[Monatsrückblick] Oktober 2019

17:58

Dieses Mal kommt mein Rückblick auf den Oktober ein paar Tage später als gewöhnlich. Im Oktober hat die Uni wieder angefangen und obwohl ich schon eine Routine mit meinem neuen Stundenplan gefunden habe, habe ich noch keinen Platz für den Blog in dieser Routine gefunden. Aber alles kommt mit seiner Zeit.

Der Oktober war, trotz Beginn des neuen Semesters, ziemlich entspannt und ich konnte die meiste Zeit einfach das tun, worauf ich Lust hatte und das hat sich trotz der Uni kaum geändert. Im Oktober konnte ich endlich auch mal wieder auf die Hunde von der Steuerberaterin meines Vaters aufpassen und mir so ein kleines bisschen Geld dazu verdienen für die Bücher, die ich in der Uni brauche. Es sind zum Glück nicht viele geworden. Bisher muss ich auch sagen, dass ich sehr zufrieden mit meinen Kursen in diesem Semester bin. Dieses Semester scheint, was meine Aufgaben betrifft, eher ruhiger und entspannter zu sein. Nach den letzten paar eher stressigen Semestern mal eine gute Abwechslung.

Neben der Uni habe ich mich sonst, wie immer eigentlich, mit Freunden getroffen und viel gelesen. Besonders das Lesen stand für mich im Vordergrund, weil ich meine komplett freie Zeit ausnutzen wollte, für den Fall der Fälle, dass ich neben der Uni nicht viel zum Lesen kommen sollte. Dementsprechend habe ich auch eine gute Menge an Büchern gelesen.

Statistik

Gelesen: 10
Seitenzahl (insgesamt): 3719
Seitenzahl (pro Tag): 119
Durchschnittliche Bewertung: 3,3
Angefangen: Kings of the Wyld
Neuzugänge: 6
SuB (am Ende des Monats): 51 (Vormonat: 49)

Gelesene Bücher

1. Rory Powers - Wilder Girls 
2 von 5 Eulen
Das Buch war leider eine absolute Enttäuschung. Die Geschichte hatte großes Potenzial, welches nicht ausgeschöpft worden ist und im generellen wurden jegliche angesprochenen Thematiken nur oberflächlich behandelt. Einige Dinge haben auch einfach keinen Sinn ergeben, was den ganzen Spaß am Buch genommen hat. Die Autorin hat es aber immerhin geschafft, dass die dunkle Atmosphäre spürbar gewesen ist. 

2. Renée Adieh - The Beautiful
2 von 5 Eulen
Und noch eine Enttäuschung. Wenn ich das Buch in einem Wort beschreiben müsste, dass wäre es: Langweilig. Die Charaktere waren absolute Klischees und in meinen Augen flach. Dazu kommt noch, dass die Handlung einschläfernd war und die Spannung erst am Schluss auftauchte. Ich muss auch ehrlich sagen, dass ich schon einen großen Teil des Buches vergessen habe und es ist nicht mal einen Monat her, dass ich es gelesen habe. 

3. Alex Gino - George
4 von 5 Eulen
Mein Lichtblick in diesem Monat! Das Buch von Alex Gino ist absolut süß und enorm wichtig! Dieses Buch sollte in Schulen Pflichtlektüre sein. Ich habe gelacht, geweint, war wütend und glücklich. Dieses Buch lässt einen alles fühlen! Wenn ich jetzt nur an das Buch zurückdenke, wird mir wieder ganz warm ums Herz.

4. A.V. Geiger - Follow Me Back
3 von 5 Eulen
Auf das Buch habe ich mich ziemlich gefreut, weil der Klappentext und auch die Leseprobe sehr interessant waren. Leider konnte mich das Buch aber nicht komplett von sich überzeugen. Ich hatte keine großen Probleme mit dem Buch. Die Charaktere waren in Ordnung, genauso wie die Handlung. Der Social-Media Aspekt hätte auch mehr ausgearbeitet werden können. Das Buch ist in meinen Augen nichts Besonderes und es hebt sich nicht von anderen Büchern ab. Allerdings muss ich sagen, dass ich das Gefühl habe, dass die Themen Agoraphobie und Angststörung nicht gut behandelt worden sind. Ich selber habe keine eigenen Erfahrungen damit, aber das Buch hat keinen guten Eindruck hinterlassen, was diese Themen angeht.

5. Stephen King - Pet Sematary
4 von 5 Eulen
Das Buch war ein Reread diesen Monat. Als ich es das erste Mal gelesen habe, habe ich es geliebt und das hat sich nicht geändert. Die erste Hälfte des Buches ist ein wenig langatmig, aber es lohnt sich durchzuhalten. Ich liebe Stephen King einfach und ich glaube, dass sich das mein Lebtag nicht mehr ändern wird. 

6. Katie Lowe - The Furies
2,5 von 5 Eulen
Von der Beschreibung her ist das Buch genau nach meinem Geschmack. Leider war das Buch wieder nur ganz ok. Es ist nicht schlecht und es hat mir gefallen, aber es ist einfach nichts Besonderes. Die Grundidee war mal wieder viel interessanter als die eigentliche Umsetzung. Die Handlung war ganz in Ordnung, aber es kam selten richtig Spannung auf. Viele der Taten der Protagonistin haben sich mir nicht erschlossen und ich konnte ihre Handlungen nicht nachvollziehen. Noch dazu konnte ich zu keinem der Charaktere eine Bindung aufbauen. Das Buch wird wohl auch recht schnell in Vergessenheit geraten. 

7. Thomas Frank - 10 Steps to Earning Awesome Grades (While Studying Less)
3 von 5 Eulen
Ich mag den YouTube-Channel von Thomas Frank ganz gerne und weil man sein Buch über seinen Newsletter kostenlos kriegen kann, konnte ich mal wieder nicht Nein sagen. Leider hat sein Guide für bessere Noten nicht wirklich etwas Neues zum Thema beigetragen. Man hat alles schon mal gehört und außerdem fühlte sich das Buch eher wie eine Zusammenfassung einiger seiner Videos an.

8. Margaret Atwood - The Testaments
4 von 5 Eulen
Das Buch hat mir überraschenderweise richtig gut gefallen. War eine Fortsetzung zu Der Report der Magd unbedingt nötig? Nein. Es hat aber dennoch Spaß gemacht diese Fortsetzung zu lesen, auch weil sie 15 Jahre nach Der Report der Magd stattfindet. Dadurch, dass es drei Perspektiven gibt, erhält man einen umfangreichen Einblick in die Welt und den Platz, den Gilead in dieser Welt einnimmt. 

9. V.E. Schwab - Vier Farben der Magie
4 von 5 Eulen
Lange Zeit bin ich um das Buch herumgeschlichen und nun habe ich es endlich gelesen und ich bin positiv überrascht worden. Nach dem Hype war ich etwas skeptisch, wie gut das Buch wirklich ist. Aber es hat eine Menge Spaß gemacht es zu lesen. Allerdings braucht das Buch eine Weile, bis die Handlung in Fahrt kommt. Nach dem Ende bin ich aber schon ganz gespannt auf den zweiten Teil. 

10. Oscar Wilde - The Picture of Dorian Gray
4 von 5 Eulen
Ein Klassiker, den ich schon seit Jahren lesen wollte und nun war der richtige Zeitpunkt da. Mir hat dieser Klassiker unglaublich gut gefallen (außer dem 11. Kapitel. Das hätte man sich sparen können) und es hat alle meine Erwartungen getroffen. Oscar Wildes Schreibstil ist einfach nur toll und seine Charaktere waren richtig gut ausgearbeitet. 


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