war für einen Moment verwirrt, denn das Buch beginnt mit der Sicht von Graham, dem Lehrer von Ruby und James, der etwas mit Lydia hatte. Damit habe ich so gar nicht gerechnet und das hat mir den unmittelbaren Einstieg etwas schwerer gemacht. Schnell musste ich aber auch feststellen, dass das Buch in so vielen Sichten geschrieben worden ist, was komplett unnötig war. Im zweiten Band fand ich die Anzahl der Sichten noch in Ordnung, aber hier wirkte es einfach nur überladen. 

Die vielen verschiedenen Sichten bewirkten auch, dass die einzelnen Handlungsstränge nicht genug ausgearbeitet waren und die Handlung wechselt immer und immer wieder zwischen den einzelnen Handlungen, die nicht unbedingt etwas mit der Grundgeschichte zu tun hatten. Zum Teil hätte man diese komplett aus der Geschichte nehmen können und es  wäre einen kaum aufgefallen. So ging es mir zum Beispiel mit der Handlung um Ember und Wren. 

Wenn ich das aber außer Acht lasse, hat die Geschichte mir wieder ganz gut gefallen und zum Glück ist sie weniger mit Drama beladen als die vorherigen zwei Bücher. An mancher Stelle war es dann aber doch ein wenig zu ruhig und es hätte etwas vom Drama, welches auf den letzten 60 Seiten des Buches auftaucht, ruhig eher einbringen können. Wenn das gemacht worden wäre, dann wäre das Buch weiterhin nicht mit Drama beladen gewesen, sondern es hätte sich alles schön ausbalanciert und man hätte den Konflikten ein paar Seiten mehr geben können. So war jetzt alles sehr schnell Friede, Freude, Eierkuchen, was sehr unrealistisch gewirkt hat. Somit wirkte das Ende sehr gehetzt, was bei mir nur ein Augenrollen hervorgebracht hat. 

Die Charaktere sind mir in diesem Band ein wenig mehr ans Herz gewachsen und es war wirklich schön mit anzusehen, wie sie sich für sich selber, aber auch für ihre Freunde, einsetzen. Besonders gerne habe ich das bei James gesehen, denn dieser scheint endlich aus seinem Käfig ausbrechen zu wollen und es war auch toll zu sehen, wie sehr sich die Charaktere untereinander bei allem unterstützen und nur das Beste füreinander wollen. 

Zuletzt kann ich sagen, dass es bei dieser Trilogie vielleicht besser gewesen wäre, wenn es eine Campanion-Reihe gewesen wäre, bei der jedem Pärchen sein eigenes Buch gewidmet worden wäre. Dann hätte mich die Trilogie vielleicht auch viel mehr begeistern können. 

Fazit

Save Us ist wieder auf dem selben Niveau wie seine beiden Vorgänger und kein Abschluss, der einen wirklich begeistert zurück lässt. Das Buch kann einen, trotz seiner Mängel, definitiv unterhalten und es ist ein würdiger Abschluss. Zu große Erwartungen darf man an diesen Abschluss aber definitiv nicht haben, denn dann wird man recht sicher enttäuscht. Es ist definitiv kein schlechtes Buch, aber es haut einen eben auch nicht vom Hocker.

Monatsrückblick

[Monatsrückblick] September 2018

12:37

Wie schnell ist der September bitte vorbeigegangen? Es fühlt sich gerade mal erst wie gestern an, dass der September begonnen hat und ich einen vollen Monat vor mir hatte, bis die Uni wieder anfängt und nun sind es nicht mal mehr ganz zwei Wochen, bis ich wieder in den Seminarräumen und Hörsälen sitzen werde und mein drittes Semester an der Uni bewältige. Bis dahin sollte ich wirklich meinen Schlafrhythmus wieder unter Kontrolle bringen. 
Im September habe ich eigentlich nicht wirklich gedacht, dass ich wirklich was lesen würde. Bis zur Mitte des Monats habe ich kein einziges Buch beendet. Irgendwie fehlte mir so gänzlich die Lust zu lesen und noch dazu war ich auch immer bemüht meiner Mutter das Leben so einfach wie möglich zu machen. In der zweiten Hälfte hat sich aber alles geändert, denn mit dem immer herbstlicheren Wetter kam die Leselaune wieder und ich habe es tatsächlich geschafft ein paar Bücher zu beenden. 
Außer den normalen Sachen wie Freunde treffen ist im September auch nicht viel passiert, außer, dass ich angefangen habe ab und zu mal auf die Hündin der Steuerberaterin meines Vaters aufzupassen, wenn sie bei einem Fußballspiel sind und ich habe mir Tickets für das You Me At Six Konzert hier in Hamburg im Januar gekauft. 
Im Oktober hoffe ich jetzt mal, dass ich es endlich schaffe, ein paar meiner Bücher an die Bücherhallen spenden zu können und das ich in die meisten meiner Kurse in der Uni reinkomme und das der Start ins Semester nicht allzu schwer wird. Was das Lesen angeht, bin ich sehr positiv gestimmt, denn die Lust ist tatsächlich noch da :)

