Monatsrückblick

[Monatsrückblick] November 2018

08:18

Wie ist das denn jetzt so schnell passiert, dass wir schon Dezember haben? Ich habe das Gefühl, dass der November gar nicht stattgefunden hat, so schnell zog er an mir vorbei. Im Fokus standen im November wieder die Uni und die Gesundheit meiner Mutter. Für ersteres hatte ich extrem viel zu tun wieder, aber ich habe jetzt endlich eine recht gute Routine gefunden und fühle mich nicht mehr permanent gestresst. Was vielleicht auch daran liegt, dass die erste von meinen zwei Präsentationen nun hinter mir liegt. Zu letzterem gibt es eigentlich nur zu sagen, dass meine Mutter eine recht große OP wegen dem Krebs hatte und seitdem sie diese OP hatte, muss ich jetzt größtenteils den Haushalt alleine machen, damit sie sich ordentlich ausruhen und schonen kann. Die beiden Dinge haben einfach den Großteil meines Lebens momentan eingenommen, weswegen ich abends häufig keine große Kraft mehr habe und auch mental einfach nur ausgelaugt bin. 
Dennoch habe ich spontan Zeit gefunden im November auf ein Konzert von einer Band zu gehen, deren Musik ich zuvor noch nie gehört habe und es war auch das kleinste Konzert, auf dem ich bisher gewesen bin.
In der wenigen Stunden, die ich dann doch mal genug Konzentration hatte, habe ich natürlich auch wieder was gelesen und im November sind es dann doch noch 4 Bücher geworden, von denen eines fast 1.000 Seiten lang war. 

Statistik

Gelesen: 4
Seitenzahl (insgesamt): 2316
Seitenzahl (am Tag): 77
Durchschnittliche Bewertung: 4,3
Angefangen: Wuthering Heights
Neuzugänge: 4
SuB (am Ende des Monats): 56 (Vormonat: 55)

Gelesen

1. Ali Smith - Artful
3 von 5 Eulen
Das Buch musste ich für die Uni lesen, weil ich darüber eine Präsentation halten muss. Ich hatte keine wirklichen Erwartungen an das Buch, weil ich es noch nie vorher gesehen habe. Es hat mir aber ganz gut gefallen, auch wenn ich, besonders zum Ende hin, mich manchmal gefragt habe, was die Autorin mit dem Buch eigentlich aussagen wollte. Außerdem war es zum Teil auch ziemlich langweilig, weil permanent nur andere Künstler und ihre Werke genannt worden sind. 

2. J.K. Rowling - Harry Potter and the Half-Blood Prince
5 von 5 Eulen
Mein Reread des Monats <3
Harry Potter hat mich wieder morgens immer auf dem Weg zur Uni begleitet und auch nachmittags, wenn ich auf dem Weg nach Hause war. Ich liebe den 6. Teil genauso viel wie die Teile davor und es hat wieder so unglaublich viel Spaß gemacht in diese Welt einzutauchen. Diese Bücher machen selbst beim 100. Lesen einfach extrem viel Spaß und man entdeckt immer wieder neue Sachen, die man vergessen hat.

3. Sarah J. Maas - Kingdom of Ash
5 von 5 Eulen
Kingdom of Ash was wohl DAS Buch, welches ich dieses Jahr erwartet habe. Ich hatte sehr hohe Erwartungen an das Buch, welche auch zum Glück getroffen worden sind. Ich habe an diesem Buch wirklich nichts zu bemängeln, denn jedes Mal wen ich es gelesen habe, war ich einfach nur gefesselt und das Buch hat mich auch so viele Emotionen fühlen lassen. Das Ende war einfach nur genial und mir bricht das Herz, wenn ich daran denke, dass es wirklich der letzte Teil dieser Reihe gewesen ist. Auch wenn die Bücher problematisch sind, gehören sie einfach zu meinen Lieblingen, weil sie mir so viel Freude bereiten.

