[Rezension] Rachel Cohn & David Levithan - Dash & Lily: Ein Winterwunder

09:59

Autor: Rachel Cohn & David Levithan
Titel: Dash & Lily - Ein Winterwunder
Original Titel: Dash & Lily's Book of Dares
Reihe: Band 1 von 2
Seiten: 352
Verlag: cbt
Veröffentlichung: 09. Oktober 2017
Gelesen als: Paperback
ISBN: 978-3-570-31191-2
Preis: 9,99 €

Inhalt
Kurz vor Weihnachten entdeckt Dash in einer Buchhandlung ein rotes Notitzbuch, in dem ein Mädchen namens Lily den Finder zu einem geheimnisvollen Spiel auffordert. Band schicken sich die beiden gegenseitig quer durch Manhattan. Über das Notizbuch tauschen sie ihre Gedanken und Träume aus und kommen sich dadurch näher - das erste Treffen zögern sie hinaus, bis es fast zu spät ist...

Zitate
"Ich würde sie anders finden müssen. Sie war keine Nadel. New York kein Heuhaufen. Wir waren Menschen, und Menschen haben ihre eigenen Wege, sich zu finden."

"Die wichtigsten Menschen in unserem Leben hinterlassen Spuren. Rein körperlich mögen sie kommen oder gehen, aber sie sind für immer in unserem Herzen, denn sie haben dazu beigetragen, dieses Herz zu formen."

Meine Meinung
Bevor ich mit meiner eigenen Meinung beginne, möchte ich mich einmal ganz herzlich beim Verlag dafür bedanken, dass dieser mir ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben. 

Von Dash & Lily habe ich schon eine ganze Menge auf Goodreads oder auch auf Twitter von gehört und die Stimmen waren durchaus positiv. Das hat mich natürlich auch direkt neugierig gemacht und ich war ganz gespannt darauf das Buch zu lesen und jetzt im Winter war es natürlich die perfekte Zeit für das Buch. Ich hatte aufgrund der vielen positiven Stimmen natürlich automatisch hohe Erwartungen, die leider nicht getroffen worden sind. 

Der Einstieg in das Buch fiel mir nicht schwer und man muss nicht lange warten, bis die Handlung an Fahrt aufnimmt. Dash findest direkt am Anfang Lilys Notizbuch und die kleine Schnitzeljagd beginnt auf eine sehr amüsante Art und Weise und man wird praktisch in die Handlung gesogen und die Seiten fliegen nur so dahin. Gerade auch der Schreibstil macht es ganz angenehm das Buch zu lesen und ich kam beim Lesen selten ins Stocken. Man merkt kaum, dass an dem Buch zwei Autoren beteiligt waren.
Die Handlung an sich hat mir ganz gut gefallen, weil sie unterhaltsam gewesen ist. Sie war jetzt nichts großartig Besonderes, aber durch diese Schnitzeljagd hebt sie sich schon ein wenig von anderen Büchern ab. Was ich leider schade fand, ist, dass die Handlung an der ein oder anderen Stelle überzogen gewesen ist. Das Jugendliche um die 16 Jahre mal für ein paar Tage alleine zuhause gelassen werden bzw. nur mit einem etwas älteren Bruder ist eine Sache und war für mich noch nachvollziehbar, aber es gab doch wirklich seltsame Momente, bei denen man sich absolut nicht vorstellen kann, dass diese in irgendeiner Art und Weise passieren könnte. So unterhaltsam das Buch im Endeffekt auch war, aber diese überzogenen Momente haben mir den Lesespaß dann doch etwas genommen, weil ich mehr damit beschäftigt war, mit den Augen zu rollen

Kommen wir zu den Protagonisten Dash & Lily. Wie soll man die beiden wohl bloß beschreiben? Mir würden direkt die Wörter neunmalklug und überheblich einfallen. Mit Dash hatte ich jetzt nicht ganz so das Problem, obwohl beides auch sehr gut auf ihn zutrifft, aber ich konnte Lily nicht ausstehen. Sie hält sich für schon so erwachsen und spielt sich extrem auf, stattdessen benimmt sie sich aber wie eine 12-jährige Göre, die nicht das bekommt, was sie gerne hätte. Bei den Charakteren habe ich daher leider gemerkt, dass bei diesem Buch zwei Autoren im Spiel waren. Die restlichen Charaktere haben mich auch eher genervt und sie erschienen mir, genauso wie Dash & Lily, sehr konstruiert und sie waren sehr flach.

Fazit
Eine unterhaltsame Liebesgeschichte, die leider ziemlich überzogen ist und so gar nicht mit ihren Charakteren punkten konnte. Für mich ist das Buch leider ein ziemlicher Reinfall gewesen und meine Erwartungen konnten nicht getroffen werden.
Wer allerdings John Green mag, dem könnte das Buch gefallen. Ich würde aber empfehlen, zuerst die Leseprobe zu lesen, bevor das Buch gekauft wird.





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3 Kommentare

  1. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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  2. Hallo liebe Isabell!

    Mir ging es mit dem Buch leider ähnlich wie dir. Allerdings habe ich es nach ca, 150 Seiten abgebrochen, weil ich so gar keinen Gefallen daran finden konnte. Schade, aber kann man nichts machen.

    Liebste Grüße
    Nina von BookBlossom

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    1. Da bin ich jetzt aber froh, dass ich nicht die einzige bin. Ich habe wirklich das Gefühl, dass die meisten Leute das Buch lieben

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