Statistik

Gelesen: 4
Seitenzahl (insgesamt): 1432
Seitenzahl (am Tag): 46
Durchschnittliche Bewertung: 3,0
Angefangen: Gemina
Neuzugänge: 3
SuB (am Ende des Monats): 55 (Vormonat: 54)

Gelesen


1. Christina Lauren - Dating You Hating You: Hoffnungslos verliebt
4 von 5 Eulen
Es gibt inzwischen so viele positive Meinungen zu den Büchern von Christina Lauren und ich kann mich hier nur anschließen. Das Buch überzeugt durch seinen Unterhaltungswert und mit Charakteren, die man einfach nur mögen kann, trotz der manchmal etwas kindischen Art. Besonders in ihrem Wettkampf um ihren Platz in der Firma. Nur dadurch fühlte sich der Mittelteil nicht langatmig an. Leider fand ich aber das Ende ein wenig zu gehetzt. Das hätte sicher noch ein paar Seiten mehr gebraucht. 

2. Kelly Walker - Promise Me
2 von 5 Eulen
Leider konnte mich das Buch nicht wirklich in den Bann ziehen. Ich glaube, für die paar Hundert Seiten habe ich mehrere Wochen gebraucht. Ich war so ziemlich die ganze Zeit über verwirrt, was denn letztendlich los war, weil es einfach kaum Antworten auf irgendwelche Fragen gibt. Als Leser wurde man hier zu sehr im Dunkeln gelassen, was das Lesen sehr erschwert hat und einem den Spaß genommen hat. Zudem konnten mir die Charaktere nicht egaler sein. Ich konnte zu ihnen einfach keine Verbindung aufbauen. Das Buch hatte gute Ansätze, aber in der Umsetzung ist es doch mächtig gescheitert. 

3. Shirley Jackson - We Have Always Lived In The Castle
4 von 5 Eulen
Das Buch habe ich mir durch Zufall auf Overdrive als Hörbuch ausgeliehen und auch wenn ich eine Weile gebraucht habe, bis ich es beendet habe, hat es mir sehr gut gefallen. Egal ob es die Charaktere waren oder die Handlung selber... alles konnte mich in den Bann ziehen. Die Sprecherin war meiner Meinung auch perfekt. Bei einem anderen Buch hätte ich sie vielleicht nicht gemocht, aber sie passt hier richtig gut hin und schafft es wirklich, dass die Grundstimmung der Geschichte beim Hörer ankommt. Ich werde in Zukunft sicher mehr von Shirley Jackson lesen!

4. Alexandra Bracken - The Darkest Minds
2 von 5 Eulen
Also das war mal ein Flop. Hier hatte ich definitiv mehr erwartet, weil das Buch so gehypt worden ist und der Trailer für den Film war auch richtig gut. Das sich dahinter so ein schlechtes Buch verbirgt, hätte ich nicht gedacht. Am Anfang war das Buch ja noch interessant, aber es wurde sehr schnell langweilig und die Handlung drehte sich gefühlt im Kreis. Die Charaktere gingen mir ALLE auf die Nerven und ich konnte zu keinem eine Verbindung aufbauen oder ihre Taten in irgendeiner Weise nachvollziehen. Was mich auch gestört hat, ist, dass kaum Fragen beantwortet worden sind und der Weltenbau und die Kräfte der Kinder waren auch recht schlecht ausgearbeitet. Von dieser Trilogie halte ich von nun an Abstand, denn wie ich gehört habe, wird es nicht besser. 