4. Scarlett Curtis - The Future Is Female
4 von 5 Eulen
Von dieser feministischen Anthologie habe ich einiges erwartet und zum Großteil sind meine Erwartungen getroffen worden. Manche Themen in diesem Buch haben sich mir leider zu sehr gehäuft, sodass sie etwas lästig wurden, weil sie auch zum Teil nicht aufeinander aufgebaut haben. Man bekommt dennoch einen Einblick in den Feminismus vieler verschiedener Frauen und was diese zum Feminismus zu sagen haben. Man kann eine Menge lernen, aber man sollte auch hier die Aufsätze kritisch sehen, da diese sehr subjektiv sind.

4 Eulen

[Rezension] Scarlett Curtis - The Future Is Female

16:46

The Future Is Female | Scarlett Curtis | Goldmann Verlag | 416 Seiten | Paperback | 12 €

Inhalt

Die Welt, in der Frauen heute leben, ist trotz #MeToo und immer größer werdenden öffentlichen Protesten gegen die Geschlechterungleichheit noch immer massiv vom Gender Pay Gap, der Sehnsucht nach dem perfekten Bikinibody und Mansplaining definiert. »The future is female! Was Frauen über Feminismus denken« ist das Buch für Mädchen und Frauen, die sich mit diesem ungenießbaren Cocktail nicht länger zufriedengeben wollen, eine einzigartige und vielstimmige Textsammlung. Frauen von der Hollywood-Ikone bis zur Teenie-Aktivistin erzählen darin ihre ganz persönliche Geschichte; alle Geschichten zusammengenommen entwickeln eine Kraft, die die alte Welt aus den Angeln heben kann und dem F-Wort einen ganz neuen Glanz verleiht. Der Feminismus von heute definiert sich über das Dafür und Miteinander und nicht ewig gestrig über das Dagegen, er ist eine unwiderstehliche Notwendigkeit – und jede Einzelne von uns gehört dazu! 

Zitate

"Ich will, dass Benachteiligung gesetzeswidrig ist und dass Gesetze erlassen werden, die Diskriminierung sinnlos machen."

"Wir müssen uns von negativen Erfahrungen nicht unterkriegen lassen; wir können unsere Vergangenheit als Motivation nutzen, Veränderungen voranzutreiben."

Meine Meinung

Bevor ich mit meiner eigenen Meinung beginne, möchte ich mich herzlichst beim Goldmann-Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares bedanken.

Mit The Future Is Female hat der Goldmann-Verlag ein Buch veröffentlicht, das definitiv ins Auge fällt. Ich war schon an dem Buch interessiert, als ich davon das erste Mal in den sozialen Medien davon gehört habe. Ich muss aber gestehen, dass wenn ich das Buch so in der Buchhandlung gesehen hätte, dann hätte mich dieses grelle Pink abgeschreckt. Hier hätte definitiv ein angenehmeres Pink gewählt werden können, so wie das der englischen Ausgabe. 

Das Buch ist eine Ansammlung vieler verschiedener Essays von verschiedenen Autorinnen, darunter sind auch einige WoC, was mir sehr gefallen hat. So hat man definitiv eine Chance viele verschiedene Meinungen/Ansichten zu dem Thema Feminismus zu lesen. Bei der Menge an verschiedener Meinungen ist es natürlich auch der Fall, dass man mit einigen Dingen nicht übereinstimmt, was bei mir zum Beispiel der Fall war, als J.K. Rowling als feministisches Vorbild genannt worden ist. 
Selbst wenn man einigen Sachen nicht zustimmen konnte, war es aber dennoch sehr interessant über diese zu lesen und auch den Grund zu erfahren, warum jemand so denkt, denn das Buch fokussiert sich zu einem großen Teil darauf, wie die einzelnen Frauen zum Feminismus gefunden haben oder welche Erfahrungen sie im Alltag machen mussten. 
Das Buch ist außerdem in mehrere Kategorien aufgeteilt, so wie zum Beispiel Erleuchtung, Zorn und Freude und unter diesen Kategorien werden die Beiträge sortiert. Somit ist immer klar, womit sich ein jeweiliger Beitrag beschäftigen wird, was mir sehr gut gefallen hat. Man konnte sich einfach immer auf etwas Bestimmtes einstellen. 

