Freitag, 2. März 2018

[Monatsrückblick] Februar 2018

Während der Januar gefühlt gar nicht vergehen wollte, ist der Februar wie im Flug vergangen. Vielleicht kam mir das ja aufgrund der Semesterferien so vor, denn ich hatte keine Klausurenphase, wie viele andere Studenten. Einzig und allein ein Essay musste ich bis Mitte Februar schreiben, und das habe ich ganz erfolgreich geschafft. Den restlichen Februar habe ich einfach damit verbracht nichts zu tun und zu entspannen, was wirklich wieder nötig war. Neben dem entspannen und Freunde treffen war ich außerdem mit meinem Eltern beim Musical Kinky Boots, welches absolut fantastisch ist. Solltet ihr die Chance bekommen, Kinky Boots zu sehen bevor es im September schließt, dann solltet ihr es wirklich tun. Tolle Musik, tolle Kostüme und eine Story mit einer guten und wichtigen Message. 
Gelesen habe ich diesen Monat ein kleines bisschen mehr als im Januar und dazu kommen wir dann jetzt. 

Statistik
Gelesen: 7
Seitenzahl (insgesamt): 2.604
Seitenzahl (Schnitt am Tag): 93
Durchschnittliche Bewertung: 2,9
Angefangen: -
Neuzugänge: 3
SuB (am Ende des Monats): 57 (Vormonat: 58)

Gelesen

1. Tijan - Zwischen und die Sehnsucht
2 von 5 Eulen
Leider konnte mich das Buch so gar nicht von sich überzeugen. Ich wollte schon länger etwas von Tijan lesen, aber leider war es für mich eher ein Reinfall. Die Handlung konnte mich nicht packen, hat sich zum Teil echt in die Länge gezogen und die Charaktere fand ich auch nicht sehr gut. Auf der anderen Seite hat es allerdings an einigen Stellen wirklich unterhalten.  Ich bezweifle aber, dass mir das Buch lange im Gedächtnis bleiben wird. Selbst jetzt habe ich Probleme genau zu erinnern, worum es in dem Buch ging. 

2. Samira Ahmed - Love, Hate & other Filters
2,5 von 5 Eulen
Hier tut mir die Bewertung am meisten weh. Ich habe mich so auf das Buch gefreut, besonders weil es ein Own Voices Buch ist und um Islamophobia handelt. Leider bietet es nicht, was es verspricht. Die kompletten ersten 50% war ich gelangweilt und habe darauf gewartet, dass der Terroranschlag geschehen würde und die damit resultierende Islamophobia, mit der geworben worden ist. Leider kam mir dieser Aspekt viel zu kurz und ich denke, dass man noch viel mehr hätte aus der Handlung holen können. Was mir auch negativ aufgefallen ist, waren die Eltern der Protagonistin, die ich doch als sehr stereotypisch empfunden hab. Für mich war das Buch zum Großteil leider ein Reinfall. 

3. Amie Kaufman & Jay Kristoff - Illuminae 
5 von 5 Eulen 
Hierbei handelt es sich diesmal um einen Reread, weil ich demnächst mal endlich Gemina lesen wollte, bevor der dritte Band erscheint. Genau wie beim ersten Mal war das Buch eine reinste Achterbahnfahrt und ich habe bei diesem reread so viele Dinge erneut entdecken können, die ich seit dem ersten Mal lesen vergessen habe und es hat einfach nur Spaß gemacht. Definitiv eine Trilogie, die ich weiterhin jedem empfehlen werde, bis er sie gelesen hat. 

4. Emma Chase - Tangled
1 von 5 Sternen
Ich vergebe selten so eine schlechte Bewertung, aber ich habe dieses Buch gehasst. Auf Goodreads hat das Buch eine sehr gute Bewertung und ich war echt gespannt. Im Endeffekt bin ich froh, dass ich keinen Cent für das Buch ausgegeben habe und es nur aus der Bücherhalle zuhause hab. Die gesamte Handlung war einfach nur schlecht bzw sie war gar nicht vorhanden außer, dass der Protagonist seine neue Kollegin vögeln will und auch die Umsetzung fand ich nicht gelungen. Zudem waren die Charaktere komplett flach und haben mich irgendwann nur noch genervt. Außerdem war der Protagonist extrem sexistisch und das hat sich bis zum Schluss nicht geändert! Ich werde immer noch wütend, wenn ich nur an das Buch denke. Ich kann die ganzen positiven Bewertungen absolut nicht nachvollziehen. 

5. Isabell May - Close to you
3 von 5 Eulen
Close to you habe ich im Rahmen einer Leserunde auf Lesejury gelesen und es hat mir ganz gut gefallen. Es ist eine wirklich gute Geschichte für Zwischendurch, wenn man mal etwas leichteres lesen möchte. Es war definitiv nicht perfekt, besonders da die Thematik der Angstzustände im Laufe der Handlung immer mehr in den Hintergrund gerückt sind. Das ist wohl der größte Punkt, der mir am Buch missfallen hat. Außerdem fand ich, dass das Buch zum Ende hin leider schwächer geworden ist. Dennoch hat es mir ein paar freudige Lesestunden bereitet. 