4 Eulen

[Rezension] Christina Lauren - Dating You Hating You: Hoffnungslos verliebt

12:34

Dating You Hating You | Christina Lauren | MIRA Taschenbuch | 400 Seiten | Paperback | 9,99 €

Inhalt

Als wäre das Leben als Schauspielagentin in Hollywood nicht schon stressig genug, muss Evie sich auch noch ausgerechnet in den attraktiven Carter verlieben. Denn nach einer heißen Nacht mit ihm erfährt sie, dass ihre Firmen fusionieren sollen – was sie zu erbitterten Konkurrenten macht. Liebe wird somit umgehend vom Speiseplan gestrichen – jetzt helfen nur noch gezielte Sabotageakte. Evie hat nicht umsonst so lange für ihre Karriere geschuftet: Jetzt ist Krieg! Aber jeden Tag wird ihre Sehnsucht nach Carters heißen Küssen stärker …  

Zitate

"Als mir klar wird, wie gut unsere verschiedenen Herangehensweisen sich ergänzen, wird mir kurz warm ums Herz. Wäre es nicht schön, wenn wir kooperieren könnten?"

"Ich glaube, mir fällt erst jetzt wirklich auf, wie schwierig es sein muss, eine Frau  zu sein. Du bist entweder zu dünn oder nicht dünn genug. Erledige deinen Job fehlerfrei, aber wage es nicht, einen der Männer zu überstrahlen. Sag deine Meinung, aber sei nicht zickig. Lächle. Und dann sind da Kerle wie Brad, die das System voll und ganz zu ihren Gunsten ausnutzen."

Meine Meinung

Bevor ich mit meiner eigenen Meinung beginne, möchte ich mich herzlichst bei MIRA Taschenbuch für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares bedanken.

Das Duo Christina Lauren gibt es schon ein paar Jahre, aber innerhalb der letzten paar Monaten sind ihre Bücher immer populärer geworden und auch ich konnte mich ihnen nicht entziehen. Dating You Hating You hat mich besonders deswegen interessiert, weil es eine Enemies To Lovers Geschichte ist. 

Der Einstieg fiel mir nicht sehr schwer und ich fand es toll, dass wir zuerst einen kleinen Einblick in Hollywood bekommen bevor wir die Protagonistin Evie kennenlernen. So konnte man sich erstmal einen Einblick in die Umgebung verschaffen, in der die Handlung spielt. Sobald diese Carter kennenlernt, geht die Handlung auch so richtig los, worauf man glücklicherweise nicht lange warten muss. 

Ich glaube, dass ich lange nicht mehr so viel bei einem Buch lachen musste. Nachdem die Agenturen, in denen Evie und Carter arbeiten, fusionieren, geht der Konkurrenzkampf erst los, denn nur einer von beiden kann seinen Job in Los Angeles behalten. Man könnte meinen, dass es größere Sabotageakte sind, aber tatsächlich sind es eher kleinere Streiche und so fies sie zum Teil sind, sie sind auch einfach wahnsinnig unterhaltsam. Im Mittelteil stagniert die Handlung ein wenig, weil der Fokus so sehr auf den Sabotageakten liegt, da diese aber zum Teil so unterhaltsam sind, ist mir das kaum aufgefallen. 
Neben diesen und der Romanze, die sind Stück für Stück entwickelt, liegt der Fokus auch noch auf Sexismus am Arbeitsplatz. Der Sexismus in der Agentur ist mehr als offensichtlich und ich wurde an manchen Stellen so richtig wütend, weil der Boss von Evie und Carter so ein Sexist ist und seine Stellung richtig ausnutzt. Ich war aber auch so froh, dass Evie sich nicht hat unterkriegen lassen, sondern weiter gekämpft hat.
Generell mochte ich Evie, genauso wie Carter, sehr gerne. Beide waren sehr sympathische Charaktere, deren Handlungen ich immer nachvollziehen konnte, auch wenn ihre Sabotageakte manchmal ein wenig kindisch wirkten. 

Das Ende habe ich dann aber doch als zu schnell empfunden. Es passiert eine ganze Menge, egal ob zwischen Evie und Carter oder  an ihrem Arbeitsplatz und ich hatte ein wenig das Gefühl, als wollten die Autorinnen das Buch einfach nur ganz schnell beenden und haben alles auf einmal rein geklatscht ohne dem ganzen vielleicht noch 30 Seiten mehr zu geben, damit es sich nicht so gehetzt anfühlt. Ich muss aber auch sagen, dass ich beim unmittelbaren Ende nicht mehr mit dem Grinsen aufhören konnte.

