Dienstag, 19. November 2013

[Rezension] Ali Shaw - Der Mann der den Regen träumt

Autor: Ali Shaw
Titel: Der Mann der den Regen träumt
Originaltitel: The man who rained
Reihe:
Seiten: 336
Verlag: script 5
Veröffentlichung: 27. Oktober 1987
Einband: Hardcover
ISBN: 978-3-8390-0146-2
Preis: 18,95 €
Leseprobe: *klick*

Inhalt:
Nach dem Tod ihres Vaters lässt Elsa alles hinter sich und flüchtet aus ihrem bisherigen Leben an einen abgelegenen Ort. Thunderstown ist ein kleines, einsames Städtchen und hier, so sagt man, erwacht das Wetter zum Leben. Genau das glaubt Elsa zu erleben, als sie zum ersten Mal auf Finn trifft, der zurückgezogen in den Bergen lebt, die das Dorf umschließen. Finn ist kein gewöhnlicher Mann, ihn umgibt ein Geheimnis. Es ist der Grund für sein Einsiedlerleben und der Grund, warum die Einwohner von Thunderstown ihm nicht wohlgesinnt sind. Doch trotz aller Gerüchte und Anfeindungen hält Elsa zu Finn. Gemeinsam versuchen sie, ihre Liebe gegen all die Widerstände zu behaupten. 

Erster Satz:

Der Regen begann mit einem einzelnen sanften Tippen an ihr Schlafzimmerfenster, dann noch eins und noch eins, und schwoll schließlich zu einem stetigen Prasseln gegen die Scheibe an.

Meine Meinung:
Ich habe das Buch nur wegen des wunderschönen Covers in die Hand genommen. Meine Lieblingsfarbe ist ja Lila und deswegen ist es mir auch in Auge gesprungen und es ist sehr harmonisch mit den Pflanzen. Die Schrift des Titel fügt sich auch toll in das Bild ein. Nachdem ich das Buch nun beendet habe, finde ich, dass das Cover auch zum Inhalt passt, da das Buch auch mit der Natur zu tun hat.

Als ich den Klappentext gelesen habe, fand ich die Idee ganz interessant. Mich hat das Buch ziemlich gereizt, so dass ich es sofort aus der Bücherhalle mitnehmen musste. Ich wollte unbedingt wissen, was Finns Geheimnis ist und wie sich die Beziehung zwischen Elsa und Finn entwickelt.
Kommen wir dann mal zur Umsetzung. Die fand ich dann doch nicht so toll. Finns Geheimnis hat man total schnell herausgefunden und damit war schon der wichtigste Punkt, der mich an dem Buch gereizt hat, verschwunden. Von Anfang an fand ich das Buch allerdings ziemlich langweilig und dadurch das man schon so schnell das Geheimnis wusste, war das Buch auch sehr unspektakulär. Ich habe mich durch das Buch wirklich gelangweilt. Das Ende war dann doch ein Lichtblick. Das war im Gegensatz zu dem Rest des Buches am besten. Nur wie das Buch dann wirklich geendet hat, fand ich ein bisschen einfallslos und unspektakulär. Ich hätte mehr erwartet. Ich denke, dass ein Epilog sehr gut gepasst hätte, um das Buch zu beenden.

Der Schreibstil war sehr angenehm zu lesen. Es war alles sehr gut beschrieben und ich konnte mir alles sehr gut vorstellen. Aber der Schreibstil ist denke ich mal auch ein Grund, warum das Buch so langweilig schien.

Die Charaktere waren ein Lichtblick in dem Buch. Die haben mir wirklich sehr gut gefallen. Sie waren alle sehr verschieden und individuell gestaltet. Allerdings kann ich mich an keine Beschreibungen des Aussehen erinnern, weil mich das bei den Charakteren schon interessieren würde. Kann ja aber auch sein, dass ich diese einfach vergessen habe.

Fazit:
Das Buch war absolut nicht meins. Es war sehr vorhersehbar und unspektakulär. Nur das 'Finale' war etwas spannender.



Buchtrailer:


Über den Autor:
Ali Shaw wuchs in Dorset auf und machte an der Universität von Lancaster seinen Abschluss in Englischer Literatur. Seitdem arbeitete er als Buchhändler und in einer Bibliothek in Oxford. Sein Debüt Das Mädchen mit den gläsernen Füßen war ein großer Erfolg bei Publikum und Kritikern gleichermaßen. Er wurde mit dem Desmond Elliot Prize ausgezeichnet und war u.a. für den Costa First Book Award nominiert. Mittlerweile schreibt Ali Shaw seinen dritten Roman.
Weite Infos über Ali Shaw auf  alishaw.co.uk

1 Kommentar:

  1. Ich denke Ali Shaw ist eine Sache für sich. Entweder man liebt ihn oder man kann mit ihm nicht viel anfangen. Ich zähle mich auch zur 2. Gruppe. Ich hab das Mädchen mit den gläsernen Füßen von ihm gelesen und hatte genau das selbe Problem. Sein eigenwilliger Schreibstil mit den endlosen Umgebungsbeschreubungen, zogen für mich die Handlung unnötig in die Länge.

    LG Kassiopeia

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