[Rezension] Stephen King - Joyland

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Joyland | Stephen King | 283 Seiten | Paperback | ca. 9 €

Inhalt

Set in a small-town North Carolina amusement park in 1973, Joyland tells the story of the summer in which college student Devin Jones comes to work as a carny and confronts the legacy of a vicious murder, the fate of a dying child, and the ways both will change his life forever.

Zitate

"When you're twenty-one, life is a roadmap. It's only when you get to be twenty-five or so that you begin to suspect that you've been looking at the map upside down, and not until you're forty are you entirely sure. By the time you're sixty, take it from me, you're fucking lost."

"It’s hard to let go. Even when what you’re holding onto is full of thorns, it’s hard to let go. Maybe especially then."

Meine Meinung

Ich bin ein ziemlicher Fan von Stephen Kings Büchern und ein Ziel ist es von mir, irgendwann jedes seiner Bücher gelesen zu haben. Bei Joyland war ich besonders gespannt, weil es mal keiner der typischen Horror-Romane ist, die man von King kennt. Stattdessen handelt es sich um einen Krimi/Mystery-Roman.

Mir ist es direkt leicht gefallen in die Handlung zu kommen und ich habe mich in dem Setting direkt wohlgefühlt. Dadurch, dass Devin erst selber mit Beginn der Handlung anfängt im Freizeitpark zu arbeiten, lernt man alles mit ihm gemeinsam kennen und man kommt viel entspannter in die Handlung rein. Es dauert auch nicht allzu lange bis man die dunkle Geschichte hinter dem Horrorhaus in Joyland erfährt und man ahnt sofort, was das Mysterium ist, dass in diesem Buch aufgedeckt werden soll. 

Ich habe mich wirklich auf dieses Mysterium gefreut und auch, dass das Buch ein toller Krimi werden würde, aber ich wurde, was das angeht, ziemlich enttäuscht. Ich hätte mir gedacht, und es gewünscht, dass dieses Mysterium im Vordergrund des Buches stehen würde. Das war aber leider nicht der Fall. Stattdessen nahm es eher die Rolle einer Nebenhandlung ein. Die Handlung, die im Vordergrund stand, war definitiv Devins Alltag in Joyland. Ich bin aber positiv überrascht, dass das Buch zum Großteil nicht langweilig geworden ist. Nur im Mittelteil wurde es mir dann ein wenig zu viel und die Langeweile hat sich bei mir eingeschlichen. Sobald der Mord im Horrorhaus aber mal wieder angesprochen worden ist, nahm die Handlung ein wenig an Fahrt auf. Das war aber leider erst auf den letzten knapp 100 Seiten. Für meinen Geschmack viel zu spät. Das Ende fand ich aber richtig stark. Es ging zwar alles sehr schnell, aber es hat mich wirklich fesseln können und dort gab es endlich die Spannung, die ich mir auf den vorherigen 200 Seiten gewünscht hätte. 
Alles in allem wirkte das Buch wie ein purer Coming-of-Age-Roman und nicht wie der Krimi/Mystery-Roman, den ich erwartet habe. 

Während die Handlung mich nicht überzeugen konnte, weil ich was anderes erwartet habe, konnte mich besonders der Protagonist Devin überzeugen. Man lernt ihn im Laufe des Buches sehr gut kennen und er macht eine unglaubliche Wandlung durch. Während er am Anfang noch ziemlich unsicher war und über seine Exfreundin hinwegkommen muss, ist er am Ende willensstark und weiß was er will. Als Protagonist hat er mir wirklich gut gefallen und ich hatte bei ihm nicht das Gefühl, dass er eindimensional ist. 

Fazit

Joyland ist kein schlechter Roman, aber wirklich überzeugt bin ich auch nicht. Meine Erwartungen wurden nicht erfüllt. Mir war es zu sehr ein Coming-of-Age-Roman als ein Krimi/Mystery. Für meinen Geschmack hätte das Mystery viel mehr im Vordergrund stehen müssen. So wurde es zu sehr in den Hintergrund gedrängt. 


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