Fazit

Mit Dating You Hating You haben Christina Lauren und unfassbar unterhaltsame Geschichte geschaffen. Die Handlung stagniert zwar ein wenig im Mittelteil, aber der Unterhaltungswert macht dies wieder wett. Das Ende fühlte sich für mich leider ein wenig gehetzt an, weswegen das Buch nicht vollends überzeugen konnte. 

Off-Topic

5 Gehypte Bücher, die ich nicht mochte

12:15

Ich glaube, dass wir sie alle kennen. Die Bücher, die jeder zu lieben scheint, aber man selber fand sie einfach nur schrecklich und kann den Hype um diese Bücher einfach nicht verstehen. Häufig habe ich das Glück, dass ich gehypte Bücher ebenfalls mag, da ich meinen Geschmack recht gut kenne, aber ab und zu gibt es auch mal Bücher, die mich, trotz des Hypes, einfach nur enttäuscht haben.
Heute möchte ich deshalb ein paar Bücher vorstellen, die in der Vergangenheit gehypt worden sind (im deutschsprachigen und/oder englischsprachigen Raum) und die mir nicht gefallen haben.

Tomi Adeyemi - Children of Blood and Bone

Leider ist das Buch bei mir unter dieser Kategorie zu finden. Ich hatte so hohe Erwartungen an das Buch, als es endlich erschienen ist, weil es sich so gut anhörte. Ein Fantasybuch, dessen Welt von Westafrika inspiriert ist und dessen Charaktere allesamt schwarz sind. Das muss einfach gut sein, habe ich mir gedacht. Und dann habe ich es gelesen...

Ich hatte einige Probleme mit dem Buch. Dabei war es egal, ob es die Charaktere sind oder die Handlung an sich. Die Handlung war mir zu einfach, es gab für alles innerhalb weniger Momente eine Lösung und nie wurden die Charaktere so richtig raus gefordert. Außerdem waren die Charaktere einfach nur uninteressant und unsympathisch. Ihre Handlungen konnte ich zu keinem Zeitpunkt großartig nachvollziehen. Dazu kommen auch noch die mehr als unnötigen und unrealistischen Romanzen. Zuletzt gesellen sich dann auch noch Plot Holes dazu.

Es ist schön, dass es endlich ein Fantasybuch gibt, in dem BPoC repräsentiert sind, aber das reicht für mich persönlich nicht aus, wenn der Rest nicht stimmt. Ich bin trotzdem darauf gespannt, was die Autorin in Zukunft noch so schreiben wird.

Samira Ahmed - Love, Hate and other Filters

Love, Hate and other Filters war noch ein Buch, auf welches ich mich enorm gefreut habe. Ich muss gestehen, dass ich nie den Klappentext gelesen habe, denn die Art und Weise, wie es beworben worden ist, hat schon mein Interesse geweckt und ich wusste, dass ich es unbedingt lesen muss. Das Buch wurde immer so beschrieben, dass nach einem Terroranschlag Maya und ihre Familie mit Islamfeindlichkeit konfrontiert werden, da der Terrorist denselben Nachnamen hat, wie die Familie. Für mich hörte sich das sehr interessant an und ich dachte, dass das Buch sehr viel Potential hat, besonders da es sich um ein Own Voices Buch handelt. 

Nachdem der besagte Terroranschlag aber nach 50 % des Buches immer noch nicht passiert ist, war ich extrem genervt. In der ersten Hälfte des Buches ging es um etwas komplett anderes und nachdem der Anschlag dann (endlich) geschehen ist, ist mir der Aspekt mit der Islamfeindlichkeit leider zu kurz gekommen. Hätte ich vorher den Klappentext gelesen, dann hätte mich das Buch sehr wahrscheinlich nicht enttäuscht, denn schlecht ist es nicht. Ich habe aber leider nicht das Buch bekommen, was ich erwartet habe, weswegen ich es im Endeffekt nicht mochte. 

Gena Showalter - Alice in Zombieland

Vor ein paar Jahren wurde diese Reihe enorm gehypt. Besonders hier in Deutschland habe ich die Reihe ständig auf Blogs gesehen und ich bin natürlich neugierig geworden. Auch, wenn ich sonst kein Fan von Zombies bin.

