Samstag, 14. Juni 2014

[Rezension] Rick Riordan - Helden des Olymp 01: Der verschwundene Halbgott

Autor: Rick Riordan
Titel: Helden des Olymp 01: Der verschwundene Halbgorr
Originaltitel: Heroes of Olympus 01: The Lost Hero
Reihe: Band 1 von 5
Seiten: 592
Verlag: Carlsen
Veröffentlichung: 25. September 2012
Einband: Hardcover
ISBN: 978-3-551-55601-1
Preis: 17,90 €

Inhalt:
Jason erinnert sich an gar nichts - nicht einmal an seine besten Freunde Piper und Leo. Und was hat er in Camp Half-Blood zu suchen, wo angeblich nur Kinder von griechischen Göttern aufgenommen werden? Zu allem Überfluss gehören die drei Freunde laut Prophezeiung zu den legendäre sieben Halbgötter, die den Olymp vor dem Untergang bewahren sollen. Kein Problem - Leo treibt einen mechanischen Drachen als Transportmittel auf und los geht's! Und dann gilt es auch noch einen seit längerem verschwundenen Halbgott zu finden, einen gewissen Percy Jackson...

Zitate:
"Du..." Die Augen des Zentauren irrten umher wie die eines bedrohten Tieres. "Du müsstest tot sein." (S.92)

"Unter anderen Umständen wäre das der glücklichste Moment in ihrem Leben gewesen. Aber jetzt starrten alle sie an wie eine Missgeburt." (S.143)

Meine Meinung:
Ich war mir lange unsicher, ob ich diese Reihe beginnen soll, oder ob ich doch nur bei der Percy Jackson- Reihe bleibe. In der Bücherhalle habe ich mir das Buch dann einfach mit genommen und ich kann sagen, dass das Buch wirklich nicht an die Percy Jackson-Reihe rankommt. Dennoch hat es mir ganz gut gefallen.
Auf den ersten 100 Seiten erfährt man eine ganze Menge über die Charaktere, weil 2 Kapitel immer aus der Sicht einer Person sind und dann wird gewechselt. Es bleibt kein Geheimnis vor den Lesern verborgen, was mich ein wenig gestört hat, denn man wusste schon alles. Jeder hatte mit seinen Geheimnissen zu kämpfen. Der einzige, der mit keinen zu kämpfen hatte war Jason, weil er das Gedächtnis verloren hat. 
Es gibt direkt am Anfang einiges an Action und man wird direkt ins Geschehen geworfen. Relativ schnell tauchen dann auch bekannte Gesichter aus, so wie Annabeth. Als sie dann alle im Camp ankommen gibt es noch ein paar weitere Überraschungen und wir erfahren, wer die göttlichen Eltern der 3 Protagonisten sind.
Als das Abenteuer dann richtig losgehen soll, wird es einfach an einigen Stellen viel zu langatmig. Ich habe mich an vielen Stellen gelangweilt und dadurch kam ich wirklich nicht so schnell voran. An einer Stelle war mir das Buch dann auch noch viel zu emotionslos. Da kommt ein Geheimnis raus und alles ist weiterhin gut und nach dem Motto "Friede, Freude, Eierkuchen". Ich an der Stelle wäre wirklich sauer geworden. 
Erst zum Schluss wurde es wirklich interessant. Dort wollte ich das Buch gar nicht aus der Hand legen und musste wissen, wie es ausgeht. 
Wären die Perspektiven von Leo und Piper ausgelassen worden und verkürzt worden, dann wäre das Buch wesentlich interessanter geworden und als Leser hätte man nicht alles gewusst.
Der Schreibstil aber wieder war wirklich leicht zu lesen, allerdings fehlte es an manchen Stellen wirklich an Emotionen die ich mir gewünscht hätte.
Die Charaktere waren mir sehr sympathisch und sie blieben es auch das Buch über. Manche Entscheidungen oder Reaktionen konnte ich aber nicht nachvollziehen. 

Fazit:
Alles im allen war es ein unterhaltsames Buch, was aber im Gegensatz zu Ricks PJ-Reihe deutlich schwächer ist. Der Schluss hat wieder einiges raus gehauen, denn dort wurde es nochmal richtig interessant. Das Buch war eher durchschnittlich und auch wenn es vielleicht nicht so rüber kam, gefiel mir das Buch ganz gut. Ich werde die Reihe sicher weiterlesen und hoffe, dass Rick zur alter Form findet.


Über den Autor:
Rick Riordan war viele Jahre lang Lehrer für Englisch und Geschichte. Mit seiner Frau und seinen zwei Söhnen lebt er in San Antonio, USA, und widmet sich inzwischen ausschließlich dem Schreiben. Seine Percy-Jackson-Serie hat den Buchmarkt im Sturm erobert und ist in 40 Länder verkauft worden. Auch seine nachfolgenden Serien, »Die Kane-Chroniken« und »Helden des Olymp«, schafften auf Anhieb den Sprung auf die New-York-Times-Bestsellerliste.

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