Mir ist an manchen Stellen allerdings aufgefallen, wie sehr sich das Buch auf Cis-Frauen fokussiert. In einem Beitrag kommt zwar auch eine Transfrau, Charlie Craggs, zu Wort, aber viele andere Beiträge wirken sehr auf Cis-Frauen bezogen. Besonders aufgefallen ist es mir in dem Beitrag, als über die Menstruation gesprochen worden ist. 
Eine weitere Sache, die mir auffiel, ist, dass einige Themen sich unmittelbar wiederholt haben. Es wäre ja kein Problem gewesen, wenn sie aufeinander aufgebaut hätten, aber häufig dröselten sie dieselben Problematiken von Anfang an auf und haben dieselben Dinge erklärt. Das war manchmal leider etwas lästig, weil es einem ja schon bekannt war.

Fazit

Es war wirklich interessant die verschiedenen Meinungen/Ansichten zum Feminismus zu lesen und man kann seine eigene Meinung in dem ein oder anderen Beitrag auch sicher wiederfinden. 
Wer einen Einblick in die Erfahrungen verschiedener Frauen und ihrer Ansichten haben möchte, dem kann ich das Buch definitiv empfehlen. Man sollte sich aber bewusst bleiben, dass das alles sehr individuelle Erfahrungen und Ansichten sind. 

Monatsrückblick

[Monatsrückblick] Oktober 2018

11:37

Ich weiß gar nicht, wie ich diesen Post anfangen soll. Für mich ist der Oktober einerseits extrem schnell vergangen, aber gleichzeitig fühlt es sich auch an, als wäre er endlos lang gewesen. Leider habe ich auch so gut wie gar nichts für den Blog gemacht.
Mit dem Kopf war ich die erste Hälfte des Monats eher bei meiner Mutter und habe versucht ihr das Leben so einfach wie möglich zu machen und dann fing auch noch die Uni an. Zum Bloggen fehlte mir daher entweder die Motivation und wenn ich dann doch was machen wollte, war ich einfach zu erschöpft. Ich bin mir auch nicht sicher, ob sich das mit dem Bloggen während des Semesters noch großartig ändert bzw. verbessert, denn ich habe deutlich mehr zu tun als die letzten beiden Semester. Ich habe aber noch die Hoffnung, dass ich bald eine gut funktionierende Routine finde, die mich nicht allzu erschöpft zurücklässt und ich endlich auch wieder etwas mehr Energie für andere Dinge habe, die nichts mit der Uni zu tun haben. 
Trotz des Beginns der Uni habe ich es aber dennoch geschafft einige Bücher zu lesen, was mich ziemlich überrascht und ich hoffe, dass es auch weiterhin so gut laufen wird.

Statistik

Gelesen: 10
Seitenzahl (insgesamt): 3493
Seitenzahl (am Tag): 112
Durchschnittliche Bewertung: 3,3
Angefangen: Kingdom of Ash
Neuzugänge: 3
SuB (am Ende des Monats): 55 (Vormonat: 55)

Gelesen 

1. Amie Kaufman & Jay Kristoff - Gemina
4 von 5 Eulen
Gemina ist wohl das Buch, was ich schon seit einem Jahr lesen wollte und ich muss sagen, dass ich es mächtig bereue, es jetzt erst getan zu haben. Mich hat das Buch zwar nicht ganz so umgehauen wie Illuminae, aber es kann definitiv mit dem Auftakt mithalten. Ich kann es jetzt kaum erwarten den letzten Teil dieser Trilogie zu lesen und hoffe, dass ich diesmal nicht so lange warte. 