Leider war auch das Buch ein absoluter Reinfall für mich und ich konnte den Hype an keiner Stelle nachvollziehen. Ich kann mich noch gut dran erinnern, wie sehr mir die Charaktere auf die Nerven gegangen sind und die Handlung war auch nicht besonders gut. Ich kann mich ehrlich gesagt gar nicht mehr wirklich so genau an die Handlung erinnern. Mein Gehirn hat diese wohl mit Absicht verdrängt. Für mich war das Buch wirkliche Zeitverschwendung, aber ich wollte unbedingt sehen, was an dem Hype dran ist.

Victoria Aveyard - Red Queen

Die Reihe von Victoria Aveyard wird sowohl im englischsprachigen, als auch im deutschsprachigen Raum gehypt, wobei der Hype in Deutschland etwas abgestorben zu sein scheint. Mich hat das wunderschöne Cover direkt angesprochen und es klang sehr interessant. 

Ich kann bis heute den Hype nicht verstehen und nach dem zweiten Teil habe ich die Reihe auch komplett aufgegeben. Für mich war sie einfach viel zu langweilig und ein purer Abklatsch von all den Dystopien, die vor ein paar Jahren so richtig populär waren. Bei den Charakteren konnte ich ebenfalls nur die Augen rollen. Besonders nach dem zweiten Teil, Glass Sword, hat mich die Geschichte verloren und ich weigere mich, noch mehr Zeit mit dieser Reihe zu verschwenden. 

Alexandra Bracken - The Darkest Minds

Bei der Trilogie bin ich mir gar nicht sicher, wie groß der Hype hier in Deutschland gewesen ist, aber im englischsprachigen Raum war er doch sehr groß. Und in den letzten Monaten ist er wieder ein wenig größer geworden, weil der Film gerade erst erschienen ist. Eigentlich wollte ich ihn mir auch ansehen, aber nachdem ich das Buch gelesen habe, ist mein Interesse komplett verflogen. 

Bei diesem Buch frage ich mich wirklich, ob ich das gleiche Buch wie alle anderen gelesen habe. Am Anfang fand ich es noch ganz interessant, aber schnell ging es mir auf die Nerven. Es werden keine Fragen beantwortet, die Charaktere sind allesamt nur nervig und sie könnten mir nicht egaler sein. Mir blieb das Buch von Anfang bis Ende einfach zu undurchsichtig. Es wird nicht mal wirklich erklärt, warum die Kinder alle eingesperrt werden. Klar, sie haben alle irgendwelche Kräfte bekommen, aber das erklärt die Handlungen trotzdem nicht. Noch dazu ist die Handlung im Gesamten mehr als langweilig und ich hab es kaum geschafft 5 Seiten zu lesen, ohne einzuschlafen. Das ist definitiv eine der schlechtesten Dystopien, die ich je gelesen habe. 


Könnt ihr mir bei manchen der Bücher zustimmen oder geht es euch da komplett anders als mir? Und welche gehypten Bücher mochtet ihr nicht?

4 Eulen

[Rezension] Elle Kennedy - The Chase

11:15

The Chase | Elle Kennedy | Band 1 | Elle Kennedy Inc. | 378 Seiten |  E-Book | 4,99 €

Inhalt

Everyone says opposites attract. And they must be right, because there’s no logical reason why I’m so drawn to Colin Fitzgerald. I don’t usually go for tattoo-covered, video-gaming, hockey-playing nerd-jocks who think I’m flighty and superficial. His narrow view of me is the first strike against him. It doesn’t help that he’s buddy-buddy with my brother.
And that his best friend has a crush on me.
And that I just moved in with them.
Oh, did I not mention we’re roommates?
I suppose it doesn’t matter. Fitzy has made it clear he’s not interested in me, even though the sparks between us are liable to burn our house down. I’m not the kind of girl who chases after a man, though, and I’m not about to start. I’ve got my hands full dealing with a new school, a sleazy professor, and an uncertain future. So if my sexy brooding roomie wises up and realizes what he’s missing?
He knows where to find me.

Zitate

"I feel like too many girls fail to remember one vital truth: we deserve someone who gives us one hundred percent. Half-assed effort isn't effort. Half-assed love isn't love."

"She brings out a growly, primal side of me I hadn't known existed until she showed up and started driving me batshit crazy. And... I frickin' love it."