6. Laura Kneidl - Verliere Mich. Nicht.
4 von 5 Eulen
Verliere Mich. Nicht. war wohl das Buch, auch welches ich mich neben Love, Hate & other Filters am meisten gefreut habe. Mich hat es zum Glück auch nicht enttäuscht und konnte mich gut unterhalten. Leider fand ich allerdings, dass der Mittelteil sich etwas gezogen hat und irgendwann nervte es mich, dass Sage und Luca nicht richtig miteinander gesprochen haben. Ansonsten habe ich aber nicht wirklich was an dem Buch zu bemängeln. Eine vollständige Rezension ist auch schon in Planung. 
7. Piper Rayne - The Bartender
3 von 5 Eulen 
Das letzte Buch im März hat mich eher mäßig begeistert. Es war definitiv nicht schlecht, aber auch nicht überragend gut. Die Charaktere fand ich in Ordnung, auch wenn sie den Großteil recht flach wirkten und die Handlung war jetzt auch nichts besonders neues. Wobei ich es bei dem Buch toll fand, dass zwischen der Protagonistin und dem Love Interest kein riesen Hin und Her geherrscht hat. Mir persönlich war das Tempo der Handlung auch etwas zu schnell, was vielleicht auch durch die sehr kurzen Kapitel gewesen ist. Wenn die Kapitel etwas länger gewesen wären, hätte man sie mit mehr Handlung ausfüllen und den Charakteren mehr Tiefe geben können. 

Monatshighlight

Enttäuschung des Monats


Kommentare:

  1. Hey du :)
    Freut mich, dass du einen schönen Februar hattest. Das Musical klingt echt toll! Ich war schon ewig nicht mehr in einem...

    Schade, dass es sonst von den Büchern eher durchwachsen war :/ aber immerhin konnte es Illuminae wieder raushauen. Ich habe auch erst überlegt, ob ich Illuminae und Gemina noch einmal lese, aber ich dachte, dass mein Herz dann mit Obsidio schon genug zu tun hat :D

    Mit "Verliere mich. Nicht" ging es mir genauso wie dir... im Nachhinein würde ich meine Bewertung wahrscheinlich auch ein bisschen senken, aber na ja, beim Lesen hat es echt Spaß gemacht!

    Ich wünsche dir einen schönen März!
    Liebe Grüße :)
    Aileen

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    1. Es war wirklich genial! Das ist definitiv ein Musical, welches ich jedem empfehlen kann.

      Gemina habe ich noch gar nicht gelesen, weswegen die Entscheidung Illuminae nochmal zu lesen gar nicht schwer war :D Vielleicht komme ich ja diesen Monat noch zu Gemina, ansonsten definitiv im April. Ich hoffe wirklich, dass Gemina mich genauso überzeugen kann und ich nicht wieder so lange warte, den Nachfolger zu kaufen

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  2. Hei liebste Isabell

    Im Moment scheinen ja alle Laura Kneidl's Bücher zu lesen und die Meinungen dazu sind auch fast immer richtig gut. Lohnt es sich wirklich die Dilogie zu lesen? Ich kann mich einfach nicht entscheiden.

    Ich liebe Musicals! Ich muss auch endlich wieder einmal zu einer Vorstellung, aber leider haben wir hier in der Schweiz nicht so viel Auswahl :D Vielleicht gehe ich ja für ein verlängertes Wochenende nach London, da gibt es doch eh die besten Musicals ;)

    Ganz liebe Grüsse
    Denise

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    1. Also ich finde, dass sich die Dilogie wirklich lohnt! Sie macht echt viel Spaß und die Charaktere wachsen einem ans Herzen. Außerdem ist Laura Kneidl's Schreibstil toll und man fliegt quasi durch die Bücher.

      Wenn du das mal wirklich machst, kann ich dir Kinky Boots ans Herz legen, weil es das Musical dort ja auch gibt :D Leider wird es hier in Hamburg wohl nur noch bis September am Kiez sein, weil es hier nicht genug einbringt

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    2. Na dann muss ich mir die Bücher wirklich einmal zulegen :) Klingt auf jeden Fall nach einer Unterhaltsamen Story.

      Ach schade, dass es in Hamburg nicht so beliebt ist. Werde es mir auf jeden Fall einmal näher anschauen.

      Ganz liebe Grüsse
      Denise

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    3. Es wird leider halt auch kaum Werbung für das Musical hier gemacht. Wenn, dann nur im Radio oder auf Bannern auf Taxen, während das Musical zu Mary Poppins sogar im TV beworben wird. Da muss sich Stage Entertainment nicht wundern, dass Kinky Boots sich nicht verkauft, wenn sie sich nur drauf konzentrieren, eines ihrer beiden neuen Musicals in Hamburg ordentlich zu bewerben

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