2. Mona Kasten - Save Us
3 von 5 Eulen
Hier weiß ich schon gar nicht mehr was ich zu dem Buch sagen soll. Es war wie seine Vorgänger in Ordnung, aber es war auch kein Abschluss, der mich begeistert zurückgelassen hat. Mein größtes Problem war wohl, dass zu viele verschiedene Handlungsstränge in diesem Buch untergebracht worden sind und es gab definitiv zu viele Perspektiven. Die einzelnen Handlungen mochte ich ganz gerne, aber sie hätten es verdient gehabt, in einem eigenen Buch ausgearbeitet zu werden. 

3. - 5. Noelle Stevenson - Lumberjanes Vol. 1-3
3 von 5 Eulen
Ich fasse die Comics einfach mal zusammen, weil ich zu allen eigentlich dasselbe zu sagen habe. Diese Comics haben einen etwas größeren Hype online bekommen, sodass ich aufmerksam geworden bin, aber wirklich gut fand ich sie nicht. Sie waren definitiv unterhaltsam und auch die Diversität der Charaktere war toll, aber mir waren diese Comics einfach viel zu absurd und auch die Charaktere gingen mir zum Großteil mit ihrer Art auf die Nerven. Lange werden mir die Comics sicher nicht in Erinnerung bleiben. 

6. Jennifer L. Armentrout - The Problem with Forever
2 von 5 Eulen
Von dem Buch habe ich eine Menge erwartet, aber es hat mich nur enttäuscht. Also mehr Klischees gingen bei diesem Buch doch auch nicht, oder? Die bedienten Klischees und die gleiche Umsetzung dieser wie bei zig anderen Bücher zuvor führte dazu, dass das Buch einfach nur vorhersehbar gewesen ist und absolut langweilig. Bei dem Ende konnte ich auch nur noch mit den Augen rollen, auch wenn Teile davon ganz süß waren. 

7. Noelle Stevenson - Nimona
4 von 5 Eulen
Noch ein Graphic Novel, der ganz schön gehypt worden ist, aber dieser konnte auch mich begeistern. Ich hatte so viel Spaß beim Lesen, selbst wenn ich von Nimona selber mal ab und zu genervt war. Die Geschichte ist trotzdem sehr gelungen und ich konnte gar nicht mit dem Lesen aufhören. Nur habe ich gemerkt, dass der Humor von Noelle Stevenson nicht ganz so meiner ist. 

8. Richelle Mead - Vampire Academy: Blutsschwestern
4 von 5 Eulen
Ich hatte eine plötzliche Lust Vampire Academy nochmal zu lesen und ich bereue nichts. Ich habe so viel von der Handlung vergessen und es fühlte sich bei dem Buch wie nach Hause kommen an. Mich konnte die Geschichte genauso mitnehmen wie beim ersten Mal und ich freue mich schon darauf, die restlichen Bücher der Reihe auch nochmal zu lesen. 

9. J.K. Rowling - Harry Potter and the Order of the Phoenix
5 von 5 Eulen
Dank Beginn der Uni ging auch mein reread der Harry Potter Reihe als Hörbuch weiter und auch hier war es wieder wie nach Hause kommen. Ich habe ja auch das Gefühl, dass mit jedem reread Umbridge einfach immer mehr hasse! Das Hörbuch hat mir aber insgesamt einfach wieder meinen Weg zur Uni jeden Morgen versüßt und ich liebe einfach die Stimme von Stephen Fry!