Meine Meinung

Seitdem Elle Kennedy eine Spin-Off-Reihe zu ihrer Off-Campus-Reihe angekündigt hat, habe ich das Erscheinen dieses Buches heiß ersehnt und musste es sofort lesen, als es vor ein paar Wochen erschienen ist.
Ich war schon sehr gespannt, was sich die Autorin sich für dieses Spin-Off ausgedacht hat und wie sie die Charaktere der Off-Campus-Reihe einbezieht.

Da es schon ein wenig her ist, dass ich die Off-Campus-Reihe gelesen habe, brauchte ich etwas länger um komplett in die Handlung zu kommen, besonders da ich mir auf den ersten paar Seiten mir wieder in Erinnerung rufen musste, wer die Charaktere denn eigentlich sind. Sobald ich das aber auf die Reihe bekommen habe, war ich vollkommen in der Geschichte und konnte sie ganz entspannt weiterlesen. Den Einstieg fand ich auch in soweit sehr interessant, da Summer quasi einen Neustart in einer anderen Stadt machen muss und nicht in die Studentenverbindung gelassen wird, was ihren Neustart natürlich erschwert. Nur durch ihren Bruder, Dean, zieht sie bei Fitzy und seinen zwei Teamkollegen ein. Von dort an nimmt die Handlung so richtig an Lauf an.
Im gesamten hat mir die Handlung sehr gut gefallen. Sie war sehr unterhaltsam und ich habe es geliebt mit anzusehen, wie Summer und Fitzy sich näher kommen und welche Probleme sich zwischen ihnen beiden auftut, denn sie sind doch schon recht verschieden. Hier und da gab es dann auch mal kleine Cameos von Garrett & Co. die ich geliebt habe. Außerdem erlebt man auch Tucker mit seiner Tochter, womit ich irgendwie so gar nicht gerechnet habe, aber das hat es umso schöner gemacht.

Eine Sache hat mir leider an der Handlung dennoch nicht zugesagt und das war, dass die Autorin eine Dreiecksbeziehung mit ins Spiel gebracht hat. Zwar nicht auf dem Level von der Twilight-Saga, denn hier wird es relativ schnell aufgelöst und es ist zu 100 % klar, wer für wen wirklich Gefühle hat. Meiner Meinung nach hätte sie aber das Ganze dennoch komplett weglassen können. Zum Teil hat dies mir auch Summer unsympathisch gemacht, denn für eine Zeit lang hatte man wirklich das Gefühl, dass sie der dritten Person etwas vorgemacht hat. Es hat natürlich das gewisse Drama zur Geschichte beigetragen, aber optimal umgesetzte fand ich diesen Punkt nicht.

Von den Charakteren war ich wieder angetan. Dieses Mal haben wir es nicht mit einer Studenten-WG zu tun, in der alle beste Freunde sind. Das wird definitiv durch Fitzy klar. Die Dynamiken zwischen den Charakteren stimmte aber dennoch und man hat gemerkt, dass die Jungs in einem Team sind. Summer hat die Jungs, zumindest zwei, ein wenig aufgemischt und sie hat frischen Wind in die WG gebracht. Generell mochte ich Summer sehr gerne und ich bin froh, dass wir Summer besser kennenlernen konnten. Aber auch, dass wir Fitzy endlich besser kennenlernen konnten, hat mich gefreut, denn ich mochte ihn schon in der Off-Campus-Reihe und er hat definitiv das Herz am richtigen Fleck. Alles in allem fand ich die Protagonisten, aber auch die Nebencharaktere, sehr gut ausgearbeitet und ich hatte richtig das Gefühl, dass sie auch echte Personen hätten sein können. Ich freue mich schon drauf, mehr über die Charaktere zu erfahren. Ich denke, dass da noch einiges gutes auf uns zukommen wird.

Fazit

Mit The Chase ist Elle Kennedy der Start in diese Spin-Off-Reihe mehr als gelungen. Ich mochte zwar den Teil mit der Dreiecksbeziehung nicht, aber der Rest der Handlung hat mir sehr gut gefallen und das Buch war sehr unterhaltsam. Ich hatte sehr viel Spaß beim Lesen und bin quasi durch das Buch geflogen. Jetzt heißt es erstmal warten, bis mit The Risk der zweite Teil dieser Reihe erscheint.