Freitag, 13. Mai 2016

[Rezension] Rainbow Rowell - Fangirl

Autor: Rainbow Rowell
Titel: Fangirl
Deutscher Titel: -
Reihe:
Seiten: 461
Verlag: Macmillan
Veröffentlichung: 30. Januar 2014
Gelesen als: Paperback
ISBN: 978-1-4472-6322-7
Preis: ca. 8€

Inhalt:
Cath and Wren are identical twins and until recently they did absolutely everything together. Now they're off to university and Wren's decided she doesn't want to be one half of a pair any more - she wants to dance, meet boys, go to parties and let loose. It's not so easy for Cath. She would rather bury herself in the fanfiction she writes where there's romance for more intense than anything she's experienced in real life.
Now Cath has to decide whether she's ready to open her heart to new people and new experiences, and she's realizing that there's more to learn about love that she ever thought possible...

Zitate:
"I don't trust anybody. Not anybody. And the more I care about someone, the more sure I am they're going to get tired of me and take off."

"In new situations, all the trickiest rules are the ones nobody bothers to explain to you. (And the ones you can't Google.)"

Meine Meinung:
Um Rainbow Rowells Bücher herrscht schon seit einiger Zeit ein riesiger Hype, der auch dank Eleanor & Park in Deutschland angekommen ist. Egal wo man hinsieht, überall sind Menschen, die ihre Bücher lieben und kaum jemanden, dem die Bücher nicht gefallen. Ich denke mal, dass jeder hohe Erwartungen hat, wenn es um Rainbow Rowells Bücher geht. Meine Erwartungen an Fangirl habe ich allerdings etwas runtergeschraubt, denn Eleanor & Park hat nicht meinen Erwartungen entsprochen und daher habe ich etwas zögerlich zu Fangirl gegriffen. 
Schon zu Anfang konnte mich das Buch überraschen, weil der Einstieg mir hier so fiel leichter fiel als bei Eleanor & Park. Ich habe mich sehr schnell in dem Setting zurecht gefunden und zu Beginn wurden auch gleich die wichtigsten Charaktere vorgestellt. Man hatte auch gar keine Chance sie zu verwechseln, weil alle extrem verschieden sind. Rainbow Rowell deckt in Fangirl jegliche Klischees ab, aber trotzdem schafft sie es, dass alle etwas eigenes sind und besonders durch die recht simple Handlung stachen sie gut hervor. So unterschiedlich die Charaktere auch waren, es waren einfach fantastische Dynamiken zwischen ihnen und es stimmte wirklich alles. Was mir ebenfalls gut gefallen hat, war, dass die Charaktere sehr gut ins Setting passten. Am College treffen ja wie in der Schule viele Persönlichkeiten aufeinander und man muss irgendwie miteinander klar kommen. Besonders wenn die eigene Zimmergenossin ganz anders ist als man selber oder auch die eigene Zwillingsschwester. Den Aspekt fand ich sehr gut, denn Rainbow Rowell hat gezeigt, dass nur weil man ein Zwillingspaar ist, dass man nicht gleichzeitig gleich ist, sondern sich verschieden entwickelt, damit auch verschiedene Persönlichkeiten hat und anders mit Problemen umgeht. 
Die in der Handlung vorkommenden Probleme fand ich sehr erfolgreich dargestellt, da ich das Gefühl hatte, dass sie echt sind. Es sind wirklich welche, mit denen man auch im richtigen Leben konfrontiert werden könnte und nicht wie bei vielen Contemporary-Büchern, dass sie einfach nur zu weit hergeholt sind. So war aber auch die Handlung im allgemeinen. Sie spielt sich in einem Zeitraum von zwei Semestern ab, sodass sich keines der Dinge gehetzt wirkte, sondern in einem angemessenen Tempo vonstatten gingen. Auch wenn die Handlung jetzt nicht weltbewegend war, hat Rainbow Rowell es dennoch geschafft, mich zu fesseln und ich wollte immer unbedingt wissen wie es mit Cath und ihrem neuen Leben am College weitergeht. 
Was mich etwas enttäuscht zurücklässt ist der Fangirl Aspekt. Davon habe ich mir definitiv mehr erwartet als das obligatorische Merchandise haben, Zimmer voller Poster und Fanfiction schreiben. In diesem Sinne wurde mir zuviel stereotypisches eines Fangirls genommen und gerade Rainbow Rowell hätte sich mit einem realistischeren Bild eines Fangirl sich sicher abheben können, besonders da sie selber eines ist. Kaum ein Fangirl ist nach nur einer Sache verrückt, schreibt nur Fanfiction und hat den kompletten Kleiderschrank voll Merch.

Fazit:
Ich kann den Hype um Fangirl definitiv nachvollziehen. Meinen Erwartungen konnte das Buch definitiv entsprechen und ich freue mich schon wirklich auf mein nächstes Buch von der Autorin. Am liebsten würde ich Fangirl ja direkt nochmal lesen. 



1 Kommentar:

  1. Hallo Isabell, :)
    das klingt echt toll. :) Ich sollte mich definitiv bald an das Buch herantrauen. :) Wahrscheinlich werde ich es in Angriff nehmen, wenn ich mein aktuelles Zweitbuch ausgelesen habe. :)

    Liebe Grüße,
    Marina

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