10. Elle Kennedy - Hot & Bothered
2 von 5 Eulen
Bei dem Buch handelt es sich um eine Art Sammelband der ersten drei Geschichten von Elle Kennedys Out of Uniform Reihe und eins kann ich sagen ... dieses Buch ist reine Zeitverschwendung. Ich wusste  von Anfang an, dass es sich um Erotikgeschichten handelt und Elle Kennedy kann auch wirklich gute Sexszenen schreiben, aber bei diesem Buch war es einfach zu viel des Guten. Die Geschichten sind alle sehr kurz und haben nur ca. 6 Kapitel. Die erste Geschichte war ... ein purer Porno. Das war wohl auch die schlechteste im Buch. Die zweite Geschichte hatte schon ein wenig mehr Substanz, war aber nicht viel besser und bei der dritten habe ich einfach nur noch mit den Augen rollen können und war nur noch genervt. Wenn es keine Kurzgeschichten gewesen wären, dann hätten diese Geschichten alle ganz gut funktioniert, aber so war es leider ein kompletter Reinfall. 

3 Eulen

[Rezension] Mona Kasten - Save Us

14:29

Save Us | Mona Kasten | Band 3 | LYX Verlag | 384 Seiten | Paperback | 12,90 €

Inhalt

Können sie sich retten? Oder werden sie sich gegenseitig zerstören? 

Ruby steht unter Schock: Sie wurde vom Maxton-Hall-College suspendiert. Und das Schlimmste: Alles deutet darauf hin, dass niemand anders als James dafür verantwortlich ist. Ruby kann es nicht glauben – nicht nach allem, was sie gemeinsam durchgestanden haben. Sie dachte, dass sie den wahren James kennengelernt hat: den, der Träume hat, den, der sie zum Lachen bringt und ihr Herz mit einem einzigen Blick schneller schlagen lässt. Doch während Ruby dafür kämpft, trotz allem ihren Abschluss machen zu können, droht James einmal mehr unter den Verpflichtungen gegenüber seiner Familie zu zerbrechen. Und die beiden müssen sich fragen, ob die Welten, in denen sie leben, nicht vielleicht doch zu verschieden sind …

Zitate

"Wenn Ruby mir so nahe ist, fühlt es sich nicht mehr an, als würde die Last der Welt auf meinen Schultern ruhen. Vielmehr fühlt es sich so an, als würde sich die Welt in meinen Armen befinden." (S. 58)

"Ich will kein Mann sein, der um jeden Preis seinen Willen bekommt und ohne Rücksicht auf Verluste durchs Leben geht. Ich dachte immer, ich habe keine Wahl. Doch die letzten Monate haben mir gezeigt, wie unberechenbar das Leben ist. Sie haben mir gezeigt, dass es für mich etwas gibt, wofür es sich zu kämpfen lohnt." (S. 96)

Meine Meinung

Bevor ich mit meiner eigenen Meinung beginne, möchte ich mich herzlichst beim LYX-Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares bedanken.

Auch, wenn ich denke, dass diese Trilogie nicht die beste New Adult Trilogie auf dem Markt ist, war ich dennoch sehr gespannt auf den Abschluss und ob dieser mich vielleicht letztendlich richtig begeistern kann. 

Beim Einstieg in die Handlung musste ich doch erstmal stutzen und war für einen Moment verwirrt, denn das Buch beginnt mit der Sicht von Graham, dem Lehrer von Ruby und James, der etwas mit Lydia hatte. Damit habe ich so gar nicht gerechnet und das hat mir den unmittelbaren Einstieg etwas schwerer gemacht. Schnell musste ich aber auch feststellen, dass das Buch in so vielen Sichten geschrieben worden ist, was komplett unnötig war. Im zweiten Band fand ich die Anzahl der Sichten noch in Ordnung, aber hier wirkte es einfach nur überladen. 

Die vielen verschiedenen Sichten bewirkten auch, dass die einzelnen Handlungsstränge nicht genug ausgearbeitet waren und die Handlung wechselt immer und immer wieder zwischen den einzelnen Handlungen, die nicht unbedingt etwas mit der Grundgeschichte zu tun hatten. Zum Teil hätte man diese komplett aus der Geschichte nehmen können und es  wäre einen kaum aufgefallen. So ging es mir zum Beispiel mit der Handlung um Ember und Wren. 

