[Rezension] Leigh Bardugo - King of Scars

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King of Scars | Leigh Bardugo | 527 Seiten | e-Book | ca. 8€

Inhalt

Nikolai Lantsov has always had a gift for the impossible. No one knows what he endured in his country’s bloody civil war—and he intends to keep it that way. Now, as enemies gather at his weakened borders, the young king must find a way to refill Ravka’s coffers, forge new alliances, and stop a rising threat to the once-great Grisha Army.
Yet with every day a dark magic within him grows stronger, threatening to destroy all he has built. With the help of a young monk and a legendary Grisha Squaller, Nikolai will journey to the places in Ravka where the deepest magic survives to vanquish the terrible legacy inside him. He will risk everything to save his country and himself. But some secrets aren’t meant to stay buried—and some wounds aren’t meant to heal.


Zitate

"Stop punishing yourself for being someone with a heart. You cannot protect yourself from suffering. To live is to grieve. You are not protecting yourself by shutting yourself off from the world. You are limiting yourself."

"Nikolai had been told that hope was dangerous, had been warned of it many times. But he’d never believed that. Hope was the wind that came from nowhere to fill your sails and carry you home."

Meine Meinung

King of Scars ist wohl eines der Bücher, auf die ich mich am meisten dieses Jahr gefreut habe, genauso wie viele andere. Ich liebe das Grishaverse und ich kann davon einfach nicht genug bekommen. Und ein Buch über Nikolai, in dem auch Nina aus der Six of Crows-Dilogie auftaucht, konnte einfach nur gut werden. Zumindest habe ich das gedacht. 

Beim Einstieg in das Buch war ich noch voller Vorfreude und ich habe mich unglaublich gefreut, all die Charaktere wiederzusehen, die ich in den vorherigen Büchern zu lieben gelernt habe. Wirklich schwer ist mir der Einstieg auch nicht gefallen, da die Charaktere einem schon bekannt waren und man sich in der Welt schon auskannte. Selbst mit dem ersten Kapitel, das wie gewohnt mit einem komplett anderen Charakter begonnen hat, hat mir keine Probleme bereitet und es hat die Geschichte direkt interessanter gemacht und man wollte einfach wissen, was als nächstes passiert.

Leider verflog das Interesse bei mir aber sehr schnell. Je näher ich dem Mittelteil kam, desto gelangweilter wurde ich. Zum Mittelteil hin und durch ihn hindurch hat sich das Buch einfach extrem gezogen. Das am Anfang der Plot erstmal richtig etabliert wird und erläutert wird, ist ja klar, aber ich hatte das Gefühl, dass der Plot selbst im Mittelteil noch etabliert worden ist und die Geschichte bewegte sich nicht von der Stelle. Ich konnte pro Tag wirklich nicht mehr als 10% des Buches lesen, ohne das Gefühl zu haben, dass ich gleich einschlafe, was ich sehr schade fand, denn die Geschichte um Nikolai hatte sehr viel Potential. In einer Goodreads-Rezension, die ich leider grade nicht finden kann, beschrieb die Person das Buch als eine Art sehr langer Prolog und dem kann ich nur zustimmen. 

Auch wenn das Buch im Mittelteil sehr langatmig war, nahm das Tempo zum Ende hin zum Glück wieder zu und ab da an hat es mir auch wieder richtig Spaß gemacht. So sehr, dass ich die letzten 30% an einem Abend gelesen habe. Plötzlich passiere so viel auf einmal und ich wusste gar nicht mehr, wo mir der Kopf steht. Von vielen Leuten habe ich gelesen, dass sie das Ende gar nicht mochten, aber ich fand es toll! Das Ende gibt mir Hoffnung für den zweiten Teil dieser Dilogie und ich bin mir sicher, dass dieser richtig gut werden kann! 

Wir haben in King of Scars wieder mehrere Perspektiven, von denen die von Nikolai, Zoya und Nina permanent blieben. Mir haben alle Charaktere toll gefallen und Zoya mochte ich in der Grisha-Trilogie nicht so sehr, aber hier hat sie mir wirklich gut gefallen und wir lernen sie sehr gut kennen. Auch Nikolais Perspektive hat mir sehr gut gefallen und ich liebe ihn einfach immer noch so sehr wie während der Grisha-Trilogie. Am liebsten hat mir aber Ninas Perspektive gefallen und ich hab sie noch viel mehr ins Herz geschlossen als zuvor. Ihre Perspektive hat mir auch den Antrieb gegeben, mich durch den Mittelteil zu kämpfen, denn bei ihre wurde es nie langweilig. 

Fazit

Leider hat mich King of Scars nicht überzeugen können und es war nicht so gut, wie ich es mir gehofft hatte. Wenn der Mittelteil nicht gewesen wäre, dann hätte das Buch richtig gut sein können. Das Ende hat es zum Glück nochmal herumreißen können und nur durch das Ende habe ich noch ein richtiges Interesse an dem zweiten Buch dieser Dilogie. 

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4 Kommentare

  1. Hachja, wir haben echt einen ähnlichen Lesegeschmack. Ich hatte das Buch vorbestellt, weil ich mich so darauf gefreut habe, allerdings konnte ich es dann nicht direkt lesen, weil ich verreist war. (Das war noch so eine ganz dramatische Geschichte, weil das Buch eigentlich noch vor meinem Urlaub ankam, aber dann in einer Postfiliale landete und haaaaach...) Auf jeden Fall sind nun alle irgendwie enttäuscht und ich hab doch keine so große Lust mehr es zu lesen. :D

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    1. Ich bin mittlerweile echt froh, es nicht vorbestellt gehabt zu haben. Stattdessen habe ich gewartet, bis meine Bücherhalle es hatte. Ich würde es aber dennoch lesen an deiner Stelle, denn der zweite Band der Dilogie könnte richtig gut werden! Nach dem Ende erwarte ich einiges! Und wer weiß...vielleicht kann dich das Buch ja auch richtig begeistern :)

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  2. Huhu :)
    mir ging es ähnlich wie dir. Meiner Meinung anch war KoS das bisher schwächste Buch im Grishaverse, aber geliebt habe ich es trotzdem. ich kann da vielleicht nicht ganz objektiv sein, da das Grishaverse mir einfach so, so viel bedeutet :D Ich bin aber schon sehr gespannt, wie es dann in Teil 2 weitergeht... vor allem nach dem Ende! :D
    Liebe Grüße
    Kat

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    1. Für mich ist es auch definitiv das schwächste Buch im Grishaverse. Ich habe nach dem Ende aber noch Hoffnung und ich weiß ja auch, wie gut Leigh Bardugo normalerweise schreiben kann :)

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