Montag, 20. Januar 2014

[Rezension] Robin Jarvis - Dancing Jax 02: Zwischenspiel

Autor: Robin Jarvis
Titel: Dancing Jax - Zwischenspiel
Originaltitel: Dancing Jax - Freax and Rejex
Reihe: Band 2 von 3
Seiten: 544
Verlag: Script5
Veröffentlichung: 9. Oktober 2013
Einband: Klappenbroschur 
ISBN: 978-3-8390-0135-6
Preis: 14,95€
Leseprobe: *klick*

Inhalt:
An die, die immer noch um jeden Preis Widerstand leisten (ich weiß, ein kleiner, verstreuter Haufen existiert noch), entweder weil ihr einen eisernen Willen habt oder einfach das Glück, so wie ich immun gegen den Wahnsinn zu sein: Ich rate euch dringend, das Land zu verlassen! Verschindet von da. Ihr könnt nichts mehr ausrichten.
Vor einigen Monaten tauchte ein merkwürdiges altes Buch in einer britischen Kleinstadt auf und zog all jene, die es lasen, in seinen Bann. Inzwischen wurde das Buch in großem Stil veröffentlicht und ganz Großbritannien ist ihm verfallen. Diejenigen, die sich seinem Einfluss widersetzten, wurden getötet. Doch es gibt einige, auf die das Buch keine Wirkung hat. Sie werden Abtrünnlinge genannt, werden verfolgt und gejagt, auch von ihren eigenen Familien und Freunden. Dies ist ihre Geschichte.

Zitate:
"Es hatte ihren Familien die Liebe gestohlen. Es war gleichzeitig bezaubernd und schrecklich, in etwa so wie Feuer." (S.115)

"In diesem Moment fühlte sie etwas Warmes, Feuchtes im Haar des kleinen Mädchens. Als Jody ihre zitternde Hand hob, sah sie, dass ihre Finger blutbefleckt waren. Dann spürte sie, wie ein Rinnsal an ihrem eigenen Hals hinunterrann." (S.200)

"Dir ist schon klar, dass wir geliefert sind, sobald sie uns loswerden wollen, oder? Das hier ist ein Konzentrationslager, verflucht nochmal!" (S.275)

Meine Meinung:

Das Cover finde ich wieder echt toll und es ist wieder im selben Stil geblieben, wie beim ersten Band. Es ist wieder wie eine Spielkarte mit einem Skelett drauf und das Skelett ist wie der König gekleidet. Das deutsche Cover gefällt mir wieder besser als das Original. Das Original ist mir einfach ein bisschen Too-Much. Es spiegelt zwar diese Verrücktheit des Inhaltes wieder, aber so ein Cover würde ich ungern im Regal stehen haben wollen.

Die Idee dieses Mal war etwas anderes. Es ging um ein Camp in das die jugendlichen Abtrünnlinge gebracht werden und ihnen der größte Spaß versprochen wird. In diesem Camp erwartet die Kids so einiges und dazu gehören auch viele Lesungen aus Dancing Jax.
Die Umsetzung war im Endeffekt auch wirklich gut gelungen. Am Anfang kam ich nicht gut in das Buch und in die Geschichte herein. Zudem musste ich mich auch erstmal an die neuen Charaktere gewöhnen und daran, dass alle, die vom Buch besessen sind, nur noch mit deren Charakter genannt werden, von dem sie denken sie sind es.
Sobald ich allerdings in der ganzen Geschichte wieder drin war, hat es mir echt gut gefallen und ich wollte nicht mehr aufhören zu lesen. Es war wirklich brutal und ich war oftmals auch so schockiert, wie die Charaktere aus dem Buch. Man merkt wirklich, dass Robin Jarvis Spaß daran hat, eine solche Geschichte zu schreiben.
Was mir besonders gefallen hat, ist, dass wir auch etwas von Austerly Fellows erlebt haben und uns ein eigenes Bild von ihm machen konnten. Zudem passierten einige Dinge, mit denen ich echt nicht gerechnet hätte.

Wie beim ersten Band musste ich in den Schreibstil erst einmal reinkommen. Das ging aber um einiges schneller als bei Band 1. Mir gefällt der Schreibstil sehr gut, denn der hat es auch wirklich spannend gemacht.

Die Charaktere waren sehr unterschiedlich in dem Buch. Manche konnte ich zu Anfang gar nicht leiden und wurden mir mit der Zeit sympatischer (so wie Charm). Andere hingegen mochte ich zu Anfang, konnte ich zum Schluss hin aber immer weniger leiden. Alles in allem hat Robert Jarvis allen Charaktere eine gewisse Tiefe verschaffen und man konnte sie auch gut auseinander halten. 

Fazit:
Das einzige Problematische war das hineinfinden in die Geschichte. Ansonsten hat mir wirklich alles super gut gefallen. Es war wirklich spannend und unvorhersehbar. Es ist noch brutaler und blutiger als Band 1.


Über den Autor:
Mit dem Schreiben und Illustrieren begann Robin Jarvis 1998. Seine Bücher wurden in Großbritannien mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet und haben sich bereits mehr als eine Million Mal verkauft. Was der Autor, der in London lebt, überhaupt nicht mag, sind Geschichten, in denen er niemanden umbringen kann.


 
 





1 Kommentar:

  1. Hey :)
    Ich habe das Buch im Regal stehen und werde es, nachdem ich deine Rezi gelesen habe, wohl doch früher lesen als gedacht!
    Liebe Grüße,
    Tobii :)

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