Wenn ich das aber außer Acht lasse, hat die Geschichte mir wieder ganz gut gefallen und zum Glück ist sie weniger mit Drama beladen als die vorherigen zwei Bücher. An mancher Stelle war es dann aber doch ein wenig zu ruhig und es hätte etwas vom Drama, welches auf den letzten 60 Seiten des Buches auftaucht, ruhig eher einbringen können. Wenn das gemacht worden wäre, dann wäre das Buch weiterhin nicht mit Drama beladen gewesen, sondern es hätte sich alles schön ausbalanciert und man hätte den Konflikten ein paar Seiten mehr geben können. So war jetzt alles sehr schnell Friede, Freude, Eierkuchen, was sehr unrealistisch gewirkt hat. Somit wirkte das Ende sehr gehetzt, was bei mir nur ein Augenrollen hervorgebracht hat. 

Die Charaktere sind mir in diesem Band ein wenig mehr ans Herz gewachsen und es war wirklich schön mit anzusehen, wie sie sich für sich selber, aber auch für ihre Freunde, einsetzen. Besonders gerne habe ich das bei James gesehen, denn dieser scheint endlich aus seinem Käfig ausbrechen zu wollen und es war auch toll zu sehen, wie sehr sich die Charaktere untereinander bei allem unterstützen und nur das Beste füreinander wollen. 

Zuletzt kann ich sagen, dass es bei dieser Trilogie vielleicht besser gewesen wäre, wenn es eine Campanion-Reihe gewesen wäre, bei der jedem Pärchen sein eigenes Buch gewidmet worden wäre. Dann hätte mich die Trilogie vielleicht auch viel mehr begeistern können. 

Fazit

Save Us ist wieder auf dem selben Niveau wie seine beiden Vorgänger und kein Abschluss, der einen wirklich begeistert zurück lässt. Das Buch kann einen, trotz seiner Mängel, definitiv unterhalten und es ist ein würdiger Abschluss. Zu große Erwartungen darf man an diesen Abschluss aber definitiv nicht haben, denn dann wird man recht sicher enttäuscht. Es ist definitiv kein schlechtes Buch, aber es haut einen eben auch nicht vom Hocker.

Monatsrückblick

[Monatsrückblick] September 2018

12:37

Wie schnell ist der September bitte vorbeigegangen? Es fühlt sich gerade mal erst wie gestern an, dass der September begonnen hat und ich einen vollen Monat vor mir hatte, bis die Uni wieder anfängt und nun sind es nicht mal mehr ganz zwei Wochen, bis ich wieder in den Seminarräumen und Hörsälen sitzen werde und mein drittes Semester an der Uni bewältige. Bis dahin sollte ich wirklich meinen Schlafrhythmus wieder unter Kontrolle bringen. 
Im September habe ich eigentlich nicht wirklich gedacht, dass ich wirklich was lesen würde. Bis zur Mitte des Monats habe ich kein einziges Buch beendet. Irgendwie fehlte mir so gänzlich die Lust zu lesen und noch dazu war ich auch immer bemüht meiner Mutter das Leben so einfach wie möglich zu machen. In der zweiten Hälfte hat sich aber alles geändert, denn mit dem immer herbstlicheren Wetter kam die Leselaune wieder und ich habe es tatsächlich geschafft ein paar Bücher zu beenden. 
Außer den normalen Sachen wie Freunde treffen ist im September auch nicht viel passiert, außer, dass ich angefangen habe ab und zu mal auf die Hündin der Steuerberaterin meines Vaters aufzupassen, wenn sie bei einem Fußballspiel sind und ich habe mir Tickets für das You Me At Six Konzert hier in Hamburg im Januar gekauft. 
Im Oktober hoffe ich jetzt mal, dass ich es endlich schaffe, ein paar meiner Bücher an die Bücherhallen spenden zu können und das ich in die meisten meiner Kurse in der Uni reinkomme und das der Start ins Semester nicht allzu schwer wird. Was das Lesen angeht, bin ich sehr positiv gestimmt, denn die Lust ist tatsächlich noch da :)

