Freitag, 27. Dezember 2013

[Wir lesen] Das Schicksal ist ein mieser Verräter

Anka hat eine Leserunde zu "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" von John Green ins Leben gerufen.
Nach jedem Abschnitt werde ich hier mein Fazit posten und dabei sind auch Spoiler erlaubt. Also, wer das Buch noch nicht gelesen hat und es noch vor hat, sollte diesen Post ignorieren, bevor man etwas liest, was man nicht lesen will.

Titel: Das Schicksal ist ein mieser Verräter
Autor: John Green
Verlag: Hanser
Seitenzahl: 288
ISBN: 978-3446240094

Meine Erwartungen an das Buch:
Ich kenne das Buch schon. Ich nehme an dieser Leserunde teil, weil ich das Buch schon seit einer Weile re-readen möchte und die Leserunde ist perfekt dafür. Als ich das Buch das erste mal gelesen habe, hatte ich sehr hohe Erwartungen und die wurden auch nicht enttäuscht. Meine Erwartungen dieses mal sind, das es mich wieder so packt wie beim ersten Mal.




1. Meilenstein: Kapitel 1-4
Die ersten 4 Kapitel sind geschafft und ich habe mich schon wieder in die Charaktere verliebt. Ich kann Hazel in ihrer Denkweise zum Thema Krebs sehr gut nachempfinden und ihre Liebe zu einem einzigen Buch. In Augustus verliebt man sich auch wieder sofort. Vor allem seine Metapher finde ich genial!
Und Isaac tut mir ja auch total leid. Er steht er kurz davor, sein zweites Auge zu verlieren und zu erblinden und dann macht seine Freundin mit ihm Schluss, weil sie es nicht ertragen will. HALLO?? Isaac wird blind, nicht sie. Man kann dem doch eine Chance geben.

2. Meilenstein Kapitel 5-10
Ist es überhaupt möglich sich noch mehr in die Charaktere zu verlieben? Ich liebe Gus' sarkastische Art und wie locker er mit allem umgeht.  Aber auch Hazel bringt mich immer wieder zum lachen. John Green hat zwei wirklich perfekte Charaktere geschaffen. 
Peter Van Houten finde ich auch sehr passend gestaltet. Seine gesamte Wortwahl passt einfach perfekt zu ihm. 
Ich freu mich schon wirklich wieder alles wieder zu erleben, wenn Hazel, ihre Mutter und Gus in Amsterdam sind.

3. Meilenstein Kapitel 11-15
Bei mir flossen schon die ersten Tränen, einfach weil die Beziehung zwischen Hazel und Gus so süß ist und weil bei Gus wieder der Krebs diagnostiziert wurde. Es ist eigentlich nicht groß was los gewesen, weswegen man weinen kann, aber ich weiß was noch alles kommen wird und ich werde bei dem Buch immer total gefühlsduselig. 
In den vorherigen Kapiteln denkt man von Peter van Houten eigentlich, dass er ganz nett ist, aber er entpuppt sich als ganz anders, als Hazel und Gus erwartet haben. Ich finde das zeigt sehr toll, wie man sich in Menschen irren kann.
Für die nächsten Kapitel habe ich mir schon Taschentücher bereit gelegt und in gespannt wie ich es dieses mal alles überstehe. 

4. Meilenstein Kapitel 16-Ende
Ich habe es geschafft. Zum zweiten Mal. Und ich bin komplett verheult. Das Buch hat mich beim zweiten Mal genauso berührt, wie beim ersten Mal. 
John Green hat wirklich das Talent, Charaktere zu erschaffen, die man sofort ins Herz schließt und das Talent Hoffnungen zu zerstören. Beim ersten Mal lesen hofft man wirklich, dass es ein Happy-End für Hazel und Gus gibt, aber das gibt es nicht. 
Die Vorbeerdigung fand ich total schön und John Green hat den Spagat zwischen dieser und der richtigen Beerdigung gut geschafft, denn nicht läuft so, wie man es plant.
Und was mir jetzt erst so richtig aufgefallen ist, dass das Buch, wie das von Peter van Houten, mittendrin endet. Nach dem letzten Brief von Gus. Man würde wirklich gerne wissen, wie es weiter geht mit Hazel, ihrer Familie, Isaac und der Familie von Gus, so wie Hazel wissen wollte wie es mit dem Tulpenhändler und Annas Mutter weitergeht. Und auch mit dem Hamster. Nur wir werden es nicht erfahren und können uns wie Hazel darüber den Kopf zerbrechen.

1 Kommentar:

  1. Wie schön, dass du dabei bist. Ich bin gespannt, ob ich das Buch auch ein zweites Mal so begeistern und mitreißen kann!
    Liebe Grüße
    Anka

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