Mittwoch, 25. Dezember 2013

[Rezension] Robin Jarvis - Dancing Jax 01: Auftakt

Autor: Robin Jarvis
Titel: Dancing Jax: Auftakt
Originaltitel: Dancing Jax
Reihe: Band 1 von 3
Seiten: 544
Verlag: script5
Veröffentlichung: 10. September 2012
Einband: Klappenbroschur 
ISBN: 978-3-8390-0134-9
Preis: 14,95€
Leseprobe: *klick*

Inhalt:
Einige Bücher sind schädlich, sogar gefährlich. Sie verdrehen einem den Kopf und geben den dunkelsten Seiten der menschlichen Seele Nahrung. Sie sollten verbannt oder vernichtet werden. Diese Geschichte handelt von solch einem Buch. Ich hoffe, es gibt noch genug von euch da draußen, die das hier lesen und mir glauben und sich zur Wehr setzen können - bevor es zu spät ist.
Ein altertümlich wirkendes Buch und zunächst harmlos erscheinendes Buch taucht in einer englischen Kleinstadt auf und ergreift Besitz von seinen Lesern. Immer mehr Menschen werden von dem Buch befallen und zu willenlosen Charakteren der Geschichte. Der diabolische Plan des Autors scheint aufzugehen...

Erster Satz:
Stöcke und Steine können Knochen und Beine brechen... doch Worte können so viel mehr anrichten.
Meine Meinung:
Das deutsche Cover ist im Gegensatz zu dem Original zurückhaltend. Mir gefällt das was wir haben aber um einiges besser, denn das Original  ist so viel aufeinander. Es passt zwar besser zu dem Inhalt, aber es ist eindeutig zu viel.Was mir an dem deutschen Cover gefällt ist, dass es wie eine Spielkarte aussieht, die ja auch eine große Rolle spielen. Aber ich finde, dass auf dem Original Cover mehr Inhalte aus dem Buch sind und das Böse aus dem Buch besser wiederspiegelt, als der Totenkopf.

Die Idee hat mich sofort angesprochen. Ich fand es total faszinierend, dass ein Buch den Besitz der Menschen ergreift. Ich wollte unbedingt wissen, wie das Buch es macht und was dahinter steckt. 
Die Umsetzung war sehr gut. Das Buch fängt von Anfang an spannend an und die Spannung nimmt gar kein Ende. Es steigert sich einfach immer mehr. Die Ereignisse folgen alle schnell aufeinander, sodass man gar nicht aufhören will zu lesen. Man kann das Buch wirklich nicht aus den Händen legen. Es fesselt einen total. Es gibt so viele Wendungen die man nicht erwartet hat und man auch gar nicht voraussehen konnte. Bei diesem Buch ist mir wirklich nichts negatives aufgefallen.

In den Schreibstil von Robin Jarvis musste ich erst reinkommen, weil in dem Buch auch etwas altertümlicher gesprochen wird. Sobald man sich aber hinein gefunden hat, war es total flüssig zu lesen. Der Schreibstil trug auch sehr viel zu der Spannung in dem Buch bei.

Die Charaktere sind so verscheiden wie es nur geht. Die Hälfte davon ist einem sympatisch und die andere nicht. Shiela fand ich von Anfang an sympatisch, obwohl sie so ängstlich war und das kann ich ja eigentlich gar nicht leiden.
Mich hat es wirklich erstaunt, wie sehr die Charaktere zu denen in dem Buch passten. Sie passten wie die Faust aufs Auge.

Fazit:
Ein wirklich außergewöhnliches Buch. Wie außergewöhnlich es ist, versteht man erst, wenn man das Buch gelesen hat. Das Buch ist der Wahnsinn!


Über den Autor:
Mit dem Schreiben und Illustrieren begann Robin Jarvis 1998. Seine Bücher wurden in Großbritannien mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet und haben sich bereits mehr als eine Million Mal verkauft. Was der Autor, der in London lebt, überhaupt nicht mag, sind Geschichten, in denen er niemanden umbringen kann.



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