Statistik

Gelesen: 4
Seitenzahl (insgesamt): 1432
Seitenzahl (am Tag): 46
Durchschnittliche Bewertung: 3,0
Angefangen: Gemina
Neuzugänge: 3
SuB (am Ende des Monats): 55 (Vormonat: 54)

Gelesen


1. Christina Lauren - Dating You Hating You: Hoffnungslos verliebt
4 von 5 Eulen
Es gibt inzwischen so viele positive Meinungen zu den Büchern von Christina Lauren und ich kann mich hier nur anschließen. Das Buch überzeugt durch seinen Unterhaltungswert und mit Charakteren, die man einfach nur mögen kann, trotz der manchmal etwas kindischen Art. Besonders in ihrem Wettkampf um ihren Platz in der Firma. Nur dadurch fühlte sich der Mittelteil nicht langatmig an. Leider fand ich aber das Ende ein wenig zu gehetzt. Das hätte sicher noch ein paar Seiten mehr gebraucht. 

2. Kelly Walker - Promise Me
2 von 5 Eulen
Leider konnte mich das Buch nicht wirklich in den Bann ziehen. Ich glaube, für die paar Hundert Seiten habe ich mehrere Wochen gebraucht. Ich war so ziemlich die ganze Zeit über verwirrt, was denn letztendlich los war, weil es einfach kaum Antworten auf irgendwelche Fragen gibt. Als Leser wurde man hier zu sehr im Dunkeln gelassen, was das Lesen sehr erschwert hat und einem den Spaß genommen hat. Zudem konnten mir die Charaktere nicht egaler sein. Ich konnte zu ihnen einfach keine Verbindung aufbauen. Das Buch hatte gute Ansätze, aber in der Umsetzung ist es doch mächtig gescheitert. 

3. Shirley Jackson - We Have Always Lived In The Castle
4 von 5 Eulen
Das Buch habe ich mir durch Zufall auf Overdrive als Hörbuch ausgeliehen und auch wenn ich eine Weile gebraucht habe, bis ich es beendet habe, hat es mir sehr gut gefallen. Egal ob es die Charaktere waren oder die Handlung selber... alles konnte mich in den Bann ziehen. Die Sprecherin war meiner Meinung auch perfekt. Bei einem anderen Buch hätte ich sie vielleicht nicht gemocht, aber sie passt hier richtig gut hin und schafft es wirklich, dass die Grundstimmung der Geschichte beim Hörer ankommt. Ich werde in Zukunft sicher mehr von Shirley Jackson lesen!

4. Alexandra Bracken - The Darkest Minds
2 von 5 Eulen
Also das war mal ein Flop. Hier hatte ich definitiv mehr erwartet, weil das Buch so gehypt worden ist und der Trailer für den Film war auch richtig gut. Das sich dahinter so ein schlechtes Buch verbirgt, hätte ich nicht gedacht. Am Anfang war das Buch ja noch interessant, aber es wurde sehr schnell langweilig und die Handlung drehte sich gefühlt im Kreis. Die Charaktere gingen mir ALLE auf die Nerven und ich konnte zu keinem eine Verbindung aufbauen oder ihre Taten in irgendeiner Weise nachvollziehen. Was mich auch gestört hat, ist, dass kaum Fragen beantwortet worden sind und der Weltenbau und die Kräfte der Kinder waren auch recht schlecht ausgearbeitet. Von dieser Trilogie halte ich von nun an Abstand, denn wie ich gehört habe, wird es nicht besser.